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25 Oktober 2012 | Von dapd

Syrische Streitkräfte stimmen viertägiger Kampfpause zu

Beirut/Genf - In Syrien sollen die Waffen schweigen: Die syrischen Streitkräfte haben offiziell einer viertägigen Kampfpause zugestimmt. Wie das Staatsfernsehen am Donnerstag meldete, behielten sich die Regierungskräfte jedoch vor, auf Beschuss und Anschläge zu reagieren und den Rebellen eine Festigung ihrer Positionen zu verwehren. Zudem würden alle Versuche unterbunden, Kämpfer mit Nachschub zu versorgen.


Syrische Streitkräfte stimmen viertägiger Kampfpause zu (© Getty Images)

Die Waffenruhe soll ab Freitag über das islamischen Opferfest hinweg andauern und wurde vom UN-Sicherheitsrat einstimmig befürwortet. Der Syrien-Gesandte der UN und der Arabischen Liga, Lakhdar Brahimi, der die Kampfpause aushandelte, sagte zuvor, dass ein neuerliches Scheitern einer Waffenruhe die Kämpfe noch verschärfen könnte.

Auch der stellvertretende UN-Generalsekretär Jan Eliasson warnte noch kurz zuvor vor einem Scheitern der geplanten Kampfpause. Er hoffe zwar, dass die Waffenruhe ab Freitag in Kraft trete, es gebe aber keine Garantien, dass Rebellen und Regierung sie auch einhalten würden, sagte Eliasson am Donnerstag. "Wir alle beobachten die Tragödie in Syrien und sind voller Hoffnung angesichts der Waffenruhe, die hoffentlich eingehalten wird." Wichtig sei aber vor allem, dass dadurch ein politisches Umfeld geschaffen werde, das Verhandlungen ermögliche.

Keine Anzeichen für Kampfpause in Aleppo

In der größten Stadt des Landes gab es einen Tag vor Inkrafttreten der Waffenruhe keine Anzeichen auf ein Nachlassen der Kämpfe. Nach Angaben von Aktivisten und Rebellen konnten regierungsfeindliche Kräfte mehrere Stadtviertel von Aleppo unter ihre Kontrolle bringen. Rebellen-Kommandeur Bassam al Dada sagte am Donnerstag, Kämpfer hätten die Kontrolle über zwei zentrale Viertel erlangt, unter anderem über den seit Monaten umkämpften Stadtteil Salaheddin.

Der geistliche Führer des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, nahm am Donnerstag eine Ansprache an Pilger auf der Reise nach Mekka zum Anlass, die USA und Israel für den Bürgerkrieg in Syrien verantwortlich zu machen. In der am Donnerstag im iranischen Staatsfernsehen übertragenen Rede nannte Chamenei den Konflikt "ein Verbrechen, das von den Vereinigten Staaten und dem zionistischen Regime Israels angestoßen wurde". Er warnte vor einer militärischen Intervention des Auslands in den Konflikt.

UN-Experten fordern Gespräch mit Assad

Unterdessen forderte ein mit der Untersuchung mutmaßlicher Kriegsverbrechen beauftragtes UN-Expertenteam den syrischen Präsidenten Baschar Assad zu einem baldigen Gespräch auf. Dieses solle "ohne jede Vorbedingung" stattfinden, sagte am Donnerstag der Brasilianer Sergio Pinheiro, Leiter des vierköpfigen Teams, zu dem auch die frühere Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofes für das ehemalige Jugoslawien, Carla Del Ponte, zählt. Das Expertenteam soll bis März 2013 die Ereignisse in Syrien untersuchen. Dabei gehe es "natürlich um Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen", sagte Del Ponte.

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4Kommentare
26. Okt 2012 04:43
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da fehlt jetzt aber noch, daß der verbrecher und terrorstaat nr. 1 weltweit namens usa heute endlich mal zugab, daß die usa und verbündete waffen an die söldner unt terroristen liefern. aber das ist natürlich für msn keine berichterstattung wert. auch nicht, daß der verbrecher und terrorstaat nr. 2 weltweit namens israel, luftangriffe gegen den sudan verübt hat, wobei viele kinder und frauen ums leben kamen. aber bei den westlichen massenmedien wundert mich das nicht :-D.

übrigens, es ist umgekehrt, die legalen truppen von assad haben aleppo schön von den terroristen gesaubert. weiter so assad.

31. Okt 2012 22:46
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wieder einmal muss man lesen das einer hier die weissheit gepachtet hat und alle anderen keine ahnung haben...man liest aber immer nur diese einseitige sichtweise...und wer eine andere meinung hat ist ein islamist und antisemit....

 

schlimm ist einfach nur das wiedermal menschen sterben müssen...seltsam finde ich das terroristen hier finanziert werden und im irak oder afghanistan bekämpft werden...assad ist dort mit sicherheit nicht der einzigste diktator der weg müsste da gibt es welche die genauso schlecht sind wie er und noch schlimmer ..da frage ich mich wieso die anderen unterstützt werden von denen die in syrien terroristen finanzieren .

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