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4 Juli 2012 | Von dpa

Kinderleiche auf Amrum gefunden - vermisster Zehnjähriger

Kiel/Amrum - Das Schicksal des vermissten Sebastian scheint geklärt. Am Sonntag verschwand der Zehnjährige aus Österreich auf der Nordseeinsel Amrum spurlos. Nun wurde eine Kinderleiche entdeckt.


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Der seit Sonntag auf Amrum vermisste Sebastian ist tot. Er starb vermutlich bei einem Unfall. Der Junge ist wohl in einem selbst gegrabenen Loch verschüttet worden und erstickt. Der Schnappschuss eines Urlaubers hatte Sebastian beim Buddeln gezeigt. Wegen dieses Fotos hatten Polizisten die Leiche heute relativ schnell lokalisieren und bergen können. Der Junge aus Österreich lag unter eineinhalb Metern Sand begraben bei einer Rutsche. Sebastians Eltern werden betreut. Sie müssen das Kind noch identifizieren.

Tragisches Ende der tagelangen Suche nach dem zehnjährigen Sebastian auf Amrum: Noch am Mittwochmorgen gab es noch keine Hinweise zum Schicksal des zehnjährigen Urlauberkindes auf der Nordseeinsel. Nun haben Einsatzkräfte der Polizei am Strand der Nordseeinsel eine Kinderleiche gefunden. "Wir müssen davon ausgehen, dass es sich um den vermissten Sebastian handelt", sagte eine Polizeisprecherin.

Der tote Körper lag in 1,5 Metern Tiefe im lockeren Sand auf einem Spielplatz unter einer Rutsche an einem hölzernen "Piratenschiff". Die Polizei glaubt an einen Unfall. Rechtsmediziner werden das Kind nun untersuchen. Sie sollen herausfinden, ob es Verletzungen erlitten hat und was genau die Todesursache war. Nähere Informationen will die Polizei nicht vor Freitag herausgeben.

Zuletzt war Sebastian auf dem Spielplatz am Strand bei Wittdün gesehen worden. Dort soll er im Sand an dem Klettergerüst "Piratenschiff" gegraben haben. Die Polizei hatte die Bevölkerung gebeten, Amrum-Fotos vom Tattag zu schicken. Ein Bild zeigte einen Jungen, der im Sand buddelte. Auf ihn passte die Beschreibung von Sebastian. Daraufhin wurde die Suche am Piratenschiff am Mittwoch noch einmal verstärkt.

Der Spielplatz ist nur einige hundert Meter von dem Ferienhaus entfernt, in dem das Urlauberkind mit seiner zwölfjährigen Schwester und den Eltern wohnte. Die Ermittler hoben mit einem Schaufelbagger den Sand rund eineinhalb Meter tief aus. Dann machten die Beamten am Mittag die schreckliche Entdeckung und hängten den Bereich um den Spielplatz mit blauen Planen ab.

Ein Bestattungsunternehmer holte das tote Kind am frühen Nachmittag in einem silbergrauen Leichenwagen unter den neugierigen Augen zahlreicher Urlauber ab. Sebastians Eltern und seine Schwester werden nach Polizeiangaben betreut. Wann sie das Kind identifizieren werden, hätten sie noch nicht entschieden.

Der Junge aus Österreich war am Sonntag auf rätselhafte Weise verschwunden. Trotz intensiver Suche mit Hubschraubern, Spürhunden und Schiffen der Seenotrettung auch über die Insel hinaus blieb das Kind bis Mittwochmorgen verschwunden. Die Polizei bat die Bevölkerung um Mithilfe. Sie veröffentlichte Bilder des Jungen im Internet und forderte die Menschen auf, Ausschau nach dem blond gelockten Kind zu halten. Der Verein «Initiative für vermisste Kinder» veröffentlichte eine Vermisstenmeldung auf seiner Facebook-Seite. Die Initiative will Sebastians Foto zudem am Mittwoch bundesweit auf rund 2000 Infoscreens auf Bahnhöfen und Flughäfen zeigen. «Wir haben mit dieser Methode schon mehrfach Erfolg gehabt und Kinder wiedergefunden», sagte der Sprecher und Mitgründer der Initiative, Carl Bruns.

