Wo sich Blei im Blut und hochgiftige Gase im Trinkwasser finden, dort haben die Menschen keine allzu lange Lebenserwartung. Das beweist auch die jüngste Studie des amerikanischen Blacksmith Instituts. Die private Organisation unterstützt weltweit den Kampf gegen die Umweltverschmutzung. Seit seiner Gründung 1999 dokumentiert das Blacksmith Institut, (engl. Grobschmied – dieser arbeitete einst in sehr unreiner Umgebung) die Verschmutzung des Planeten. In seinem aktuellen Bericht präsentierte das Institut die schlimmsten Umweltsünden des Menschen, die zehn schmutzigsten Städte der Welt.
Die Umweltverschmutzung macht weltweit bis zu einer Milliarde Menschen krank und ist in Entwicklungsländern für bis zu 20 Prozent der Todesfälle verantwortlich. Fünf der zehnschmutzigsten Orte liegen in der ehemaligen Sowjetunion.
Die Städte seien nicht in eine Rangfolge gebracht worden, sagte der Direktor des Instituts, Richard Fuller. Es sei schlimm genug, auf der Liste der zehn meistverschmutzten Orte der Welt zu sein; man müsse nicht noch auf einen der Orte zeigen und diesen zum schlimmsten erklären.
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