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+++ Live-Ticker zum Nahost-Konflikt +++
+++ 21.00 Uhr - sechs mutmaßliche Kollaborateure im Gazastreifen erschossen +++
Wegen mutmaßlicher Kollaboration mit Israel sind am Dienstag im Gazastreifen sechs Menschen erschossen worden. Eine große Menschenmenge versammelte sich in Gaza um fünf der blutigen Leichen, eine sechste wurde an ein Motorrad gebunden und durch die Straßen der Stadt geschleift, während die Menge "Spion, Spion" rief. Der militärische Arm der Palästinenserorganisation Hamas, die Issedine-al-Kassam-Brigaden, übernahmen die Verantwortung für die Tötungen. Nach Angaben der Hamas hatten die sechs Getöteten Informationen über Kämpfer und Raketenabschussplätze an Israel weitergegeben.
+++ 19.45 Uhr - drei palästinensische Journalisten getötet +++
Bei den Kämpfen zwischen Israelis und den militanten Palästinensern im Gazastreifen sind am Dienstag auch drei palästinensische Journalisten und ein israelischer Soldat getötet worden. Wie der von der radikalen palästinensischen Organisation Hamas betriebene Sender mitteilte, wurden zwei Kameraleute bei einem israelischen Luftangriff getötet, obwohl ihr Wagen als Pressefahrzeug gekennzeichnet war. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden in Gaza wurde auch ein dritter Journalist getötet. Er habe für eine private Radiostation gearbeitet. Israel äußerte sich zunächst nicht dazu. Gezielte Angriffe auf Journalisten gab es bislang nicht.
Bei einem palästinensischen Raketenangriff wurde auch ein israelischer Soldat getötet. Er war das erste Opfer der israelischen Streitkräfte in der jüngsten Offensive, die an Mittwoch vergangener Woche begann.
+++ 19.00 Uhr - Israel äußert sich zurückhaltend über Waffenruhe +++
Israel hat mit Zurückhaltung auf palästinensische Ankündigungen über die bevorstehende Ausrufung einer Waffenruhe im Gaza-Konflikt reagiert. "Wir arbeiten sehr hart, indem wir unaufhörlich unsere diplomatischen Kanäle nutzen", sagte ein israelischer Regierungsvertreter dem Armeerundfunk am Dienstag. Einen Zeitpunkt könne er aber nicht nennen, fügte er hinzu. Ein weiterer Vertreter sprach von Fortschritten bei den Verhandlungen.
US-Präsident Barack Obama dankte dem ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi für seine Vermittlungsbemühungen. Obamas Berater Ben Rhodes sagte, der US-Präsident habe während eines Telefonats mit Mursi von Bord der Präsidentenmaschine Air Force One erneut betont, wie wichtig die Bemühungen um eine Deeskalation im Gaza-Konflikt seien.
+++ 18.30 Uhr - Westerwelle erleichtert über mögliche Feuerpause +++
Außenminister Guido Westerwelle hat erleichtert auf die angekündigte Waffenruhe im Nahen Osten reagiert. Das sei eine "sehr gute Nachricht für den Frieden, für die Menschen in Israel und Gaza", sagte Westerwelle am Dienstagabend in Kairo. Hier hatten beide Seiten unter Vermittlung Ägyptens verhandelt und sich Medienberichten zufolge auf eine Waffenruhe verständigt, die noch am Dienstag in Kraft treten sollte. Westerwelle warnte zugleich vor übertriebenen Erwartungen. "Die Arbeit ist noch nicht getan", sagte er mit Blick auf einen nach wie vor ausstehenden Waffenstillstand.
