MSN NachrichtenMSN Nachrichten
22 Juli 2012 | Von afp

James Holmes - Schüchtern, nett und schwer bewaffnet

Aurora - Nach dem Amoklauf von Aurora rätseln die USA über die Motive und Hintergründe des jungen Mannes, der bei einer Premiere zum neuen "Batman"-Film zwölf Menschen erschossen und fast 60 weitere verletzt hat. Nachbarn und Bekannte beschreiben den 24 Jahre alten Verdächtigen James Holmes als nett, schüchtern und zurückgezogen - ein typischer Einzelgänger.


1 von 31
Eine Gerichtszeichnung des mutmaßliche Attentäters Holmes mit seinen beiden Verteidigern Tamara Brady und Daniel King.

Offensichtlich hat der Student seine Tat wochenlang vorbereitet: Er besorgt sich ganz legal vier Waffen und mehr als 6000 Schuss Munition. Seine Wohnung präpariert er mit Sprengfallen. Kurz nach dem Amoklauf wird er auf dem Parkplatz hinter dem Kino festgenommen - mit Schutzkleidung und einer Gasmaske.

Die Angaben der Bundespolizei FBI verraten nicht viel über den mutmaßlichen Amokschützen: Er ist männlich, weiß, 1,90 Meter groß und wurde am 13. Dezember 1987 geboren. Vorbestraft ist er nicht. Der Polizei in Aurora bei Denver im US-Bundesstaat Colorado fiel er nur einmal wegen überhöhter Geschwindigkeit auf.

Aufgewachsen ist Holmes in San Diego in Kalifornien. Tom Mai, ein Nachbar seiner Eltern, erinnert sich an einen schüchternen Teenager, der keinen Kontakt zu anderen Jugendlichen in der Nachbarschaft hatte, wie er der Zeitung "San Diego Union-Tribune" erzählte. Die Eltern seien "nett" und in einer presbyterianischen Kirchengemeinde aktiv.

Nach der Schule studierte Holmes Neurowissenschaften an der Universität von Kalifornien in Riverside, wo er nach Angaben der Hochschule 2010 seinen Abschluss machte. Seit Juni 2011 war er an der medizinischen Fakultät der Universität von Colorado in Aurora für ein Aufbaustudium im selben Fach eingeschrieben. Er war offenbar aber gerade dabei, das Studium abzubrechen.

Auf dem Foto, das die Universität nach der Tat veröffentlichte, ist ein junger Mann mit einem orangefarbenen T-Shirt und einem freundlichen Lächeln zu sehen. Auch auf einem zweiten Foto, das aus dem Jahrbuch seiner Highschool in San Diego stammt, lächelt er. Diesmal trägt er einen dunklen Anzug.

Ein Nachbar aus Aurora erinnert sich jedoch, dass Holmes "immer eine Hose in Tarnfarben und einen Hut" getragen habe. Außerdem habe er beobachtet, wie der junge Mann Schusswaffen und Waffenkoffer in seine Wohnung gebracht habe, sagt Gabriel Macias, der im selben Häuserblock wohnt. "Wir haben ihn nicht gut gekannt, weil er mit niemandem geredet hat", sagt der Mexikaner.

Aurora bei Denver (Colorardo)

Melvin Evans, der als Wachmann in einem Gebäude in der Nähe arbeitet, hat Holmes öfter in einer Bar getroffen. "Er war immer alleine", erinnert sich der 33-Jährige. Er habe ihn aber für einen "netten Jungen" gehalten und von Zeit zu Zeit mit ihm über das Wetter geplaudert. Holmes selbst hat sich Anfang 2011 bei der Suche nach einer Wohnung in einer Anzeige als "ruhigen und unkomplizierten Studenten" beschrieben, wie die "Denver Post" schreibt.


In Online-Netzwerken wie Facebook oder Twitter war der mutmaßliche Amokschütze offenbar nicht aktiv. "Niemand hat ihn gekannt. Niemand", zitiert die "Denver Post" einen Pharmaziestudenten namens Ben, der mit ihm im selben Haus wohnt. Holmes habe nicht einmal Hallo gesagt, wenn er anderen Bewohnern im Hausflur begegnet sei. Freitagnacht rief der Student um Mitternacht bei der Polizei an, weil in Holmes' Apartment immer derselbe Song in Endlosschleife lief. Etwa zur selben Zeit stürmte der Attentäter den vollbesetzten Kinosaal.

