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Erstellt am: 2 Dezember 2012 | Von dpa, dpa-infocom

Tausende demonstrieren in Budapest gegen Antisemitismus

Mehrere tausend Menschen haben in Budapest gegen Antisemitismus demonstriert. Auslöser waren Äußerungen des Parlamentsabgeordneten Marton Gyöngyösi von der rechts-radikalen Partei Jobbik. Dieser hatte verlangt, man müsse die jüdischen Regierungs- und Parlamentsmitglieder «erfassen».


Tausende demonstrieren in Budapest gegen Antisemitismus

Vor dem Parlament in Budapest hat ein breites Bündnis gegen die Äußerungen des Parlamentsabgeordneten Marton Gyöngyösi von der rechts-radikalen Partei Jobbik demonstriert. Foto: Laszlo Beliczay

Gyögyösis Bemerkungen hatten in Ungarn einen Sturm der Empörung ausgelöst. Viele Menschen erinnerte die Forderung nach einem «Erfassen» der Juden an die Registrierungen im Zweiten Weltkrieg, die der Deportation von über einer halben Million ungarischer Juden nach Auschwitz vorausgegangen waren. Die rechts-konservative Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban verurteilte die Äußerungen Gyöngyösis erst mit Verzögerung.

Bei der Kundgebung auf dem Kossuth-Platz vor dem Parlament, zu der das Bündnis NEM (Bewegung gegen Neonazis) aufgerufen hatte, trat auch der Fraktionschef der Regierungspartei Fidesz, Antal Rogan, auf. Auch die anderen Redner, Attila Mesterhazy, der Vorsitzende der Ungarischen Sozialistischen Partei (MSZP), und Gordon Bajnai vom Oppositionsbündnis Gemeinsam 2014, sprachen sich gegen antisemitische Erscheinungen im öffentlichen Leben Ungarns aus.

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6Kommentare
3. Dez 2012 00:30
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Ich sehe auf nur ein paar Leute, wo sind die tausende?

3. Dez 2012 14:11
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Simon Perez am 2007. október 10 in eine Rede behauptete,dass die juden Ungarn "aufkaufen" möchten.Orban ermőglichte in einer Vertrag die einwanderung für 500 000 juden,falls die Lage in Israel zu heiss wird . So "rechts" ist die Ungarische Regierung. Die Presse machen nur diese scheiss nazi propaganda gegen Ungarn. Und die ungarische juden offensichtlich wollen noch mehr Macht haben über der ungarishe Land und Menschen. Attila Mesterhazy, der Vorsitzende der "Ungarischen Sozialistischen Partei MSZP", wer kein Sozialist und kein Ungarisch ist,nur ein fanatische anti ungarische Maulwurf !  Bajnai hat auch das Einwanderungsvertrag untergeschrieben.
4. Dez 2012 18:18
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Liebe MSN,dIe Nachrichten über diese Demo ist schon veraltet!
4. Dez 2012 00:36
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arsch hoch und Zähne auseinander .
Buda und Pest gibt der Nazi Bande den Rest.
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