Sebastian war am späten Sonntagnachmittag zuletzt bei Wittdün auf einem Spielplatz am Strand gesehen worden. Danach verlor sich seine Spur. Die Polizei hoffte auch auf Hinweise durch Urlaubsbilder von dem Ort. Sie rief Einheimische und Inselbesucher dazu auf, Fotos und Videoaufnahmen, die sie am Tag von Sebastians Verschwinden von dem Spielplatz gemacht hatten, zur Verfügung zu stellen. Der Spielplatz liegt nur rund 200 Meter von dem Ferienhaus entfernt, in dem Sebastian mit seinen Eltern und seiner Schwester Urlaub machte.

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36Kommentare
4. Jul 2012 07:01
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Schlimm sowas.

Ich hoffe für die Eltern, dass sie den kleinen Jungen noch wiederfinden :(

meine Daumen haben Sie!

4. Jul 2012 15:42
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@Hermeticum

Ich habe nicht den Eindruck, dass wir wirklich in einer Demokratie leben...

In einer Demokratie sollte man das Volk z.B. mal fragen:

Sollen deutsche Soldaten in Afghanistan stationiert werden?

Brauchen wir eine neue Rechtschreibreform?

Wollt ihr den Euro?

Was machen wir mit korrupten Politikern, sollen sie eine Abfindung und lebenslange Rente bekommen!?

Wäre ganz schön, wenn wir da mal nen Wort mitreden dürften....

 

4. Jul 2012 16:42
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@King Morbid: Ich habe nicht behauptet, dass ich mit dem Zuständen in unserem Land zufrieden bin, sondern lediglich, dass es nicht auf die Staatsform ankommt. Wir haben eine parlamentarische Demokratie, d. h. wir können wählen, wer für uns die Entscheidungen trifft. Die Schweizer haben z. B. eine direkte Demokratie. Das ist vermutlich die Staatsform, die von den Meisten auch in Deutschland gewünscht würde. In dieser Demokratie werden tatsächlich alle wichtigen Entscheidungen durch Volksabstimmung getroffen. Deswegen gibt es in der Schweiz z. B auch keinen Euro und keine Teilnahme am europäischen Rettungsschirm. Wenn diese Demokratieform auch bei uns eingeführt werden soll, müsste durch eine Klage vor dem Verfassungsgericht eine Grundgesetzänderung beschlossen werden. Aber Ihr glaubt wohl nicht wirklich, dass sich unsere Politiker den Ast absägen lassen, auf dem sie sitzen; ganz egal, welche Farbe oder Gesinnung sie haben!
4. Jul 2012 15:13
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@ urz47: Ich wünsche mir auch eine friedlichere, tolerantere und vor allem sicherere Gesellschaft, aber das tun sicher auch Linke und Liberale und sie in einem Atemzug mit "verlogenen Verbrechern" zu nennen, halte ich für falsch.

Fakt ist, dass es unglaublich traurig ist, dass der kleine Junge vermutlich tot aufgefunden wurde und mein Mitgefühl gilt seinen Hinterbliebenen. Wenn ein Mensch stirbt ist das schrecklich, aber es ist umso schlimmer, wenn es ein Kind ist, dass noch sein ganzes Leben vor sich hatte!

Man kann jetzt nur hoffen, dass die Hintergründe lückenlos aufgeklärt werden, auch wenn es dem Kind nicht mehr hilft.
4. Jul 2012 20:14
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Wie kann ein zehnjähriger Junge ein 1,5m tiefes Loch graben, um dann anschließend von Sand verschüttet zu werden? Mag sein, daß das möglich ist. Aber der Ablauf müßte schon genau rekonstruiert werden.
4. Jul 2012 22:09
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Ja der kleine könnte noch leben. Aber Aufsichtspflicht verletzung ist schwachsinn.

Eltern können wohl kaum rund um die Uhr den Kindern nach laufen.

 

Klar es ist traurig um den kleinen aber Unfälle passieren täglich im Minutentakt.

Den Eltern daran die schuld zu geben ist unnötig.

4. Jul 2012 18:31
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Man bedenke,ein zehnjähriger gräbt ein mindestens eineinhalb Meter tiefes Loch.Wo er ja auch noch  hineinpasste.(Man gebrauchte angeblich einen Schaufelbagger um den Jungen zu finden.)---Keinem der Suchenden fällt der frische Wahnsinnskrater auf,den der Junge dabei verursacht haben muss.....
4. Jul 2012 16:19
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Das tuuut mir sooooooooooo leid,ich fühle mit den Eltern


4. Jul 2012 22:25
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Hallo, Ihr sooooo geliebten Hartz4 Empfänger, und Kinderlosen schreibt weiter euern Müll hier rein.

