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Wut wächst: Massenentlassungen bei Müller-Brot?

Ein Lastwagen fährt am Mittwoch (01.02.12) am Produktionsstandort der Großbäckerei Mueller-Brot in Neufahrn vorbei. Foto: Lukas Barth/dapd
Ein Maschinenführer ist bereit zu reden: "Ich habe Angst", sagt der 35-Jährige. Er und seine Kollegen hätten schon lange geahnt, dass es der Firma schlecht gehe. In den vergangenen Jahren habe Müller-Brot immer wieder verspätet die Löhne überwiesen. "Ich habe mein Geld häufig erst zwei Wochen später bekommen", sagt der Mann, der seit 14 Jahren in der Semmel- und Baguette-Anlage arbeitet.
Verdreckte Maschinen, Mehlwürmer, Mäusekot und Schaben: In den vergangenen Monaten eskalierten die Hygieneprobleme bei Müller-Brot. Nach einer Zwangsstilllegung des Betriebs über zweieinhalb Wochen kamen am Freitagmittag 25 Kontrolleure, um Teile des 55.000 Quadratmeter großen Firmenareals zu inspizieren. Nach stundenlanger Prüfung entschieden sie am Abend: Müller-Brot mit seinen 1.300 Mitarbeitern darf immer noch nicht produzieren.
Die Reinigungsarbeiten hätten nicht ausgereicht, sagt der Leiter der Hygiene-Task-Force, Thomas Becker. Demnach wimmelt immer noch Ungeziefer umher. Dem vorläufigen Insolvenzverwalter Hubert Ampferl zufolge konnten die Putzkräfte nicht bezahlt werden: "Das Unternehmen verfügt über keinerlei Liquidität mehr." Er müsse jetzt erst einmal mit den Gläubigern verhandeln, dass diese Mittel für Reinigungsarbeiten zur Verfügung stellen.
Der Maschinenführer versichert am Morgen noch: "Bis gestern haben wir geputzt. Es ist alles sauber." Die Verunreinigungen, so habe er beobachtet, seien über Jahre entstanden. Der Familienvater vermutet, dass die Unternehmensleitung am Reinigungspersonal gespart habe.
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Die Gewerkschaften erheben nach der Pleite schwere Vorwürfe gegen die Gesellschafter der Großbäckerei, Klaus Ostendorf und Michael Philipps. "Aus purer Profitgier hat Müller-Brot die Hygiene im Betrieb vernachlässigt", sagt der DGB-Landesvorsitzende Matthias Jena. "Es ist unerträglich, dass für dieses unfassbare Management-Versagen jetzt allein die Beschäftigten büßen sollen."
Ostendorf und Philipps seien Multimillionäre, die mit ihrem Geld Banken und Investoren gewinnen könnten, um den Betrieb zu stützen. Doch für sie zähle nur die Größe der eigenen Geldkoffer, sagt Jena. Auch Mustafa Öz von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ist wütend und wirft den Eignern vor, sie entzögen sich ihrer Verantwortung. "Sie hätten die Mittel, das Unternehmen zu retten", sagt er. Stattdessen ließen sie es fallen.
Neufahrns Bürgermeister Rainer Schneider rechnet mit Massenentlassungen bei Müller-Brot: "Einige Hundert Mitarbeiter werden wohl freigestellt." Für den Ort mit 20.000 Einwohnern sei das ein Riesenproblem.
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Wiso regt man sich über die Gesellschafter auf? Das ist doch schließlich der Hintergrund des Kapitalismus! Die haben genug verdiehnt und nun stehn sie halt vom Roulettetisch auf, lassen also die Firma fallen. Die Moralschiene hat doch da überhaupt nichts zu suchen, wer sich darüber aufregt, muß die Gesellschaftsform des Staates ändern! Verpflichtet sind Ostendorf und Philipps zu gar nichts! man muß ein Schwein sein in dieser Welt - die beiden habens begriffen!
Es ist in unserer Zeit nicht wegzuleugnen, dass uns die Gier einer bestimmten Kaste von Bankern, Proviteure und Politiker fest in der Hand hat.
Jede anständige Moral im Gegenüber oder in Handwerk und Geschäftsgebahren , gibt es nicht mehr.
Man kennt keinen Anstand mehr. Es gilt nur noch, was Der hat will ich auch haben.
