Palästina als Staat anerkannt - Israel antwortet mit Siedlungsbau

Andrew Gombert
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas dankt den Vereinten Nationen. Foto: Andrew Gombert
Mit einer überwältigenden Mehrheit von 138 Ja-Stimmen bei nur 9 Gegenstimmen und 41 Enthaltungen votierte die UN-Vollversammlung dafür, den Palästinensern den Status eines Beobachterstaats einzuräumen. Weltweit begrüßten Politiker die Entscheidung vom Donnerstag. Israel forderte die Staatengemeinschaft offen heraus und genehmigte einem Zeitungsbericht zufolge am Freitag den Bau von 3000 neuen Wohneinheiten in Ost-Jerusalem und im Westjordanland. Kritik der USA und der Palästinenser ließen nicht auf sich warten.
Außenministerin Hillary Clinton halte trotz ihres Widerstandes gegen die Anerkennung des Staates Palästina durch die UN an ihrer Ablehnung der israelischen Siedlungspolitik fest, sagte ihre Sprecherin Victoria Nuland. «Wir denken, dass diese Aktionen kontraproduktiv sind und direkte Verhandlungen oder eine zwei-Staaten-Lösung schwerer machen.» Direkte Verhandlungen seien aber der einzige Weg zu einem dauerhaften Frieden im Nahen Osten.
Nabil Abu Rudeineh, Sprecher von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, bezeichnete die israelischen Baupläne in Siedlungen in Ost-Jerusalem und dem Westjordanland als «illegal». Dies sei ein «Schlag ins Gesicht der ganzen Welt, die für einen Palästinenserstaat gestimmt hat», zitierte ihn die offizielle palästinensische Nachrichtenagentur Wafa. Dies werde Israel noch mehr als bisher isolieren.
Eines der Hauptargumente für die Anerkennung Palästinas war, dass die Zwei-Staaten-Lösung zunehmend durch den israelischen Siedlungsbau gefährdet werde. Auch die USA, die als eines der wenigen Länder mit Israel gegen die Anerkennung Palästinas stimmten, hatten in der Vergangenheit den Siedlungsausbau stets scharf kritisiert.
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sprach vor der Vollversammlung von einer Geburtsurkunde für den eigenen Staat in Westjordanland und Gazastreifen mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt. Als das Abstimmungsergebnis auf der Anzeigetafel im UN-Saal in New York sichtbar wurde, fielen sich palästinensische Politiker überglücklich in die Arme. In den Palästinensergebieten gab es spontane Freudenfeste mit Hupkonzerten und Feuerwerk.
International nahm der Druck auf beide Seiten zu, sich jetzt endlich wieder an den Verhandlungstisch zu setzen. «Jetzt geht es für alle Beteiligten und Akteure darum, mit neuem Elan und dem Sinn für Dringlichkeit auf eine Beilegung des Konflikts hinzuarbeiten», sagte Michael Mann, Sprecher der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton, in Brüssel. Ähnlich äußerte sich Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP). Deutschland hatte sich wie Großbritannien der Stimme enthalten.
In den Palästinensergebieten reagierten die Menschen überglücklich. «Ich kann unsere Gefühle kaum in Worte fassen. Alles was ich jetzt sagen kann, ist, dass ich so stolz bin, Palästinenser zu sein», sagte Mohammed Humaid, ein Bewohner des Gazastreifens direkt nach der Abstimmung. «Heute haben wir den Beobachterstatus erlangt und bald werden wir Vollmitglied sein», freute sich der 27-Jährige aber dann vielleicht doch etwas zu früh.
Denn beide Seiten sind nun erstmal mit sich selbst beschäftigt: In Israel wird am 22. Januar eine neue Regierung gewählt. Noch nicht abzusehen ist, ob Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Wiederwahl schafft und ob die neue Koalition siedlerfreundlich-rechtsgerichtet wie bisher oder mehr zur politischen Mitte hin ausgerichtet sein wird.
Und Abbas muss die seit mehr als fünf Jahren andauernde Spaltung der Palästinenser überwinden. Erstmals seit der Vertreibung seiner Fatah durch die im Gazastreifen herrschende radikal-islamische Hamas will er die Enklave besuchen. «Abbas ist ein großer Held und hat jedem einzelnen von uns seine Würde zurückgegeben», sagte ein Palästinenser freudestrahlend.
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Wenn irgendwo ein Krieg ausbricht, dann können sich die
Delegierten groß empören. Aber machen können die nichts.
Die großen Veto Mächte bestimmen in Wirklichkeit wo es lang geht.
Bis her waren es meistens die usa die versucht haben
einen Konflikt militärisch zu lösen.
Die kleinen Länder haben dort überhaupt nichts zu melden.
Selbst wenn über 100 Delegierte für etwas abstimmen.
Eine Veto Gegenstimme und die vielen kleinen Länder
werden geblockt.
Was ist denn schon ein Beobachter Status?
Das ist überhaupt nichts.
Zitat:
Diplomatischer Triumph über den Erzfeind Israel: Mit überwältigender Mehrheit hat die Uno-Vollversammlung Palästina als beobachtenden Nicht-Mitgliedstaat aufgenommen. Us-außenministerin Clinton bezeichnete die Entscheidung als unglücklich. Europa zeigte sich bei der Abstimmung gespalten. 138 der 193 Uno-Mitglieder stimmten am Donnerstag für eine solche Anerkennung Palästinas, nur neun dagegen. 41 enthielten sich, darunter Deutschland. Das Ergebnis stellt einen großen Erfolg für die Palästinenser dar, weil eine einfache Mehrheit von 97 Staaten genügt hätte.