Mein Mitgefühl ist bei den Eltern, mein Beileid.

4. Jul 2012 18:49
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mein beileid an die angehörigen ich kann mir aber nicht vorstellen das dieses kind  das loch selbst gegraben hat und es keiner mitbekommen  haben will
5. Jul 2012 07:16
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Bei so vielen Schlauschwätzern hier wird mir schlecht. Jeder der Kinder hat weiß, daß man ihnen nicht permanent hinterherrennen kann und wer hier so schlau von Aufsichtspflichtverletzung spricht, hat keine Ahnung, was dieser Paragraph wirklich beinhaltet.

Dieses Unglück war jedenfalls keine!!

Und allen anderen Soziopathen, die sich mit ihrem geistigen Müll an allen Themen glauben beteiligen zu müssen.... ich hoffe Ihr kommt nie selbst in Situationen über die Ihr so abfällige Kommentare schreibt.

4. Jul 2012 19:23
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Traurig was ist pasiret mit kleine Sebastien.
4. Jul 2012 19:13
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omg !!! das tuht mir sooooo leid was da passiert ist ich fühle leider gerade mit den eltern mein BEI LEIIID :'( :'( ... Das ist einfach nur schlimm für die eltern sein eigendes kind zu verlieren :'(  tuht mir soooooooo unendglich leid ...
4. Jul 2012 15:47
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Warum haben die nicht sofort die Insel dicht gemacht, jegliche Datenverbindung gekappt und jeden kontrolliert??????   . Aber dafür ist unser Achsotoller Staat zu langsam.  Amrum ist ja nun nicht Australien.........

4. Jul 2012 15:55
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Das tut mir so unendlich leid...da will man in den
Urlaub fahren um freude in seinem leben zu haben und dann passiert so etwas schreckliches. Ich meine das ist doch ein Ort wo sich die Menschen erholen und sich gut fühlen sollen...wie kann man so etwas grausames tun?! Die arme Familie des Jungen...
5. Jul 2012 15:39
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Eine Verletzung der Aufsichtsplicht sehe ich hier wirklich keine. Unfälle passieren nun mal, so Traurig auch jeder Einzelfall ist. So war wohl jeder der heute über 40 Jahre alt ist noch Nachmitag für Nachmittag alleine oder mit Freunden draussen am Spielen und niemand war dabei zu schauen ob jetzt alles was gespielt wird auch zu 100% ungefährlich war. Es war eine andere Zeit mit dem grossen Unterschieden dass zu dieser Zeit die Menschen wohl noch Toleranter und vorallem noch mehr Anstand gegenüber den Hinterbliebenen an den Tag brachten. Wo bleibt heute die Moral gewisser Kommentarschreiber welche der Trauerfamilie mit Ihrem unüberlegten Schreiben noch zusätzliche Vorwürfe unterstellen?
7. Jul 2012 12:38
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Der Junge war erst 10 Jahre und ist beim spielen
ums leben gekommen.
Das geht an einem nicht spurlos vorbei.
Den Eltern mein herzliches Beileid !

6. Jul 2012 16:50
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Das ein zehnjähriger Junge so ein tiefes Loch gemacht haben soll
ist schon ein unding.Es ist schon einiges unklar.
Selbst wenn es so ist  dann ist das ein Leid ohne ende das dieser
süße Junge sterben mußte.
Ich fühle mit den Eltern mit was sie nun durchmachen müssen.
Im Herzen wird wird Sebastian weiter leben.

5. Jul 2012 14:14
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Ich verstehe ja wie ein Kind ein tiefes loch graben kann. Wenn man viel Zeit und Lust hat schafft man es als Kind..hab ich auch geten.

Aber ich verstehe nicht wie er verschüttet worden ist.

Ich meine Er saß bestimmt keine 10 Stunden im Loch. Und wenn nach keine Ahnung 10 Minuten Plötzlich Sand in seine kleine Höhle fällt, muss er doch rausgeklettert sein oder um Hilfe gerufen haben. Ich verstehe nicht wie auf einem Spielplatz aufeinmal ein Loch von alleine Zugeschüttet wird.. und zwar mit über 1.5 meter Sand... Da ist doch was Faul
8. Jul 2012 19:25
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Ich habe zwei allein groß gezogen und mir währe das nie passiert. Also auch hier liegt ihr völlig falsch. Arbeitet mal an euch selbst. 
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