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18 Februar 2012 | Von dadp

Wut wächst: Massenentlassungen bei Müller-Brot?

Vor einer Bäckereifiliale neben der riesigen Fabrik von Müller-Brot in Neufahrn wird für Faschingskrapfen geworben: "Auf zum närrischen Treiben", steht auf dem Plakat. Doch zum Lachen ist den Mitarbeitern der Großbäckerei, die am Vortag Insolvenz angemeldet hat, wahrlich nicht zumute. Die meisten Beschäftigten schleichen am Freitagmorgen wortlos durch das Drehkreuz am Haupteingang, viele wirken resigniert und winken ab.


dapd

Ein Lastwagen fährt am Mittwoch (01.02.12) am Produktionsstandort der Großbäckerei Mueller-Brot in Neufahrn vorbei. Foto: Lukas Barth/dapd

Ein Maschinenführer ist bereit zu reden: "Ich habe Angst", sagt der 35-Jährige. Er und seine Kollegen hätten schon lange geahnt, dass es der Firma schlecht gehe. In den vergangenen Jahren habe Müller-Brot immer wieder verspätet die Löhne überwiesen. "Ich habe mein Geld häufig erst zwei Wochen später bekommen", sagt der Mann, der seit 14 Jahren in der Semmel- und Baguette-Anlage arbeitet.

Verdreckte Maschinen, Mehlwürmer, Mäusekot und Schaben: In den vergangenen Monaten eskalierten die Hygieneprobleme bei Müller-Brot. Nach einer Zwangsstilllegung des Betriebs über zweieinhalb Wochen kamen am Freitagmittag 25 Kontrolleure, um Teile des 55.000 Quadratmeter großen Firmenareals zu inspizieren. Nach stundenlanger Prüfung entschieden sie am Abend: Müller-Brot mit seinen 1.300 Mitarbeitern darf immer noch nicht produzieren.

dapd

Die Reinigungsarbeiten hätten nicht ausgereicht, sagt der Leiter der Hygiene-Task-Force, Thomas Becker. Demnach wimmelt immer noch Ungeziefer umher. Dem vorläufigen Insolvenzverwalter Hubert Ampferl zufolge konnten die Putzkräfte nicht bezahlt werden: "Das Unternehmen verfügt über keinerlei Liquidität mehr." Er müsse jetzt erst einmal mit den Gläubigern verhandeln, dass diese Mittel für Reinigungsarbeiten zur Verfügung stellen.

Der Maschinenführer versichert am Morgen noch: "Bis gestern haben wir geputzt. Es ist alles sauber." Die Verunreinigungen, so habe er beobachtet, seien über Jahre entstanden. Der Familienvater vermutet, dass die Unternehmensleitung am Reinigungspersonal gespart habe.

Mehr zum Thema:

Die Gewerkschaften erheben nach der Pleite schwere Vorwürfe gegen die Gesellschafter der Großbäckerei, Klaus Ostendorf und Michael Philipps. "Aus purer Profitgier hat Müller-Brot die Hygiene im Betrieb vernachlässigt", sagt der DGB-Landesvorsitzende Matthias Jena. "Es ist unerträglich, dass für dieses unfassbare Management-Versagen jetzt allein die Beschäftigten büßen sollen."

Ostendorf und Philipps seien Multimillionäre, die mit ihrem Geld Banken und Investoren gewinnen könnten, um den Betrieb zu stützen. Doch für sie zähle nur die Größe der eigenen Geldkoffer, sagt Jena. Auch Mustafa Öz von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ist wütend und wirft den Eignern vor, sie entzögen sich ihrer Verantwortung. "Sie hätten die Mittel, das Unternehmen zu retten", sagt er. Stattdessen ließen sie es fallen.

Neufahrns Bürgermeister Rainer Schneider rechnet mit Massenentlassungen bei Müller-Brot: "Einige Hundert Mitarbeiter werden wohl freigestellt." Für den Ort mit 20.000 Einwohnern sei das ein Riesenproblem.

iamgo

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28Kommentare
18. Feb 2012 12:39
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Wiso regt man sich über die Gesellschafter auf? Das ist doch schließlich der Hintergrund des Kapitalismus! Die haben genug verdiehnt und nun stehn sie halt vom Roulettetisch auf, lassen also die Firma fallen. Die Moralschiene hat doch da überhaupt nichts zu suchen, wer sich darüber aufregt, muß die Gesellschaftsform des Staates ändern! Verpflichtet sind Ostendorf und Philipps zu gar nichts! man muß ein Schwein sein in dieser Welt - die beiden habens begriffen!