Steve Albrecht, ein früherer Polizist und Experte für Gefahrenanalyse, meint, es sei nutzlos nach einer solchen Tat über die Motive des Attentäters zu spekulieren. Zwar schätze er den 24-jährigen als "notorischen Versager" ein. Letztlich bringe es den Opfern aber wenig, die Motive zu kennen. Viel wichtiger sei es, verdächtiges Verhalten frühzeitig zu erkennen und eine Tat so möglicherweise noch zu verhindern. Albrecht geht davon aus, dass nach Aurora viel über den Attentäter bekannt werden wird - "und dass die Leute sehr beunruhigt über diesen Kerl waren, aber nicht wussten, was sie tun sollen."

Sponsored Links

26Kommentare
22. Jul 2012 15:09
avatar

Amokläufe sind immer die Spitze des Eisberges.

Und es gibt keine Tat ohne Motiv. Egal was einen Menschen antreibt soetwas zu tun, es steckt immer ein Motiv dahinter.

Das Problem das ich hier sehe, dass solcherlei Dinge in der Welt auftauchen sind völlig falsche Signale die in der Gesellschaft ausgesendet werden.

Ich halte die Gesellschaft und das jetzt nicht falsch verstehen für erkrankt.

Kindern und Jugendlichen wird ein absurdes Weltbild vermittelt in der man nur etwas ist, wenn man sich künstlich oberflächlich verhällt. Denn Oberflächlickeit ist künstlich und bedarf eines grossen Aufwandes zur Praktizierung. Es ist für jemanden der sich ausgegrenzt fühlt mittlerweile fast nicht mehr möglich sich auf ganz natürliche Art und Weise jemanden anzuvertrauen. Denn man wird für schwach gehalten, wenn man weint oder zuviele Probleme schildert. Es wird einem suggeriert das es vielleicht besser ist seine Probleme zu verstecken und sich nach aussen hin als stark zu zeigen. Das macht Menschen auf dauer kaputt. Und je nach Typ hällt das einer nicht aus und zeiht sich immer weiter zurück, denkt an Selbstmord oder sonstwas,...andere sind da vielleicht nicht so labil,..kommt immer auf die Person an und welche Erfahrungen dahinter stehn.

Diese Attentate sind nur ein Spiegelbild, denn wie bereits gesagt: Es gibt keinen Mord, Selbstmord etc ohne Motiv. Den gibt es nicht.

Signale sind bereits frühzeitig vorhanden. Leider trifft es dann dazu noch Menschen die völlig willkürlich dafür bestraft werden (Opfer). Sie müssen also die Indifferenzen unserer Gesellschaft tragen und wenige müssen dafür leiden. Ich glaube in uns drinnen ist eine tiefe Sehnsucht und das ist endlich mal so akzpetiert zu werden wie wir eben sind, ohne sich dafür zu schämen oder rechtzufertigen. Das Fernsehen, die Zeitungen, die Politik und alle wichtigen Organe leben genau das Gegenteil, da einem immer vorgeschreiben wird was man wann wo wie machen muss um Akzeptanz zu finden. Dicke sind hässlich, Oberflächlich ist cool usw....jeder sollte mal wirklich aufrichtig in die Welt blicken und erkennen was da für ein Schmierentheater läuft. Wenn sich daran nichts ändert war das sicher nicht der letzte dieser Fälle und das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

22. Jul 2012 14:00
avatar
Nett, schüchtern und zurückgezogen - ein typischer Einzelgänger, der von der ach so tollen und verstaendnissenvollen Geselschaft in den Wahnsinn gemobbt wurde. Immer wenn sowas passiert denk ich fuer mich selbst: keiner wir als monster geboren sondern dazu gemacht. Selbst der, der  normalerweise keiner Fliege was zu leide tun wuerde, kann komplet aussrasten wenn man ihn nur langenug dem entsprechend behandelt, pisackt, mobbt und terrorisiert. 
22. Jul 2012 12:29
avatar

"Letztlich bringe es den Opfern aber wenig, die Motive zu kennen. Viel wichtiger sei es, verdächtiges Verhalten frühzeitig zu erkennen und eine Tat so möglicherweise noch zu verhindern."

