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13 August 2012 | Von msn, dapd

Familiendrama in Kempten: Vater tötet seine beiden Söhne

Kempten - Ein 44 Jahre alter Familienvater hat im schwäbischen Kempten offenbar seine beiden kleinen Kinder umgebracht und sich dann erhängt.


Drei Tote bei Familiendrama in Kempten, dapd

Drei Tote bei Familiendrama in Kempten.

Der Mann war am Sonntagabend von einer Spaziergängerin in der Nähe des Illerufers tot aufgefunden worden, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Handwerker hatte sich auf einem Industriegelände an einem Bagger erhängt.

Kempten i Allgäu

Nicht weit davon war ein Auto geparkt, in dem die alarmierten Beamten die Leichen seiner beiden vier und zehn Jahre alten Söhne. Die Todesursache war zunächst unklar. Die Leichen sollten am Montagvormittag obduziert werden.

Die ahnungslose 37 Jahre alte Ehefrau und eine 16-jährige Tochter waren wohlbehalten zu Hause, als sie von der Tragödie erfuhren. Sie mussten psychologisch betreut werden. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Mann die gemeinsame Wohnung am Samstag mit den beiden Jungen verlassen. Als Motiv werden Familienprobleme vermutet. Näheres wollte die Polizei zunächst nicht bekanntgeben.

Erst am Sonntag hatte es bei einem Familiendrama in Essen zwei Tote gegeben. Ermittler fanden dort die Leichen einer Mutter und ihre sieben Jahre alte Tochter. Sie entdeckten die Toten am Samstagabend im Kinderbett des Mädchens, wie die Ermittler am Sonntag mitteilten. Die Körper wiesen massive Verletzungen auf. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Die 41-Jährige war zuvor als vermisst gemeldet worden. Deshalb verschafften sich Polizisten Zugang zu der Erdgeschosswohnung. Die Leichen sollten noch am Sonntag obduziert werden. Weitere Details wollte ein Polizeisprecher mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht nennen. Er betonte: "Es gibt keine Fahndung nach einem Verdächtigen."

Unklar blieb zunächst auch, wer die Frau als vermisst meldete und wie lange die 41-Jährige schon nicht mehr erreichbar war. Die Meldung ging der Polizei zufolge kurz vor dem Fund der Leichen ein. Die Beamten, die die Leichen fanden, werden psychologisch betreut.

Die Tat reiht sich zu zwei weiteren Fällen von Kindstötungen in den vergangenen Wochen im Ruhrgebiet. Erst in der Nacht zum Donnerstag wurde ein acht Jahre alter Junge in Oberhausen erstochen. Mutmaßlicher Täter ist der psychisch gestörte Freund der Mutter. Anfang August wurden drei Geschwister im Alter von vier, zehn und zwölf Jahren in Dortmund getötet. Tatverdächtig ist die Lebensgefährtin des Vaters.

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2Kommentare
14. Aug 2012 05:12
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Was können die Kinder dafür .

 

Wen Eltern versagen . 

14. Aug 2012 07:54
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es ist mir, genau wie ihnen roco  total unbegreiflich wie man seine  kinder töten  kann.

 

diese menschen, passiert ja immer häufiger , wollen ihre liebsten  nicht auf dieser welt, wo belogen, betrogen, gequält wird ,zurück lassen. sie wollen die liebsten für immer und ewig bei sich behalten.

was auch häufiger der fall ist, die täter möchten dem partner so weh tun, dass der schmerz ein leben lang anhält. warum weiss nur der täter.

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