+++ 17.00 Uhr - Hamas und islamischer Dschihad wollen Waffenruhe ankündigen +++
Die radikalen Palästinenserorganisationen Hamas und Islamischer Dschihad haben die Ausrufung einer Waffenruhe im Gaza-Konflikt für Dienstagabend angekündigt. Wie von Vertretern beider Gruppen verlautete, soll die Ankündigung in der ägyptischen Hauptstadt Kairo erfolgen. Dort verhandeln Vertreter der Hamas und Israels seit Tagen über eine Feuerpause. Zuvor hatte Ägyptens Präsident Mohammed Mursi gesagt, die "israelische Aggression" werde noch am Dienstag enden. "Die Bemühungen, zu einer Waffenruhe zwischen Palästinensern und Israelis zu kommen, werden in den kommenden Stunden positive Ergebnisse erbringen."
+++ 15.30 Uhr - Mursi erwartet baldige Waffenruhe +++
Ägyptens Präsident Mohammed Mursi geht offenbar von einem Durchbruch bei den Verhandlungen um eine Waffenruhe im Gaza-Konflikt aus. "Die groteske israelische Aggression" werde noch am Dienstag enden, sagte Mursi laut der offiziellen ägyptischen Nachrichtenagentur Mena. "Die Bemühungen, zu einer Waffenruhe zwischen Palästinensern und Israelis zu kommen, werden in den kommenden Stunden positive Ergebnisse erbringen." In Kairo verhandeln Vertreter der radikalislamischen Hamas und Israels über eine Feuerpause. Israel hatte vor knapp einer Woche eine Militäroffensive gegen radikale Palästinensergruppen im Gazastreifen gestartet. Damit soll der Raketenbeschuss aus dem von der Hamas kontrollierten Gebiet beendet werden.
+++ 13.39 Uhr - Raketenalarm in Jerusalem +++
Bundesaußenminister Guido Westerwelle hält sich heute in Jerusalem auf. Er bemüht sich um einen Waffenstillstand und hat mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas gesprochen. Westerwelle reist auch noch weiter nach Ägypten, das Land versucht ebenfalls zwischen beiden Seiten zu vermitteln.
Die meisten der Raketen, welche die Hamas und andere Palästinensergruppen abfeuern, gehören zum Typ der Kassam-Raketen, die nur eine relativ geringe Reichweite haben. Allerdings verfügt der Islamische Dschihad auch über iranische Fadschr-5-Raketen, die eine Reichweite von bis zu 75 Kilometer haben und damit auch Jerusalem und Tel Aviv erreichen können. Israel hat am vergangenen Mittwoch einen Militäreinsatz im Gazastreifen gestartet, um dem andauernden Raketenbeschuss ein Ende zu machen. Dabei starben nach palästinensischen Angaben bisher 116 Palästinenser.
+++ 13.37 Uhr - Lufthansa ändert Route nach Tel Aviv +++
Die Deutsche Lufthansa hat angesichts des Nahostkonflikts den Plan für Flüge in die israelische Stadt Tel Aviv leicht abgeändert. Zwar fliege Deutschlands größte Fluggesellschaft weiter den dortigen Ben Gurion Airport an. Doch lege der Flug LH 690, der gegen 22 Uhr von Frankfurt aus startet, diesmal einen Zwischenstopp in Athen ein, sagte eine Lufthansa-Sprecherin am Dienstag in Frankfurt am Main der Nachrichtenagentur dapd.

Israelischer Panzer an der Grenze zum Gazastreifen
+++ 12.39 Uhr - Erdogan wirft Israel "ethnische Säuberungen" vor
Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat Israel im Gaza-Konflikt aufs Schärfste kritisiert und ihm "ethnische Säuberung" vorgeworfen. "Israel ignoriert den Frieden in dieser Region, tritt das internationale Recht mit Füßen und führt eine Kampagne der ethnischen Säuberung gegen ein Volk", sagte Erdogan in Ankara vor Abgeordneten seiner islamisch-konservativen AK-Partei. "Dieses Land besetzt nach und nach die palästinensischen Gebiete."
Die Palästinensergruppen im Gazastreifen würden Gebrauch von ihrem Recht zur "legitimen Verteidigung" machen, indem sie sich mit ihren Raketen gegen die "wahllosen und illegalen Angriffe" Israels wehren. "Niemand kann behaupten, dass Israel sein Recht zur Selbstverteidigung benutzt, Israel bläst derzeit einen Wind des Terrors über den Nahen Osten", sagte der Regierungschef unter dem Applaus der Abgeordneten. Dem Westen warf Erdogan vor, den "terroristischen Staat" Israel zu unterstützen.