 

Finde den Wiederspruch

22. Jul 2012 13:05
avatar
Keine Nachforschung warum es psychisch dazu kommen musste. Alle rätseln  und vermuten nur. Schüchtenheit ist kein Maßstab für Amokgefährtet! Die Gefahrensituation für Amoklaufen liegt in den täglich ablaufenden gesellschaftlichen Gegebenheiten. Wie verhalten sich Menschen gegenüber Andere, die nicht den gleichen Charakter vorweisen wie der Betrachter. Diese geschehene Tat liegt nicht allein bei den Amokläufer sondern mit im Verhalten der Mitmenschen zum gewordenen Täter. Solch eine Betrachtungsweise gibt es in der menschlichen Geschichte genug als Beweismittel, im kleinen wie im großen. Bei den Römern waren die Gallier und die germanischen Stämme, Stellvertretend auch für die anderen Völker und -gruppen, Babaren (im Großen). Im Kleinen, wie schätzt man seinen Gegenüber ein? Ob in der Schule oder auf der Uni, auch im Beruf? Da sollte sich jeder mal selber an die Nase fassen und darüber nachdenken ob er/sie nicht mal selbst über ihren Gegenüber entwürdigent gesprochen oder auch gehandelt hat. Hier liegen die hauptsächlichen Ursachen zum Ausrasten. Diese Ursachen müssen erforscht werden damit man gegensteuern könnte um solche Ausraster weitgehenst zu verringern.
22. Jul 2012 14:50
avatar

Vielleicht werden es diese verblendeten eines Tages verstehen wenn "Amokläufe" , welches meiner Meinung nach sehr hart klingt, zum Tagesgeschäft für Rechtehüter wird. Mal ernsthaft...wie viele "bekannte" Amokläufe gab es die letzten 10 Jahre?? Ich kann und will diese nicht zählen, denn es ist traurig genug das menschen immernoch zu solchen harten Mitteln greifen, weil Ihnen kein Arzt, kein Freund oder Familienmitglied, kein Geld, kein Material und keine Substanz helfen kann. Das einzige was hier geholfen hätte, das man es nie soweit hätte kommen lassen. Also die ganze und fast einheitliche Situation auf der Welt zu ändern. Jeder ist das Resultat seiner Umwelt. Alle jammern z.B. über Adolf und die Nazizeit und nun schämen sich alle beteiligten, oder noch besser, manche brüsten sich damit vielleicht sogar. Aber das selbst Adolf zu dem gemacht wurde was er zuletzt war...darüber spricht keiner, keiner schreibt darüber wer Adolf als Kind war. Das selbe findet hier statt. Die Hintergründe sind scheißegal und das einzige was zählt ist, das keiner mehr so ausrastet. Super widerspruch! Sowas darf natürlich echt nicht passieren, denkt man an die Opfer, die Familienmitglieder der verstorbenen...ABER VERDAMMT DENKT AUCH EINER AN DEN AMOKLÄUFER? NEIN! Naja ich denke mal sogut wie niemand.

 

Kurze rede langer Sinn...Entweder man setzt die Politik endlich ab wie eine schlechte Serie und wir Menschen versuchen nicht mehr uns gegenseitig zu regieren, schaffen das Geld endlich ab und werden eine saubere Ressourcen- und Technikbasierte Zivilistation, oder wir alle werden bei Zeit und zwar vor unserer Zeit ins Gras beißen! Die Ignoranz dieser Gesellschaft fördert unsere Zukunft nicht gerade....denkt mal drüber nach! Natürlich lässt sich das Thema nicht so kurz beschreiben etc. aber wer Interesse an einer Besserung der ganzheitlichen Situation auf dem gesamten Globus hat, wird Google.de benutzen und versuchen mehr über alles herauszufinden.

 

unfreundliche Grüße

aus dem Süden

22. Jul 2012 22:05
avatar
- das mit der Trauer nehm ich den Amis erst ab, wenn sie ihre gesammelten Schießprügel statt der Blumen am Mahnmal ablegen.....
23. Jul 2012 02:53
avatar

Heutzutage brauch man keine Horrorfilme mehr schauen,  man muss nur die Nachrichten einschalten...

Schlimm zu sehen, wir krank diese Welt langsam wird...

Nicht mal mehr nen Film im Kino kann man sich reinziehn, ohne Angst zu haben ermordet zu werden!!