18. Feb 2012 16:43
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Die schlamperei der Geschäftsführung muss strafrechtliche Konsequenzen haben ! Die haben lange genug und schon seit Monaten gewusst, welche Zustände von ihnen bewusst "geduldet" wurden. Es ist eine große Schweinerei in unserem Staat, was sich einige Konzerne aus reiner und dreister Profitgier, und auf Kosten der Gesundheit der Verbraucher, leisten. Ohne Pardon, da gehören einige der Verantwortlichen und Mitwisser für Jahre hinter Gitter. 
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Es ist in unserer Zeit nicht wegzuleugnen, dass uns  die Gier  einer  bestimmten Kaste von Bankern, Proviteure und Politiker fest in der Hand hat.

Jede anständige Moral im Gegenüber  oder in Handwerk und Geschäftsgebahren , gibt es nicht mehr.

Man kennt  keinen Anstand mehr. Es gilt nur noch, was Der hat will ich auch haben.

Das Volk    außerhalb der Oberschicht  wird von der Politischen Lobby  gegängelt

und arm gehalten., während  sich die Geldraffer am Eigentum des Volkes bereichern.

Es gab ,mal eine Zeit da gab es das Wort " Volksschädkling ", wenngleich es von der Nazi auch war, es hätte heute wieder einen Wert. Leider !!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18. Feb 2012 17:20
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Ich habe auch mal bei so etwas änlichen gearbeitet . Da haben die Verantwortlichen gesagt mit putzen ist kein geld verdient . Soviel dazu . Armes Deutschland.
18. Feb 2012 14:01
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Wer in der heutigen Zeit eine Bäckerei führt kann wohl den veröffentlichen Kommentar kaum etwas abgewinnen,denn fast jeder selbstständige Bäcker führt seine meist seit Generationen bestehende Bäckerei mit aller Sorgfalt aber gerade in der jetzigen Zeit ist wohl bei den meisten Bäckern das Wort Reichtum oder Roulettisch ein Fremdwort.Die Probleme ob nun klein oder groß sind doch die enorm gestiegenen Kosten (Rohstoffe,Strom,Gas​,Diesel usw.) sowie die Krankenkassenbeiträg​e.Wer da schreibt es wurde an den Reinigugskräften gespart hat entweder keine Ahnung vom Bäckerberuf oder hat in einem Großbetrieb gearbeitet wo die Reinigung seines Arbeitsplatzes nicht zu den Aufgaben eines "Bäckers" gehört oder es über seiner Würde liegt.Bei den meisten kleinen und mittleren Unternehmen gehört die Reinigung seines Arbeitsplatzes einfach dazu und kein richtiger Bäcker ist sich dafür zu schade obwohl er wahrscheinlich weniger verdient als die Angestellten in Großbäckereien.Deswe​iteren fehlt es doch meistens an Verantwortungsbewußt​sein von Angestellten im Umgang und der Wartung von den Maschinen und Anlagen die enorm teuer in der Anschaffung sind und wenn sie nicht vernünftig behandelt werden auch enorme Reparturkosten entstehen die für andere Zahlungen dann einfach fehlen.Dazu kommt dann noch die geringe Kaufkraft die gerade in den mit wenig Wirtschaftlichen Gegenden sehr stark ist und die Billiganbieter von Backwaren wo sich kein normaler Bäcker erklären kann wie das geht und der Verkaufspreis geringer ist als in den meisten Bäckereien die Herstellung.Also ich bin der Meinung das sich wenn sich nicht bald was ändert noch viele Bäckereien wegen Insolvenz schließen müssen ohne schuld daran zu sein 
19. Feb 2012 10:59
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Was interessiert wo welches Gemüse oder Fleisch herkommt es geht hier um sauberkeit und Gesundheit! Mir kann keiner erzählen das man über Jahre die Augen zu macht und jetzt wo der Betrieb" z.B. Müller Brot in Insolvenz geht" von Hygiene Mängelspricht. Hallo wo Leben wir!