+++ 12.21 Uhr - Siemens zieht deutsche Mitarbeiter ab +++
Aus Furcht vor den Raketen der Hamas hat rund die Hälfte von 70 deutschen Siemens-Service-Mitarbeitern Israel verlassen. Allen deutschen Beschäftigten sei dies angeboten worden, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag und bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Berliner Morgenpost". Jeder zweite sei darauf eingegangen. Die deutsche Auslandshandelskammer (AHK) in Tel Aviv erklärte, es seien kaum deutsche Arbeitskräfte im Land, deshalb sei mit einem massenhaften Abzug nicht zu rechnen.
Die meisten deutschen Unternehmen in Israel hätten einheimische Mitarbeiter, sagte AHK-Geschäftsführer Grisha Alroi-Arloser der Nachrichtenagentur dapd. Er schätze den Anteil der Israelis auf 98 Prozent. Auch die Regionalchefs von Konzernen wie Henkel oder SAP seien Israelis. Ein flächendeckender Exodus deutscher Konzern-Mitarbeiter sei deshalb "kein Thema", sagte er.
+++ 11.47 - Palästinenser kritisieren Bundesregierung +++
Die Palästinenser haben scharfe Kritik an der deutschen Haltung im Gaza-Konflikt geäußert. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sehe "zwar ein Recht Israels zu agieren, aber offensichtlich sieht sie nicht die Bilder aus dem Gazastreifen", sagte der Berater von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, Abdallah Frangi, der "Rheinischen Post" von Dienstag. Er verwies darauf, dass die Zerstörungen im dem schmalen Küstenstreifen nach mehr als tausend israelischen Luftangriffen "verheerend" seien.
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Wie sagte einst Herbert Grönemeier
"Wir sind nur die Randfiguren,in einem schlechten Spiel"
Dieses Spiel lautet heute aber leider ...Wie kann man das eh schon zum grössten Teil verdummte Volk noch besser manipulieren und desinformieren !
Wer die Welt am besten dumm labern kann,regiert Sie.Erbärmlicher und offensichtlicher kann diese heutige Propaganda gar nicht mehr sein !
N-TV (war ja klar..RTL Gruppe ) und N24 sind die besten Beispiele an Vorreitern dafür !
Für wen hier Propaganda betrieben wird,kann ja jeder für sich selbst ausmalen ;-)
Eine Schande,mit welchem Dreck um Uns meine Kinder heute gross werden müssen !
Glaube keiner Nachricht bevor du sie nicht selber untersucht hast ob sie stimmt.Das heutige Mediennetz ist korupt und schreibt alles was nur zu GUTEM GELD verwertbar gemacht werden kann.Die Wahrheit Kannste Vergeblich suchen .Aber alles hat seinen Preis und dieses mal wird er besonders hoch sein für alle die wegschauen werden.
Es ist alles so offensichtlich immer wir der arme israelistaat bepriesen die armen juden mag sein das nicht alle gleich sind aber die politik ist darauf aus auch noch die letzten städte einzunehmen die ethnische säberung wer weiß,aber das das alles noch erst der Anfang ist werden wir sehen.Es gehen Bilder um die Welt von juden die Familienmitglieder verlorenhaben ich hab Bilder gesehen von alten kleinen Babys kindern die tot sind und wie verstümmelt ERSCHRECKEND in Gaza in Palestina.Die werden nicht gezeigt weil ja wenn Deutschland für Palestina wäre würde es gleich wieder heißen Ha die nazis kommen zurück ich köönt echt kotzen.Alles Verlogene Leut.Der Erdogan ist wenigstens
einer der bei Davos die Warheit gesagt hat,und man Ihm gleich dazwischenredet damit er ja nicht weiterredet als er sagte er habe persönlich von dem damaligen Präsidenten gesagt bekommen Er wäre der glücklichste mensch wenn er sieht wie die Panzer der israelis in Palestina einfahren..Mehr braucht man gar nicht sagen.
