Jubelnde Menschen freuen sich 1989 auf der Berliner Mauer über die Öffnung der deutsch-deutschen Grenzen.

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Im Osten liegt die Zustimmung zur Einheit mit 91 Prozent etwas höher als im Westen (85 Prozent), ermittelte die Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF-«Politbarometer». Nur 11 Prozent (West: 12; Ost: 8) sprechen von einer falschen Entscheidung. Damit ist die Haltung zu diesem historischen Ereignis stabil: Seit Anfang der 1990er Jahre halten kontinuierlich rund vier von fünf Bürgern die Deutsche Einheit für richtig.

Eine Erhebung für den ARD-«Deutschlandtrend» ergab, dass für viele Deutsche die Vorteile der Wiedervereinigung überwiegen. 58 Prozent sind demnach der Meinung, dass die Einheit eher Vor- als Nachteile gebracht hat. Trotzdem finden fast zwei Drittel (64 Prozent) der Ostdeutschen, dass die Gesellschaft seit der Wiedervereinigung ungerechter geworden ist. Das sind deutlich mehr als im Westen (43 Prozent). Nur 21 Prozent der Ostdeutschen sagen, die Gesellschaft in Deutschland sei seit 1989 gerechter geworden.

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Eine Analyse der Konrad-Adenauer-Stiftung ergab, dass 91 Prozent die Grenzöffnung am 9. November 1989 als ein gutes Ereignis sehen. Jüngere Befragte, darunter vor allem die, die den Fall der Mauer nicht miterlebt haben, äußerten sich reservierter. Vor allem die Ursachen für den Mauerfall seien nicht immer bekannt, hieß es.

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