Demnächts wird Rattengift als leckerer Brotaufstrich angeboten ??????????

 

Fakt ist nur das unsere Regierung nicht in der Lage ist endlich eine Lebensmittelkontrolle aufzubauen die Ihren Namen auch gerecht wird!

19. Feb 2012 14:15
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Ist leicht gesagt! Aber wir haben mittlerweile so viele Arbeitnehmer die weniger verdienen als ein Hartz 4 Empfänger! Aber unsere Tolle Frau Merkel bleibt lieber dabei, kein Mindestlohn! Wir subvensionieren lieber diese Unternehmen!

 

Nur so unterstützt man solche Kriminellen Unternehmen!

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Wesly Cruser hat Recht. er hat die Begriffe des Capitalismus erkannt.

Es kann uns nur retten, wenn das ganze Kapital einer gelenkten Kontrolle unterworfen wird,

die aber wiederum Ehrlichkeit haben müßte

18. Feb 2012 23:07
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Wenn ich mir die Nachrichten zum Fall Müller-Brot anschaue, habe ich fast den Eindruck, daß in dem metallverarbeitendem Unternehmen, bei dem ich beschäftigt bin, eine bessere Auffassung zum Thema sauberkeit herrscht.(Ich weiss, ist ein unglaublicher Schachtelsatz) Bitte beachten: Ich beziehe mich ausschliesslich auf die in der Nachricht genannte Firma. Rundumschläge habe ich nicht nötig, da ich in der Lage bin zu differenzieren. Plakative Verallgemeinerungen und Diffamierung überlasse ich anderen.
18. Feb 2012 22:41
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Man bemerke, in diesem Land kann ich mit Ekelbackwaren tatsächlich mehrere Millionäre aus dem Boden stampfen. Und die Lebensmittelkontrolleure gucken zu , wieviel ist da wohl unter der Tischplatte gewullft worden?


Haben die Millionäre genug im Strumpf für Rennpferde Roulette nutten and more, melden sie einfach Insolvenz an. Denn Hand aufs Herz, die waren satt und wollten keine Schmiergelder mehr zahlen. 


Aber doofer Steuerzahler übernimmt gern die Arbeitnehmer die zwangsabgewickelt werden müssen, während die Verantwortlichen mit Yacht in die Karibik schippern. Geschäftsführung, Besitzer und Betreiber sind wahrscheinlich vorhanden und keiner gibt die Schuld zu jeder schiebt es auf den anderen....

19. Feb 2012 10:49
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Wir sollten wirklich etwas tun:

 

Mit unserem Kaufverhalten einfach nicht diese Großkapitalfirmen unterstützen mit ihren gierigen Managern und Eigentümern.  Aber solange Firmen sich mit Slogans wie "Geiz ist ****" Markterfolge ausrechnen, solange müssen wir unsere Einstellung überdenken.

 

Es gibt auch Sprüche wie "ich bin zu arm, um mir billiges leisten zu können" ...

 

Vielleicht sollten wir mit unserem sauer verdienten Geld sorgfältiger umgehen und Firmen stützen, für die wir gerne arbeiten würden und deren Produkte wir guten Gewissens kaufen würden ... das wäre hart für die Menschen, welche in den Firmen arbeiten, welche wir nicht unterstützen ... aber nur, bis diese einen guten Arbeitsplatz finden und gute Ware produzieren können.  Je mehr wir von unserem Geld - einfach nur durch kluge Kaufentscheidung - investieren in gute, ehrliche, qualitativ hochwertiges produzierende Firmen, desto besser geht es allen Beteiligten. 

 

Wenn ich allerdings bei einem Brötchen ein paar Cent spare - dann muss ich wahrscheinlich ein wenig später ein paar Euro mehr ausgeben: für die Steuer, welche unser Staat benötigt, um die durch unsere Sparsamkeit entstandenen Arbeitslosen zu unterstützen.

 

Klar, die Welt besteht nicht nur aus gut und böse, aus schwarz oder weiß, aber manchmal hilft es dem Verständnis, wenn man vereinfacht.

19. Feb 2012 08:07
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Alles nur um die Gewinne zu maximieren.

25% und mehr sollen nach Aussagen eines deutschen Banksters drinn sein.