Wie ticken nun die führenden israelischen Zionisten?
David Ben- Gurion, in seinem Tagebuch, 18.07.1948: „Wir müssen alles tun um sicher zu gehen, dass die Palästinenser niemals zurückkommen“. Er versichert seinen getreuen Zionisten, dass die Palästinenser nie in ihre Häuser zurückkehren werden. „ Die Alten werden sterben die Jungen werden vergessen“.
„So etwas wie die Palästinenser gibt es nicht, sie existieren nie“ (Golda Meir, isr. Premierministerin, 15.06.1969)
„Sollen wir die besetzte Gebiete zurückgeben? Es gibt niemandem, dem man es zurückgeben konnte“ (Golda Meir, 08.03.1969)
„Die Palästinenser sind Tiere, die auf zwei Füssen gehen“ (Menahim Begin, ehem. Isr. Ministerpräsident in einer Rede an die Knesset. Zitiert aus Amnon Kapelionk „Begin and the Beasts“, 25.06.1982).
„Wir müssen die Palästinenser töten bis sie sich damit abfinden hier als sklaven zu leben“
(Heilbrun, Präsident des Komitee zur Wiederwahl von General Shlomo Lahat des Tel Aviv Bürgermeisters, Oktober 1983)
„Die Palästinenser werden verdrückt wie Heuschrecken, ihre Köpfe an Felsbrocken und Mauern zerschlagen“. (Yitzhak Shamir, isr. Ministerpräsident in einer Rede vor jüdischen Siedlern, New York Times, 01.04.1988)
„Wenn wir das Land besiedelt haben, werden die Araber nur noch wie betäubte Kakerlaken in einer Flasche rumhuschen können“.
(Raphael Eitan, Generalstabschef der isr. Armee, New York Times, 14.04.1989)
„Die Palästinenser sind wie Krokodile- je mehr Fleisch man ihnen gibt, desto mehr wollen sie“ (Ehud Barak, ehemaliger isr. Präsident am 28.08.2000 laut der „Jerusalem Post“ von 30.08.2000)
„Jedes mal, wenn wir etwas tun, wird gesagt, Amerika dieses und jenes tun… Ich möchte ihnen eines ganz klar sagen: „Macht euch keine Sorgen um den amerikanischen Druck
Auf Israel. Wir, das jüdische Volk, kontrollieren Amerika und die Amerikaner wissen das“. ( Ariel Sharon am 03.10.2011)
Noch mehr gefällig? Dann schaut euch auf YuoTube den Film „K4-Projekt - Von Lügen, Leichen und Lunten (Doku)“.
Wir sind hier wir sind betäubt wir wissen doch eh nicht was da sache ist und ich weiß auch ganz ehrlich nicht was da Recht oder Unrecht sein soll!!!
Keine Blokaden von Israel auf der anderen Seite keine Angriffe von Palestina das ist es doch ich verstehe nicht warum erst wieder so viele Menschen sterben müssen!!
Die Amerika-Nachahmerei regt mich so langsam allerdings auch auf... das ist immerhin ein Polizeistaat, der Foltern erlaubt. Der die Todesstrafe erlaubt und das auch noch ohne faires Gerichtsverfahren!!! Die ganzen Grundsätze passen nicht im geringsten mit unseren überein... aber das interessiert nicht... Die Medien zerstören unsere Köpfe wir merken es nicht! Wir hören von Krieg sehen Bilder vom Krieg dann weiter wir beschäftigen uns mit anderen Dingen leben weiter...alles egal...
Bitte hört auf zu kämpfen bitte glaubt nicht das Deutschland auf einer Seite steht, denn selbst wenn Entscheidungen fallen in diesem Land können wir Wähler so gut wie nichts machen. Es gibt hier keine unterschiedlichen Wahlen wir können nur zwischen gleich und gleich (Korrupt, Verlogen, Machtgierig) wählen!!!!!
