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11 September 2012 | Von afp

China schickt Patrouillenboote zu umstrittener Inselgruppe

Peking - Im Streit zwischen China und Japan um eine Inselgruppe im Ostchinesischen Meer hat China am Dienstag zwei Patrouillenboote zu dem Archipel entsandt. Ziel sei es, die "Souveränität des Landes sicherzustellen", berichtete die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.


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Das japanische Schiff Koyo Maru nähert sich am 2. September 2012 den Senkaku-Inseln.

Die beiden Marineschiffe hätten die Gewässer der Inseln bereits erreicht, die in China Diaoyu und in Japan Senkaku heißen. Die Maßnahme Chinas erfolgte einen Tag nach der Ankündigung Japans, die Inselgruppe zu kaufen.

Die umstrittenen Inseln
Die Inselgruppe wird in Japan Senkaku, in China Diaoyu genannt

Japan kauft umstrittene Inselgruppe

Trotz des diplomatischen Streits mit China Japan die Inselgruppe gekauft. Das Kabinett um Regierungschef Yoshihiko Noda beschloss am Montag den Kauf von drei der fünf Inseln des Archipels, wie Regierungssprecher Osamu Fujimura sagte. Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao kritisierte den Beschluss scharf und kündigte an, die chinesische Regierung werde "nie einen Zentimeter nachgeben".

Das umstrittene Miniarchipel liegt rund 200 Kilometer von Taiwan und rund 2000 Kilometer von Tokio entfernt. Vier der fünf Inseln sind in japanischem Privatbesitz, eine gehört der Stadt Tokio. Die Inselgruppe ist von strategisch wichtiger Bedeutung, zudem werden auf dem Meeresboden große Öl- und Gasvorkommen vermutet.

Ziel des Kaufs sei es, die unbewohnten Inseln im derzeitigen "ruhigen und stabilen" Zustand zu bewahren, sagte Regierungssprecher Fujimura. Künftige Besitzerin wird demnach die Küstenwache sein. Zum Kaufpreis äußerte sich Tokio zunächst nicht, Presseberichten zufolge liegt er umgerechnet bei gut 20 Millionen Euro.

Trotz des Streits mit China könnte der Kauf nach Einschätzung politischer Analysten die Absicht verfolgen, die Volksrepublik zu besänftigen - denn Regierungschef Noda kommt damit dem rechtsgerichteten Gouverneur von Tokio, Shintaro Ishihara, zuvor. Dieser hatte den Erwerb und die Urbarmachung der Inseln angekündigt, um Japans "Souveränität" über sie zu sichern. Zugleich dürfte Noda den Analysten zufolge mit der Verstaatlichung bezwecken, die Nationalisten im eigenen Land zu besänftigen.

Chinas Regierungschef Wen sagte laut amtlicher Nachrichtenagentur Xinhua in Reaktion auf den japanischen Kabinettsbeschluss, "die Diaoyu-Inseln sind ein wichtiger Teil des chinesischen Staatsgebietes". "Die chinesische Regierung und das Volk werden bei Fragen, welche die Souveränität und das Staatsgebiet betreffen, nie einen Zentimeter nachgeben". Das Außenministerium in Peking teilte mit, es habe den japanischen Botschafter einbestellt, um gegen die Entscheidung der japanischen Regierung zu protestieren.

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4Kommentare
11. Sep 2012 16:33
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"Das umstrittene Miniarchipel liegt rund 200 Kilometer von Taiwan und rund 2000 Kilometer von Tokio entfernt."
Seltsamer Weise haelt Taiwan sich hier raus.
Vielleicht auch gut so, sind ja nur ein Zwerg auf der Landkarte.
Ja, meine Herrschaften: der Kampf um Resources hat schon lang begonnen.
11. Sep 2012 10:46
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Hallo ...

 

 

Mein Gott,ist denn nicht genug für China da ????? Führend in jeder Ecke sein wollen ....

 

 

                                 ........Daumen runter .............

11. Sep 2012 17:22
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"Disem gilt es Einhalt zu gebieten."
Werden wir auch!
Wir werden ihnen androhen unsere Schulden nicht zu zahlen, wenn sie sich nicht zurueckziehen.
11. Sep 2012 12:59
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Man sollte einen kompromiss treffen.

DIe Japaner nutzen die Inseln wie sie wünschen, die Chinesen kassieren ggf. Steuern und stationieren Truppen.

Thema erledigt.

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