Der Kapitalismus ist eben für die Menschen da, wenn auch nur für einige ganz wenige.

19. Feb 2012 09:52
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Alles nur um die Gewinne zu maximieren. Ist das einzige was zählt! Wir haben vor zwanzig Jahren ein Haus in Bedburg neben einer Metzgerei gekauft. Das Anwesend gehörte früher zu dem Besagten Unternehmen! Bei den Umgestaltungsarbeiten des Garten fanden wir 90cm unter der Erde auf 5 verendete Kühe mit Marke im Ohr!  Wieso wurden diese nicht Ordnungsgemäß entsorgt ?  Wo wurde hier Kontroliert? Bauern sowie Metzger sollten doch einer Kontrolle unterliegen? Seither kenne ich keinen Metzger des Vertrauens mehr! 

Diese Metzgerei gibt es Gott sei Dank nicht mehr!

19. Feb 2012 10:31
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warum machen wir uns eigentlch die mühe herauszu finden wo was drin ist?
einfacher ist doch eine liste zu erstellen wo nix drin ist, also verbraucherfreunlich
und gesund.gibts aber nicht, weil überall was drin ist was man nicht braucht und was
da nicht rein gehört.schaut doch einfach mal auf die liste der inhaltsstoffe bei leber-
wurst, es graust einem und man kauft nie wieder leberwurst vom discounter.
aber ist denn in der leberwurst vom metzger meines vertrauens nur das drin was rein gehört??
wer kann das garantieren??es liegt in der art des menschen alles haben zu müssen, aber am meisten ist es seine geldgier.da interessieren nicht mal die eigenen kinder oder enkelkinder.oder gehen wir mal zu den,jetzt so hoch gelobten,bioprodukten.seit wann sind
pflaumen im winter von südafrika bio??
wir sollten uns an die eigene nase fassen weil wir selbst schuld sind an diesem ganzen dilemma.alles muss schön, glänzend,makellos,und viel und billig sein.wie passt das zusammen?überhaupt nicht!kann gar nicht!
ein beispiel(liegt schon zurück):wir haben einen wein gefunden,gut, billig.also kaufen wir in und wollen ihn immer und immer wieder kaufen.irgendwann ist er ausverkauft.wir wollen ihn aber haben und dann fällt dem ideenreichen menschen was ein.er pantscht den wein und
alle sind wieder glücklich,wir haben den wein, den wir wollten.und der ideenreiche mensch
reibt sich die fäustchen,weil es in seiner kasse stimmt.
hab ich nicht recht, dann schreibt mir bitte.



19. Feb 2012 22:13
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Solange unsere Politiker es Vorleben wie man mit den Steuergeldern Schindluder Treibt,

und immer auf dem Steuerzahlers Rücken solche unsummen von Bürgschaften in Länder gibt

die es nicht Lernen mit ihrem Geld umzugehen, solange wird es auch in unserem Land solche Firmeninhaber geben die nur an Provit denken und nicht an den Arbeitnehmer und deren Familie.

Ihr kennt ja wohl alle dies supper Wort, Globalisierung wenn man verstehen möchte was dieses Wort aussagt kann eigentlich jeder verstehen was es bedeutet, man nehme sein Geld bündele es und verlasse das Land nehme aber vorher mein Vermögen mit und hinterlasse einen Scherbenhaufen den natürlich wieder der Deutsche Steuerzahler Auffangen muß.

In unserem Land herscht die Devise das der Bürger nicht Schlauer sein darf als unsere Politiker er Dümmer, das Dümmer beziehe ich auf den Deutschen Bundesbürger der sich von unseren Politikern alles bieten lassen und auch so hin nehmen. Mehr möchte ich hierzu nicht sagen.