Gestern schrieb ich: "Wenn der Westerwelle ein Mann wäre würde er von Israel Richtung Gaza weiterreisen ! Da Frau Merkel schnellstmöglich einen vollständigen Waffenstillstand erreichen möchte sollte sie ebenfalls Gaza besuchen. Aber Eile Frau Merkel, dort verrecken Menschen !"
Ludgera32945 antwortete:"So ein Kommentar ist völlig undiskutabel, übrigens sterben in Israel auch Menschen. Die Primitivität Ihres Geschreibsel ist unerträglich. Wie kann man so etwas schreiben, unerklärlich für mich."
Ich möchte Ludgera fragen: Haben Sie Kinder ? Eine Familie ? Was ist primitiv ? Das dort Menschen verrecken ? Es ist völlig unwichtig auf welcher Seite die Menschen sterben, es muss nur sofort aufhören !!! Zerfetzte Frauen und Kinder, Leichenteile an den Wänden, haben Sie so etwas jemals gesehen? Kleinen Kindern 70-80 Jahre Lebensspanne zu nehmen, das ist normal ? Politiker labern nur, radikale Muslime und Zionisten hetzen die Menschen auf. Die Arbeit haben dann die Rettungskräfte und Hilfsorganisationen, die kratzen dann die zerfetzten Körper von den Mauern.
Seit 42 Jahren haben wir Land gestohlen, besetzt, das uns nicht gehört und Menschen unterdrückt. Um in unserm Land frei zu sein, müssen wir wie raubende Kossacken werden, Bäumen zerstören, Feldern verbrennen, Frauen, alte und sehr junge Leute schikanieren. „Wir haben dieses Land, wir haben es….“ lautet ein Lied, womit gemeint ist: „wir haben die Macht, wir haben sie, wir haben das Geld, wir haben es und uns ist alles erlaubt: eine ganze Bevölkerung auszuhungern, sie gefangen zu halten, sie zu vernichten mit Luftschlägen, mit Streubomben und Weißem Phosphor. Weil wir die Herren des Landes sind und Gott uns auserwählt hat, es zu beherrschen. Was für eine Schande.
„Ein einzigartiges Volk,“ schrieb David Ben Gurion. Leider. Statt uns einen jüdischen demokratischen Staat zu geben, liefern sie uns einen jüdischen Staat, der von religiösem Fanatismus kontrolliert wird, einer der die Reinheit der Rasse erhalten will. Sie haben uns eine Demokratie im primitivsten Sinne vermacht – nicht die Bewahrung demokratischer Werte, sondern die Herrschaft des Volkes, der Bevölkerung, die dabei ist, Israel in eine totalitäre Ethnokratie zu verwandeln.
Ein Hurra für Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Außenminister Avigdor Lieberman - sie zerstören alles, was wir aufbauten , wovon wir träumten und wofür wir kämpften.
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Israel wird von religiösen Fanatikern kontrolliert
von Shulamit Aloni
Es ist noch nicht lange her – während des rassistischen Geschimpfes von Rabbi Meir Kahane – dass mir der (vor kurzen) verstorbene Schriftsteller und Journalist Amos elon die Kopie eines Briefes von Lord Rothshild gab, den er im August 1902 an Herzl gesandt hatte. In diesem Brief erklärt er, warum er sich weigert, die Errichtung eines jüdischen Staates im Lande Israel zu unterstützen. Er schreibt, er „würde mit Schrecken der Errichtung einer jüdischen Kolonie … entgegensehen , …. es würde ein Ghetto mit Vorurteil eines Ghettos sein, es würde ein kleiner niedlicher jüdischer Staat sein, orthodox und untolerant, der Nichtjuden und Christen ausschließt.“
Trotz der Phänomene wie Kahane herrschte Jahre lang die Hoffnung, dass sich Rothschilds harsche Vision als falsch erweisen würde; dass Israel tatsächlich allen seinen Bewohnern vollkommene Gleichheit der sozialen und politischen Rechte zusichern würde, auch hinsichtlich der Religion, Rasse und des Geschlechtes und „Freiheit der Religion, des Gewissens, der Sprache, der Erziehung und Kultur garantieren würde, so wie es in der Gründungserklärung des Staates festgelegt ist.
