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DIW-Barometer: Deutsche Wirtschaft stagniert

Christian Charisius
Container werden auf dem Terminal Altenwerder im Hamburger Hafen umgeschlagen. Foto: Christian Charisius
Im Dreimonatszeitraum zuvor war das Bruttoinlandsprodukt noch um 0,2 Prozent gewachsen.
«Die deutsche Wirtschaft leidet zurzeit ziemlich unter der Nachfrageschwäche aus dem Euroraum und dem Rest der Welt», befand DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner. «Deswegen halten sich die Unternehmen in Deutschland auch mit Investitionen zurück, das belastet die Wirtschaft zusätzlich.»
Das DIW erwartet für die nächsten Monate auch einen vorübergehenden Rückgang der Beschäftigung und einen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit. Der Großteil der Nachfrageschwäche werde aber durch verkürzte Arbeitszeiten ausgeglichen und nicht durch Entlassungen, erwartet der DIW-Experte Simon Junker. Die immer noch günstige Lage auf dem Arbeitsmarkt und merkliche Lohnzuwächse dürften die Konjunktur in nächster Zeit stützen.
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