EZB enttäuscht Erwartungen der Krisenländer und Anleger

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Die Europäische Zentralbank (EZB) behält sich den Kauf von Staatsanleihen kriselnder Euroländer vor, dämpft aber zugleich die Erwartung an ein baldiges Handeln. Die Währungshüter könnten in angemessenem Umfang in den Markt eingreifen, sagte EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag in Frankfurt am Main nach der turnusgemäßen Sitzung des Notenbankrats. Ein genauer Plan müsse in den kommenden Wochen aber erst ausgearbeitet werden.
Zugleich gab die EZB erwartungsgemäß bekannt, den Leitzins auf seinem historischen Tief von 0,75 Prozent zu belassen. Zum Hauptrefinanzierungssatz leihen sich Geschäftsbanken bei der EZB Geld. Er wurde erst im vergangenen Monat um einen Viertelprozentpunkt gesenkt. Auch die beiden anderen Leitzinssätze bleiben gleich. Die sogenannte Spitzenrefinanzierungsfazilität liegt bei 1,50 Prozent, der Einlagefazilität bei 0.
In den vergangenen Tagen hatten Spekulationen die Runde gemacht, wonach die EZB Anleihen von Euro-Krisenstaaten aufkaufen könnte, um deren Zinsniveau zu drücken. Während die angeschlagenen Südländer einen solchen Schritt befürworten, sind die relativ starken Länder in Mittel- und Nordeuropa mehrheitlich gegen einen solchen Schritt.
Falls die EZB die Staatspapiere kaufte, würde dies zumindest kurzfristig die Zinsen senken und die Haushalte der betroffenen Länder entlasten. Allerdings würde der Kauf zu einer Ausweitung der Geldmenge führen und damit die Inflationsgefahr erhöhen.
Märkte von Draghi enttäuscht
Der deutsche Aktienmarkt hat mit deutlichen Abschlägen auf die Ausführungen von EZB-Präsident Mario Draghi zur Eurokrise reagiert. Der Leitindex DAX büßte am Donnerstagnachmittag bis zu 1,9 Prozent ein, nachdem er vor dem Auftritt des Präsidenten der Europäischen Zentralbank noch ein deutliches Plus verbuchen hatte. Um 15.25 Uhr lag der Leitindex 121 Zähler oder 1,8 Prozent hinter dem Vortagsschluss zurück und stand bei 6.635 Punkten.
Auch der Euro gab deutlich nach und sank unter die Marke von 1,22 Dollar. Draghi hatte nach der Sitzung des Rates der EZB zwar die Bereitschaft bekundet, Staatsanleihen von Krisenstaaten am Sekundärmarkt aufzukaufen. Er kündigte aber keine konkreten Maßnahmen zur Bekämpfung der Eurokrise an.
Ökonom Horn stützt Draghis Kurs
Der Direktor des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn, stärkt EZB-Präsident Mario Draghi den Rücken und unterstützt einen möglichen Anleihekauf durch die Europäische Zentralbank. "Die EZB verfügt als einzige Institution über unbegrenzte Mittel", sagte der Wirtschaftswissenschaftler Horn am Donnerstag der Nachrichtenagentur dapd. Nur so lasse sich nach einer gescheiterten Krisenstrategie der Euro noch glaubwürdig retten.
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"Angesichts von Rekordarbeitslosigkeit und Überschuldung in weiten Teilen Europas ist eine Trendwende auch nur schwer vorstellbar, trotz aller Maßnahmen der Zentralbank. Denn das Geld, das sie druckt, kommt nicht in der Wirtschaft an, sondern zirkuliert weitgehend im Finanzsektor."
Es müsste doch eigentlich schon genug Geld gebunkert sein, jetzt sind doch eigentlich die Bürger dran oder irre ich mich da?Trotz dieser Binsenweisheiten machen alle "Lords of Euro" Business as usual. Keiner kommt mit der Wahrheit raus und sieht immer tiefer dem schwarzen Loch ins auge!
Draghi und Trichet, Bankangestellte und keine Politiker, keine Staatsmänner, keine Kommissare sondern amtsanmaßende Rechtsbrecher die ihren Vertrag ignorieren und willkürlichen den Herkunftsländern dienen.
Beide hätte abgelöst gehört und vor Gericht. Beim Mafiosi ist ja noch beides möglich und die Vertrags Verstöße vom Trichet auch noch justiziabel.
Wer klagt an, stellt vor Gericht oder wird auf eine andere Art der Justiz gewartet?
Junker, die Staatschef, die Finanzminister, der Rat versagten bei der Aufsichtspflicht. Schaden mit Vorsatz keine Frage.
Alles was Draghi bisher tat, wieder tun will oder ankündigt ist Rechtsbruch.
Es muss doch im Norden der EWU noch einige Staaten geben, die sich moralisch von den Club Med noch abheben und die dem Draghi, der EZB auf die Finger klopfen oder als Ultima Ratio diesen Herrn entlassen bzw. die Gerichte anrufen.
Kapiert es denn wirklich keiner in Europa, auf diesem Vernichtungsolymp der Fantasten, die in den letzten Jahren alles zerstört haben was ging und ganz wichtig unserer Vertrauen, dass gegen die 4. und 5. Kraft hier im Land kein Rechtsbruch mehr möglich ist.
2/3 Mehrheit, das volle Plenum und nur 25 hocken drin, die Zeiten sind vorbei-
"Mehr Demokratie e.V., Gauweiler, die vielen Professoren und Sachverständigen, wir bringen Euch Recht und Ordnung, den Nutzen des Volkes zu mehren und den Schaden vom Volk abzuwenden bei.
Ihr dient nicht den Banken, dem Kapital, den Chimären, sondern dem Volk und wenn ihr nicht spurt, werden vor vorstellig.
Die Schlagzahl des Protestes, des Widerstandes gegen den Rechtsbruch wird erhöht, denn 2013 wird 2 x gewählt, auch die Freien Wähler, die Linken bieten sich an.
Herr Kemmer, abgedankter Banker und nun Vorstand von Irgendwas sagt: „ Brände gehören gelöscht“.
Da sage ich nur: „Kemmer und BayernLB, oder mehr sag ich nicht!“ Schon frappierend dieser Realitätsverlust.
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