Mag zwar in Amerika passiert sein, stimmt mich jedoch sehr nachdenklich

 

 

22. Jul 2012 16:01
avatar

Da kommt mir eine Vorstellung, dass es eine Dokumentation dazu geben wird mit dem Titel How you make Me and so I will show You what You dont want to see from Me, was meint ihr ich bin darauf gekommen als ich die ersten 3-4 Kommentaren unter mir gelesen habe und respekt dafür das es doch einige Menschen gibt die mehr sehen als eine gewisse Gruppe von menschen sehen oder auch verstehen können.

23. Jul 2012 07:01
avatar

natürlich ist sowas auch in Deutschland möglich: Winenden und Erfurt lassen grüßen. Der Unterschied zu Amerika ist aber, dass dort als Konsequenz stur auf das Grundrecht zum Waffenbesitz verwiesen wird. Das Second ammendment, also die zweite Ergänzung zur US-Verfassung steht jedem Bürger das Recht auf Selbstverteidigung zu. Selbstverteidigung gegen wen?Gegen die Urbevölkerung, der man bei der "Besiedelung" mit Waffengewalt ihr Land geraubt hat? Gegen die eigenen Präsidenten? Noch kein amerikanischer Präsident ist außerhalb seines Landes erschossen worden! Diese sog. Grundrechte gehen zurück auf die " Notwendigkeiten" bei der Besiedelung: Follow the Leader, Todesstrafe, Bigotterie und das freie Waffentragen. Aber : sind diese Attribute heute noch angemessen in einer zivilisierten Welt, unter dem Schirm der UN-Menschenrechts-Carta??? Jeder US-Präsident führt der Welt vor, wie Konflikte erledigt werden: mit Bomben, Granaten und Gewehrsalven.Und dann zieht man wieder ab und läßt ein verwüstetes Schlachtfeld zurück, spricht ein Gebet und geht nach Hause. Als Held. Das sind die wirklichen Fragen, die es zu stellen gilt! Aber davor scheuen sich Präsident und Herausforderer im Wahlkampf. Und die Politiker " befreundeter" Staaten.Und die Presse, die Ausfälle von Werbeeinnahmen von US Globals befürchtet......

Barbarisch bei der Besiedelung und nichts dazu gelernt???

23. Jul 2012 09:29
avatar
Die Leute suchen immer Sündenböcke für solche Taten (Killerspiele, Waffenlobby, Hollywood etc.), aber im Endeffekt ist der Amoklauf ein gesellschaftliches Problem. Früher gab es keine Amokläufe, obwohl die Waffengesetze in den USA immer die Gleichen waren. Nicht der einfache Zugang zu Waffen lässt diese Menschen also ausrasten, sondern der enorme Leistungsdruck dieser Gesellschaft treibt Jugendliche in solche Verzweiflungstaten oder macht aus ihnen Psychopathen. Statt anderen immer die Schuld zu geben und das "Blame-Game" zu spielen, sollte jeder mal vor seiner eigenen Haustür kerren, der seinen Teil zu dieser Gesellschaft beiträgt.
22. Jul 2012 19:24
23. Jul 2012 03:21
avatar
schon irgendwie ohnmächtig wie die us-amerikaner mit dieser sache umgehen, sie suchen wieder mal nach den täterprofil und irgendein grund wird den einfallen, warum er geistig gestört ist, aber meiner meinung nach reicht ja schon eine leichte depression für so ein amoklauf aus, gerade in städten, wo so viele an irgendwelchen depressionen leiden wird es gefährlich wenn überall ein waffenladen ist, natürlich ist ein recht auf freiheit wichtig, nur es ist wie es so häufig ist, der mensch muss  vor sich selbst geschützt werden und damit gehören zu mindest in den großstädten waffen an leute ohne waffenschein verboten.
23. Jul 2012 07:27
avatar
Wenn sich jemand mit Waffen und Munition eindeckt, das ist schon verdächtig. Ansonsten ist es schwer vorherzusehen, ob jemand plötzlich verrückt wird oder nicht. Sein Psychostudium mag auch dazu beigetragen haben. Bleibt zu hoffen, daß jetzt keine Hexenjagt auf schüchterne und nette Menschen ausgelöst wird.
22. Jul 2012 21:04
avatar
Ach was, was mich wundert ist, warum und wie er so schnell und legal an Waffen gekommen ist. Und da meint die USA, dass die muslimen die Terroristen sind. Ja nee, is klar, aber selber waffen legal verkaufen.
23. Jul 2012 08:24
avatar

In den USA ist solch ein Amoklauf jederzeit und immer und von fast jedem möglich.

