Nürburgring-Pleite: 330-Millionen-Euro-Kredit war unzulässig

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) am Mittwoch dem 18.07.12 auf einer Pressekonferenz zur Insolvenz des Nürburgrings in der Staatskanzlei in Mainz (links) und am 09.07.09 bei der offiziellen Eröffnungsfeier des umgebauten Nürburgrings in Nürburg (Gemeinde Adenau). Foto: dapd
Der Autor der von der oppositionellen CDU in Auftrag gegebenen Expertise, der Rechtsanwalt Clemens Antweiler, warnte in der "Wirtschaftswoche" die Landtagsabgeordneten gar vor strafbaren Handlungen. Die Landesregierung will vor der Nürburgring-Sondersitzung des Landtages am Mittwoch (1. August) über den Haushalts- und Finanzausschuss eine Rücklage von 254 Millionen Euro aktivieren lassen.
Genau das könnte aber wie der gesamte ISB-Kredit von der EU-Kommission als unzulässige Beihilfe gewertet werden. Daher wäre eine Aktivierung der Rücklage durch die Abgeordneten als "rechtswidrige Vermögenszufügung" anzusehen, wird Antweiler in der "Wirtschaftswoche" zitiert. Das Finanzministerium geht hingegen davon aus, dass für die Tilgung des Kredites keine Erlaubnis der EU nötig ist.
Wird der 330-Millionen-Euro-Kredit der ISB nicht bedient, könnte diese dem Gutachten zufolge ebenfalls vor der Insolvenz stehen. Ihr Eigenkapital wird auf etwa 240 Millionen Euro geschätzt. Diese Ansicht sei bereits im Eröffnungsbeschluss der EU zu einem Prüfverfahren wegen staatlicher Beihilfen geäußert worden. Die EU prüft, ob Finanzspritzen des Landes für die Rennstrecke und die Erlebniswelt in Höhe von 486 Millionen unrechtmäßig geflossen sind.
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Eine Sprecherin der ISB entgegnete am Montag auf dapd-Anfrage: "Das ist alles sehr, sehr theoretisch." Die Bank sei eine öffentlich-rechtliche Förderbank und genieße daher ohnehin eine Art Rückverbürgung durch das Land - unabhängig, ob der Kredit eine Beihilfe sei. "Wir machen uns da keine Sorgen", sagte die ISB-Sprecherin.
Die Opposition im Land greift unterdessen Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) scharf an. Beck habe immer behauptet, der Nürburgring würde den Steuerzahler kein Geld kosten. "Tatsächlich bekommen nun die Rheinland-Pfälzer das finanzielle Fiasko am Nürburgring voll zu spüren", sagte die Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Julia Klöckner. Würde die ISB pleitegehen, werde die "gesamte Mittelstandsfinanzierung des Landes" infrage gestellt. Dann könnten sich die Bedingungen für den Mittelstand "massiv verschlechtern". Die CDU will das gesamte Gutachten, das in der "Rhein-Zeitung" in Auszügen bereits veröffentlicht wurde, bei einem Pressegespräch am Dienstag vorstellen.
Auch die nicht im Landtag vertretende FDP betonte, dass die SPD unter Beck mit der gesamten Wirtschaftsförderung "gezockt" habe. "Es ist mir unverständlich, wie ein Ministerpräsident für einen Freizeitpark solche Risiken eingehen konnte", sagte FDP-Landeschef Volker Wissing. Auch Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Grüne) täusche die Bürger, weil sie vor der Landtagswahl im vergangenen Jahr "Aufklärung und Transparenz versprochen hat, jetzt aber nur mitmauschelt".
Die Nürburgring GmbH hatte Insolvenz angemeldet, da sie wegen ausbleibender Pachtzahlungen den Kredit nicht mehr bedienen konnte. Die Schuld an der Pleite gab Beck der EU-Kommission, die bis Ende Juli keine Entscheidung über eine 13 Millionen Euro hohe Rettungsbeihilfe des Landes treffen wollte.
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gegangen - was soll`s? Abhaken und zum nächsten Fauxpas übergehen.
-nur so: ich als kleiner Angestellter habe meine Steuererklärung gemacht, darf jetzt 6,60
Euros nachzahlen - man hat der Finanzminister die Kröten nötig... bin aber beruhigt, habe
eine weiße Weste....
bereits zum/im und 3 Jahre vorher wurde hier
zu diesen Risiken gute Ratschläge und auch
Vorschläge gemacht.
Wie bei den Bänkern hat man nicht gezuckt
und den ach so guiten SPD-Politikern geglaubt.
Warum kommt es dann so, das ein Finnazminister
gechasst wird,Der GF des NBR taucht unter mit ein
paar Millionen,die Betreiber der GmbH bekamen
2 stellige Millionen und keiner hakt nach. Wie in der
€-Krise-es wird der kleine Mann bezahlen und die
OWi,wie Falschparken und Geschwindigkeitsmessungen
müssen dann herhalten un das Finanzsäckel zu füllen.
Trotz dieser "Prognosen" wurde der MP wiedergewählt.
Wer betrügt wen? Wahlbeteiligung unter 50%, aber alle
wollen nichts wissen. So werden wir uns selbst opfern.
Ein Wähler aús NRW/HGS
Ich meine jetzt Kurt Beck müßte mit seinen Privatvermögen Haften!!!!! denn das Volk wurde nicht gefragt wegen einen Kredit und jetzt ist es weg was hätte man nich alles mit den geld machen können
denn meine Tochter geht in Kaiserslautern in eine Schule die gemcht werden müßte aber da ist ja kein geld für da!!!!
Auch wenn hier alle Recht haben mit Ihren Meinungen,
ich kann es langsam nicht mehr Hören , was alles gegen EU Recht
verstösst .
Es ist eine Deutsche Rennstrecke , also ist es unsere Sache wie wir unsere Steuergelder
verschwenden !!!.
Diese ganze EU scheiße kostet uns noch mehr Gelder , die wir nicht mehr wieder sehen !!!.
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