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Olympia: Deutsche Mannschaft bleibt weit hinter Zielvereinbarung zurück

Foto: dapd
86 Medaillen, darunter 28 goldene, sollten deutsche Athleten bei den Olympischen Spielen in London gewinnen. Das geht aus den Zahlen hervor, die zwischen den Fachverbänden und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) vereinbart worden waren und vom Bundesinnenministerium (BMI) am Freitag veröffentlicht wurden. Nur einmal seit der Wiedervereinigung, nämlich 1992, hat ein deutsches Olympia-Team eine ähnliche Bilanz erreicht. Damals in Barcelona holte die Mannschaft, die noch stark von dem Sportsystem der DDR profitierte, 82 Medaillen, davon waren 33 golden.
Vor den Spielen in London hatte DOSB-Generaldirektor Michael Vesper stets davon gesprochen, das Ergebnis von Peking wiederholen zu wollen. Mit 16 Gold-, 10 Silber- und 15 Bronzemedaillen war die deutsche Mannschaft vor vier Jahren auf Platz fünf der Nationenwertung gelandet. Nach derzeitigem Stand ist das durchaus realistisch.
"Kurz vor Abschluss der Olympischen Sommerspiele 2012 sehen wir keine Notwendigkeit mehr, die zwischen den Sportfachverbänden und dem DOSB vereinbarten Medaillenziele vertraulich zu behandeln. Wir hätten sie im Rahmen der von uns seit langem angekündigten umfassenden Analyse der Ergebnisse von London ohnehin öffentlich gemacht", sagte Thomas Bach, der Vorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in einer Pressemitteilung des BMI.
Das Berliner Verwaltungsgericht hatte der Klage zweier Journalisten der "WAZ"-Gruppe stattgegeben und damit die Veröffentlichung der Zielvorgaben ermöglicht. Doch erst als die gesetzte Frist am Freitag um 15 Uhr auslief, wurden zumindest die Medaillenziele öffentlich.
Kein Automatismus zwischen Medaillen und öffentlichen Fördermitteln
"Ich bin Herrn Minister Dr. Friedrich sehr dankbar, dass er sich für die berechtigten Interessen des Sports auch vor Gericht eingesetzt hat, sodass eine vorzeitige Veröffentlichung die Vorbereitung der Athleten und Sportfachverbände nicht beeinträchtigen konnte. Im Übrigen ist dem Bundesinnenminister voll und ganz zuzustimmen, dass es keinen Automatismus zwischen Medaillen und der Zuwendung von öffentlichen Fördermitteln gibt", erklärte Bach.
Der für den Sport zuständige Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) erklärte: "Es ist meine Aufgabe, mich für die schutzwürdigen Belange des Sports einzusetzen. Dazu gehörte, im Rahmen des presserechtlichen Auskunftsverfahrens die erbetenen Auskünfte nicht zu erteilen." Das BMI fördert den deutschen Sport jährlich mit insgesamt mehr als 130 Millionen Euro.
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Bisher hätten nur China und die USA diese Vorgaben erfüllt .China gibt jedes Jahr ca 400 Millionen
pro Jahr nur für die Spitzenathleten aus, Gb hat ebenfalls 400 Millionen investiert und 58 Medallien
Anstatt über unsere Statistik zu meckern,sollten wir vor unseren Sportlern den Hut ziehen , verdienen doch nur wenige wirklich gut .Britische Olympia - Sportler bekommen ca 70.000 Euro /Jahr + bis zu 35.000 je nach Medallie . Spitzenleistung braucht Spitzenförderung.
Deswegen verdienen ja unsere Politiker so viel (schlechter Scherz ,ich weiß) .
WER hat mit WEM denn WAS vereinbart ?
Wie hirnverbrannt !
Schon mal was von Tagesform gehört ?
Wie VERMESSEN von Sportlern anderer Länder,selber siegen zu wollen !
Genug Ironie.
Es krankt ,wie immer,an der Förderung der Jugend.
Die brauchen UNGEHINDERTEN und KOSTENFREIEN dauerhaften Zugang zu allen Sportarten.
Die müssen auch ausprobieren dürfen ,welche Sportart ihnen liegt ohne dann an Vereine gebunden zu sein !
Dazu die Überheblichkeit der Deutschen "Funktionäre" und der Presse.
Diese Hochjubelei weit vorher und der Druck den sie ausüben ist für manchen zu viel !
Hinterher zu Jubeln,wenn es geklappt hat,ist doch viel schöner.
Daß die Sportler ihr Bestes (gerade an diesem Tag) geben,ist doch klar,JEDER will siegen !
Selbstüberschätzung mag eine deutsche Eigenschaft sein, die eine sehr schmerzliche Konsequenz haben kann, besonders dann wenn er wirklichen Profis gegenübersteht.
Als ich nach Californien kam, war ich ein Nichts. Nur durch sehr harte Arbeit und dem Willen zu lernen,
kann man es zur Spitze bringen.
Selbstüberschätzung heißt: schon verloren!
lohnt es sich, für solche Blech Medalien überhaupt noch zu trainieren,
und seine berufliche Zeit zu vergeuden ?
Und dann frage ich mich noch, wie kommt es vor ,daß bei den Wettkämpfen bei zwei deutschen
Sportlern die beste Leistung zu unrecht anuliert wurde und nach langen recherchen wurde die Anulierung aufgehoben .Haben die Wärter keine " Brille von Fielman "
denn es ist ja so, daß der/die Sportler nach so einer Panne eine innerliche Beeinträchtigung haben,
und dann ist man nicht mehr auf 100 %.
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