In der BRD kommst du im Normalfall viel schwerer an Waffen ran, vor allem an solche, mit denen man diese Amokläufe in der Form ausüben kann.

Natürlich, Erfurt und Winnenden--aber wo kamen die Waffen her? Geklaut von Vätern.

 

Bei Columbine und hier dem Fall mit dem Kino wurden die Waffen schlicht gekauft- bei Columbine von Freunden und Bekannten, also auch mit Tricks, aber das lag ja nur an der Zeit. Hätten Harris und Klebold einfach 1 Jahr nach dem Abschluss ihren Anschlag verübt, hätten sie die Waffen wohl legal kaufen können. (waren noch 17)

 

Was will ich damit sagen? Hierzulande sind schon Schulmädchen mit Brandsatz und Messer beim versuchten Amoklauf aufgehalten worden, stellt euch vor wir hätten hier so viele Schusswaffen wie in den USA, die teenies würden leichter rankommen und es bliebe bei uns nicht bei der Aufzählung "Erfurt, Winnenden."

 

Ja sowas kann immer und überall passieren. Aber je mehr Waffen im Umlauf sind und je leichter man an neue legale Waffen kommt, desto leichter ist es eben so einen Amoklauf auf so schreckliche Weise enden zu lassen.

 

Wenn man bei uns keine illegalen Waffen kauften könnte, könnte man das Täterprofil doch auf Angehörige von Schützenvereinsmitgliedern, Polizisten und Jäger, ggf. Soldaten beschränken, während in den USA quasi jeder eine Waffe haben darf. Und gerettet hat die Bewaffnung der Zivilbevölkerung vor Amokläufern meines Wissens auch noch nicht....(zumindestens seit zeiten von jesse james wohl nicht mehr)

 

 

 

 

22. Jul 2012 18:15
avatar
Anscheinend herrscht hier ja Konsens darüber, dass stets die Gesellschaft schuld ist an derartigen Amokläufen. Ich widerspreche dennoch und behaupte: die Schuld liegt allein bei dem Täter selbst. Keines seiner Opfer war schließlich verantwortlich für seine Lebenssituation, für sein Versagen oder für seine selbst gewählte und verantwortete soziale Ausgrenzung. Und es gibt sicher viele Menschen, die noch wesentlich schlechter dran sind als dieser Psychopath und trotzdem nicht zum Monster mutieren.
@koka79
Korrektur: wäre er ein Moslem und hätte bei der Tat "Allahu Akbar!" gebrüllt, dann wäre er ein Terrorist (da Terror = Verbreitung von Furcht durch Gewalt zur Revolution). Ansonsten kann natürlich auch ein Moslem "nur" Amokläufer sein.

22. Jul 2012 17:49
avatar
where er ein muslim dan where er ein terorist und so ist er "nur" Amokläufer
22. Jul 2012 18:03
avatar
Bei solchen Typen oder der Fall von Norwegen gehört die Todesstrafe wieder eingeführt
22. Jul 2012 23:19
avatar
Mein Beileid den Angehörigen.

Gegen solche Typen ist man nicht gefeit - nirgendwo auf der Welt - da reisst sich die amerik.
Regierung den A.... auf um den Terrorismus aus dem Land fernzuhalten und dann sieht man
immer wieder wieviele Amokläufer morden - mehr als vielleicht mal ein Terrorakt verursacht.
Welt verkehrt die Amis.

Melden
Melden Sie jegliches illegales oder nicht angemessenes Verhalten und helfen uns so dabei, ein gutes und interessantes Forum aufzubauen. Wenn ein Kommentar gegen dieVerhaltensregelnverstößt, verwenden Sie bitte dieses Formular, um dies an die Moderatoren zu berichten. Sie werden dann entsprechende Maßnahmen einleiten und ggf. auch die zuständigen Behörden einschalten.
Kategorien
Zeichenlänge 100
Möchten Sie diesen Kommentar wirklich löschen?

Finde uns auf Facebook

Cartoon des Tages

Cartoon des Tages (© Harm Bengen, Licensegarden)
Bilder des Tages(©Getty Images)
Erschütternd, berührend oder amüsant: Die Bilder des Tages

Partnerangebot