Das Volk außerhalb der Oberschicht wird von der Politischen Lobby gegängelt
und arm gehalten., während sich die Geldraffer am Eigentum des Volkes bereichern.
Es gab ,mal eine Zeit da gab es das Wort " Volksschädkling ", wenngleich es von der Nazi auch war, es hätte heute wieder einen Wert. Leider !!
Was interessiert wo welches Gemüse oder Fleisch herkommt es geht hier um sauberkeit und Gesundheit! Mir kann keiner erzählen das man über Jahre die Augen zu macht und jetzt wo der Betrieb" z.B. Müller Brot in Insolvenz geht" von Hygiene Mängelspricht. Hallo wo Leben wir!
Demnächts wird Rattengift als leckerer Brotaufstrich angeboten ??????????
Fakt ist nur das unsere Regierung nicht in der Lage ist endlich eine Lebensmittelkontrolle aufzubauen die Ihren Namen auch gerecht wird!
Man bemerke, in diesem Land kann ich mit Ekelbackwaren tatsächlich mehrere Millionäre aus dem Boden stampfen. Und die Lebensmittelkontrolleure gucken zu , wieviel ist da wohl unter der Tischplatte gewullft worden?
Haben die Millionäre genug im Strumpf für Rennpferde Roulette nutten and more, melden sie einfach Insolvenz an. Denn Hand aufs Herz, die waren satt und wollten keine Schmiergelder mehr zahlen.
Aber doofer Steuerzahler übernimmt gern die Arbeitnehmer die zwangsabgewickelt werden müssen, während die Verantwortlichen mit Yacht in die Karibik schippern. Geschäftsführung, Besitzer und Betreiber sind wahrscheinlich vorhanden und keiner gibt die Schuld zu jeder schiebt es auf den anderen....
Wir sollten wirklich etwas tun:
Mit unserem Kaufverhalten einfach nicht diese Großkapitalfirmen unterstützen mit ihren gierigen Managern und Eigentümern. Aber solange Firmen sich mit Slogans wie "Geiz ist ****" Markterfolge ausrechnen, solange müssen wir unsere Einstellung überdenken.
Es gibt auch Sprüche wie "ich bin zu arm, um mir billiges leisten zu können" ...
Vielleicht sollten wir mit unserem sauer verdienten Geld sorgfältiger umgehen und Firmen stützen, für die wir gerne arbeiten würden und deren Produkte wir guten Gewissens kaufen würden ... das wäre hart für die Menschen, welche in den Firmen arbeiten, welche wir nicht unterstützen ... aber nur, bis diese einen guten Arbeitsplatz finden und gute Ware produzieren können. Je mehr wir von unserem Geld - einfach nur durch kluge Kaufentscheidung - investieren in gute, ehrliche, qualitativ hochwertiges produzierende Firmen, desto besser geht es allen Beteiligten.
Wenn ich allerdings bei einem Brötchen ein paar Cent spare - dann muss ich wahrscheinlich ein wenig später ein paar Euro mehr ausgeben: für die Steuer, welche unser Staat benötigt, um die durch unsere Sparsamkeit entstandenen Arbeitslosen zu unterstützen.
Klar, die Welt besteht nicht nur aus gut und böse, aus schwarz oder weiß, aber manchmal hilft es dem Verständnis, wenn man vereinfacht.
Alles nur um die Gewinne zu maximieren. Ist das einzige was zählt! Wir haben vor zwanzig Jahren ein Haus in Bedburg neben einer Metzgerei gekauft. Das Anwesend gehörte früher zu dem Besagten Unternehmen! Bei den Umgestaltungsarbeiten des Garten fanden wir 90cm unter der Erde auf 5 verendete Kühe mit Marke im Ohr! Wieso wurden diese nicht Ordnungsgemäß entsorgt ? Wo wurde hier Kontroliert? Bauern sowie Metzger sollten doch einer Kontrolle unterliegen? Seither kenne ich keinen Metzger des Vertrauens mehr!