Kommentar:
Ein erster Schritt in Richtung Frieden! Man kann nicht sagen, man müsse zuerst verhandeln. Das sagt man doch schon ewig! Es müssen Fakten geschaffen werden, dann kann man verhandeln. So handelte doch auch Israel bei seiner Staatsgründung.
Wann werden endlich die Grenzen von vor 1948 wieder hergestellt und das Zionistenpack vertrieben?
Für diese Kriegstreiber und deren Befürworter (Clinton, Westerwelle und Konsorten . . .) sollten Kopfgelder ausgesetzt werden! Von uns Deutschen werden immer noch Reparationen verlangt, warum nicht auch von Israel - für seine anhaltenden Greueltaten? Nitanjao oder wie der Hitler des Ostens heißt, sollte zuerst entsorgt werden?
Das Ergebnis dieser Ereignisse werden wir wohl nicht mehr erleben, wenn überhaupt!
Als nächstes muß die ganze Welt Palästina als ein selbstständiger Staat mit der Hauptstadt Ost Jerusalem anerkennen, in den Grenzen vor dem 6 Tage Krieg.
Deutschland hat sich der Stimme enthalten. Die juden haben in Deutschland wegen den Holokaus Narrenfreiheit. Sie haben Ihren Diplomatischen Schutz bis aufs Blut ausgenutzt.Sie verlangen immer noch finanzjelle Wiedergutmachung von einer Generation die mit den Holokaus nichts zutun hat. Sie halten sich an keinerlei Beschlüsse . Die Besiedlungen sind alle illegal.
Was würde Polen sagen wenn wir Ostpreußen wieder zwangsbesiedeln würden ? Das gebe auch Krieg.
Die Zionisten beklagen, daß in Deutschland ein neuer judenhass entsteht. Das ist aber ihren Verhalten in Israel zu verdanken.
Das Land das man ihnen geschenkt hat. wollen sie auf Kosten der Palästinenser vergrößern und knebeln Ihre Nachbarn. Hier in Deutschland werden Synagogen teilweise von der Polizei, 24 Stunden überwacht, warum nur ?
Den Biebelspruch " Was du nicht willst , das man dir tut , das füg auch keinen andern zu " das soll Jesus gesagt haben. Aber deshalb haben sie Ihn ja ermorden lassen. ( Das auserwählte Volk Gottes )
eine windige haltung -
in israel fehlt wohnraum - nahrungsmittel werden immer teurer - ein teil der bevölkerung
triftet am existenzminimum
die militärs toben ihren machtrausch aus
die zionisten lachen sich ins ----fäustchen
@Dezemberwolf
Dann rate mal wieviel Millionen Menschen weltweit gegen das Islamistenpack demonstrieren und ihren Tod in Kauf nehmen um dieses herrschsüchtiige religiöse Diktatorenpack los zu werden.
Und sie haben Recht, denn der Islam ist eine gesteuerte Hassreligion, welche die Muslimbrüder seit 100derten von Jahren benutzen für ihre Zwecke.
Seit anbeginn der Staatengründung wurde Israel von allen Anreinerstaaten beschimpft, beleidigt, bedrängt, zum Tode verurteilt, angegriffen, terrorisiert und es wurde ein grundloser Hass-Krieg gegen Israel geführt - den dann Israel gewonnen hat (obwohl es eine gigantische Übermacht der Angreifer gab). Israel hat sich verteidigt, hat den Krieg gewonnen und hat zu seinem Schutz und mit Recht Land eingenommen. Dann kam der von Ägypten gesteuerte Terrorismus gegen Israel, der bis heute anhält. Gleichzeitig wird weltweit Propaganda gegen Israel gemacht. Und für ihre Hass-Tätigkeiten gegen Israel werden die Hilfsgelder von Deutschland und von Amerika benutzt - und das eigene Volk hat nichts - weil man Raketen baut und Familien von Selbstmordattentätern reichlich entlohnt.
@handalah007 und alle die hier den Staat Israel als das Böse schlecht hin betrachten.
Die Muslimbruderschaft hatte sich zuerst als verlogene und angeblich friedliche Alternative zu den palestinensischen Widerstandsbewegungen und Terroristen formiert. Im Jahr 1987 benannte sich die palästiensische Muslimbruderschaft in HAMAS um und begann verstärkt mit militanten Angriffen. Bereits vorher hatten die Muslimbrüder sich klar und deutlich zur Gewalt bekannt.
Wenn Palästina zu einem vollwertigen Staat übergehen wird, ist das ihr absoluter Untergang!!!
Die meisten die hier schreiben haben keine Ahnung warum die Menschen überhaupt noch leben. Das ist einzig und allein den europäischen Staaten und Amerika zu verdanken. Denn von diesen so verhassten Staaten bekommen sie ständig das Geld zum leben. Palästina kann von sich selbst heraus kein einziges Jahr überleben und wird es auch in weiter Zukunft nicht können. Es gibt keine funktionierende Staatsform keine funktionierende Gerichtsbarkeit und es herrscht die Todesstrafe, die zuletzt von Arafat angewand wurde.. Die Menschen sind untereinander gegenseitig verhasst. Das einzige was sie am Leben hält und zusammenhält ist der gemeinsame Hass gegen die Länder die ihnen Geld und Arbeit geben!!! Und die ihren Familien Geld geben für sinnlose Selbstmordattentate. Dieses Land hat überhaupt keine wirtschaftliche Vergangenheit und keine wirtschaftliche Zukunft. Als Staat mit Finanz- und Wirtschaftssystem funktioniert dieses Land gleich Null. Dieses Land ist eine einzige Alibifunktion für den Hass der islamischen Welt auf die westliche Welt. Die Logen der Moslembruderschaft haben und werden dies nutzen um ihre Interessen durchzusetzen.
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