Viel Zeit ist vergangen und viele Erben Kahanes sind nachgekommen – nicht nur unter einer habgierigen und brutalen Menge, sondern auch unter den „ … gewählten Vertretern“ der Knesset und Regierung. Die letztere ist eifrig dabei, offensichtlich rassistische Gesetze vorzubereiten und bewaffnete Polizei zu schicken, damit sie von Palästinensern initiierte internationale kulturelle Ereignisse* vereitelt, weil das Regime glaubt, dass die Araber Israels, also die einheimischen Palästinenser, es nicht wert seien, Menschen genannt zu werden. Gemäß der Schreiber dieser Gesetze dürfen die Araber die Menschenrechte sicher nicht beanspruchen, und schon gar kein kulturelles und intellektuelles Leben haben und natürlich auch keinen Besitz, kein Haus und Land, weil vor Tausenden von Jahren Gott dieses Land dem Abraham und seinen Nachkommen versprochen hat.
Das ist bedauerlich und skandalös. Was Lord Rothschild vorausgesagt hat, das hat sich in unserer Zeit erfüllt. In unsern schlimmsten Träumen und in den härtesten Zeiten, als wir um die Errichtung des Staates kämpften, hätten wir uns nicht vorstellen können, dass jene, die sich Zeev Jabotinskys Anhänge nannten, solchen Terror und Furcht hier verbreiten, indem sie so wahnsinnige rassistische Gesetzgebung anwenden. Niemals stellten wir uns vor, dass sie sich die Zerstörung des Rechtssystems vornehmen, um jede Möglichkeit zu verhindern, dass soziale Gerechtigkeit und humane Einstellung zu erreichen. Dies ist in einer demokratischen Gesellschaft etwas Wesentliches gegenüber jedem Mann, jeder Frau und jedem Kind, egal welcher Herkunft, Rasse, Religion oder welches Geschlechts er oder sie ist.
von Karin Leukefeld
Führende Regierungsvertreter Israels zeigten sich weiter unerbittlich. Wie der Fernsehsender Russia Today berichtete, forderte Transportminister Israel Katz, Gaza so schwer zu bombardieren, »daß die gesamte Bevölkerung nach Ägypten flieht«. Sein Kollege für die Verteidigung der Heimatfront, Avi Dichter, riet den israelischen Streitkräften, Gaza »neu zu formatieren« und es »mit Bomben sauberzuwischen«. Innenminister Eli Yishai sagte, »Infrastruktur, öffentliche Gebäude und Regierungsgebäude« müßten zerstört werden. Ziel der Operation sei, »Gaza ins mittelalter zurückzuschicken, nur dann wird Israel für die nächsten 40 Jahre in Ruhe leben«. Michael Ben-Ari, ein Abgeordneter der Nationalen Einheitspartei, rief die israelischen Soldaten offen zum Mord an den Palästinensern auf: "Es gibt keine Unschuldigen in Gaza. Mäht sie nieder!"
Hier kommt das wahre Gesicht des faschistischen Regimes Israels zum Vorschein. Hitler hat gelehrige Nachfolger gefunden. Auch dort wo man es lange nicht vermuten durfte. Aber Israelis waren ja auch nie Opfer Hitlers, wie man der Welt synchron vermitteln will. Es waren Europäer jüdischen Glaubens, Sinti und Roma, Kommunisten, Sozialisten und Christen. Aber nur Israel beschwört Hitler als Zeuge seiner Existenzberechtigung und erweitert unablässig seine Grenzen. Richtig gefährlicher Faschismus ist weniger bei den Springerbestiefelten zu suchen, als bei kriegssüchtigen Imperialisten. Ein völkerrechtswidriges Trauerspiel unter den Augen und mit Unterstützung namhafter Mitglieder des UN-Sicherheitsrates.
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