Diese Metzgerei gibt es Gott sei Dank nicht mehr!
einfacher ist doch eine liste zu erstellen wo nix drin ist, also verbraucherfreunlich
und gesund.gibts aber nicht, weil überall was drin ist was man nicht braucht und was
da nicht rein gehört.schaut doch einfach mal auf die liste der inhaltsstoffe bei leber-
wurst, es graust einem und man kauft nie wieder leberwurst vom discounter.
aber ist denn in der leberwurst vom metzger meines vertrauens nur das drin was rein gehört??
wer kann das garantieren??es liegt in der art des menschen alles haben zu müssen, aber am meisten ist es seine geldgier.da interessieren nicht mal die eigenen kinder oder enkelkinder.oder gehen wir mal zu den,jetzt so hoch gelobten,bioprodukten.seit wann sind
pflaumen im winter von südafrika bio??
wir sollten uns an die eigene nase fassen weil wir selbst schuld sind an diesem ganzen dilemma.alles muss schön, glänzend,makellos,und viel und billig sein.wie passt das zusammen?überhaupt nicht!kann gar nicht!
ein beispiel(liegt schon zurück):wir haben einen wein gefunden,gut, billig.also kaufen wir in und wollen ihn immer und immer wieder kaufen.irgendwann ist er ausverkauft.wir wollen ihn aber haben und dann fällt dem ideenreichen menschen was ein.er pantscht den wein und
alle sind wieder glücklich,wir haben den wein, den wir wollten.und der ideenreiche mensch
reibt sich die fäustchen,weil es in seiner kasse stimmt.
hab ich nicht recht, dann schreibt mir bitte.
Solange unsere Politiker es Vorleben wie man mit den Steuergeldern Schindluder Treibt,
und immer auf dem Steuerzahlers Rücken solche unsummen von Bürgschaften in Länder gibt
die es nicht Lernen mit ihrem Geld umzugehen, solange wird es auch in unserem Land solche Firmeninhaber geben die nur an Provit denken und nicht an den Arbeitnehmer und deren Familie.
Ihr kennt ja wohl alle dies supper Wort, Globalisierung wenn man verstehen möchte was dieses Wort aussagt kann eigentlich jeder verstehen was es bedeutet, man nehme sein Geld bündele es und verlasse das Land nehme aber vorher mein Vermögen mit und hinterlasse einen Scherbenhaufen den natürlich wieder der Deutsche Steuerzahler Auffangen muß.
In unserem Land herscht die Devise das der Bürger nicht Schlauer sein darf als unsere Politiker er Dümmer, das Dümmer beziehe ich auf den Deutschen Bundesbürger der sich von unseren Politikern alles bieten lassen und auch so hin nehmen. Mehr möchte ich hierzu nicht sagen.
Des Einen Freud ist des anderen Leid. Wie viele andere Großbäcker hat auch Müller seit ewigen Jahren eine ungeheure Marktmacht und hat insbesondere München mit Filialen überflutet. Der Geschmack der Backwaren war aber schon vor zehn Jahren so schlecht, dass ich mir diesen Moment gewünscht habe. Und den selben Ramsch wie dort bekommt man inzwischen beim Discounter für die Hälfte. Hoffentlich werden die weit über 100 Filialen nun auf mehrere traditionell fertigende Bäckereien verteilt. Für den Komsumenten kann es nur besser werden. Für die Mitarbeiter tut es mir leid.
Die Belegschaft und der Betriebsrat sind auch mit schuld! Es arbeiten dort Leute, die über 18 Jahre alt sind und damit auch denken können! Die müssen doch als Erste die Mißstände sehen und sich an den 10 Fingern abzählen können, dass die Maden nicht geringer werden! Da hätte einer mal einen Brief an die Lebensmittelüberwachung schreiben müssen. Außerdem gibt es in jedem Betrieb eine Qualitätssicherung. Die Pfeifen hätten es doch auch sehen müssen.
Auf jeden Schiff gibt es ein Buch wo wichtige Ereignisse reingeschrieben werden, damit man später beim Seegericht was in den Händen hält.
Da muß für deutsche Lebensmittelfirmen so was auch eingeführt werden, dass die Lebensmittelüberprüfung was sieht. Oder wie in den Kernkraftwerken. Da gibt es auch Meldepflichten. Und wenn dann sowas rauskommt und keine Meldung da war, sind alle dran. Auch die Meister und Abteilungsleiter! Gibts es keine deutsche Wikiledia (?), wo man Mißstände hinmelden kann?
Nur die Besitzer verantwortlich machen, ist zu einfach. Jeder hat eine Verantwortung. Und wenn er das nicht tragen will, hätten die Müller-Arbeiter kündigen müssen. Nein, sie haben alle miitgemacht!
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