20. Feb 2012 15:53
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Da sieht mal was die Krankheit Gier alles so anrichten kann. Sogar sein eigenes Gesellschaftseigentu​m wird zum **** geritten. Nur um noch mehr in der Tasche zu haben. Die Gier baut den Verstand ab und macht süchtig. Eigentlich muss die Gier unter das Drogengesetz fallen. Bestrafung für solche Kranke muss bis 10 Jahre Hartz IV-Regelsatz sein!
20. Feb 2012 10:38
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Also ich kenne das noch aus meiner Zeit als automatenbedienkraft und Einrichter, dass wir selber fuer die sauberkeit und Instandhaltung der Maschinen zustaendig waren. Da gabs sowas wie Putzkollonen noch nicht. Soory lieber Maschinenfuehrer, Deine Verantwortung!!!!! und unnuetzes Geld was da raus geschmissen wird!...denke ich. Aber so ist das wenn Misswirtschaft betrieben wird und sich die Chefs dann noch zusaetzlich alles in die eigene Tasche stecken und die Arbeitskraefte keinen Wert mehr haben in den meisten Firmen in Deutschland. Sind doch alles nur noch sklaven und jeder ist austauschbar. Die deutsche Wirtschaft ist doch in dem Sinne, wie mit den Arbeitern umgegangen wird und unter welchen Bedingungen ( Lohn, Arbeitszeiten, ect.) gearbeitet werden muss, voellig am arsch!!!!!!!! Sollen sich mal was abkucken wie das in den Niederlanden geht oder Schweden...!!!!
19. Feb 2012 13:52
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natürlich ist es eine "gerechte Strafe"  für den Unternehmer wie einige User schreiben.
Mal davon abgesehen dass er sicherlich seine Schäfchen schon im Trockenen hat.
Aber wer denkt an die Arbeitnehmer und ihre Familien ?
Schuld sind wir alle.Als sogenannte Schnäppchenjäger jeden Tag und überall.
Bei "Ich bin doch nicht blöd" oder "Geiz ist ****"  
Volksverdummung und Dauerberieselung allenthalben über alle Medien.
Auch und gerade bei Lebensmitteln von Aldi,Lidl,&Co.....die sind wohl im Fall Müller Brot auch involviert.
(ich geh da nicht hin./Viele behaupten sie müssten da hingehen)
Waren/Lebensmittel unter Einkaufspreis zu verkaufen ist doch krank ! ! !
Wenn wir Sonderangebote sehen schaltet unser Kleinhirn ab ohne weiter nachzudenken.
PS.
In keinem europäischen Land gibt es einen so hohen Anteil an Discountläden wie in DE.


20. Feb 2012 11:19
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Des Einen Freud ist des anderen Leid. Wie viele andere Großbäcker hat auch Müller seit ewigen Jahren eine ungeheure Marktmacht und hat insbesondere München mit Filialen überflutet. Der Geschmack der Backwaren war aber schon vor zehn Jahren so schlecht, dass ich mir diesen Moment gewünscht habe. Und den selben Ramsch wie dort bekommt man inzwischen beim Discounter für die Hälfte. Hoffentlich werden die weit über 100 Filialen nun auf mehrere traditionell fertigende  Bäckereien verteilt. Für den Komsumenten kann es nur besser werden. Für die Mitarbeiter tut es mir leid.

21. Feb 2012 20:22
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Die Belegschaft und der Betriebsrat sind auch mit schuld! Es arbeiten dort Leute, die über 18 Jahre alt sind und damit auch denken können! Die müssen doch als Erste die Mißstände sehen und sich an den 10 Fingern abzählen können, dass die Maden nicht geringer werden! Da hätte einer mal einen Brief an die Lebensmittelüberwachung schreiben müssen. Außerdem gibt es in jedem Betrieb eine Qualitätssicherung. Die Pfeifen hätten es doch auch sehen müssen.

 

Auf jeden Schiff gibt es ein Buch wo wichtige Ereignisse reingeschrieben werden, damit man später beim Seegericht was in den Händen hält.

 

Da muß für deutsche Lebensmittelfirmen so was auch eingeführt werden, dass die Lebensmittelüberprüfung was sieht.  Oder wie in den Kernkraftwerken. Da gibt es auch Meldepflichten. Und wenn dann sowas rauskommt und keine Meldung da war, sind alle dran. Auch die Meister und Abteilungsleiter! Gibts es keine deutsche Wikiledia (?), wo man Mißstände hinmelden kann?

 

Nur die Besitzer verantwortlich machen, ist zu einfach. Jeder hat eine Verantwortung. Und wenn er das nicht tragen will, hätten die Müller-Arbeiter kündigen müssen. Nein, sie haben alle miitgemacht!

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