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Erstellt am: 11 Oktober 2012 | Von dpa

Milliarden-Überschuss im Gesundheitsfonds

Berlin - Die gute Finanzlage im Gesundheitssystem wird sich einem Zeitungsbericht zufolge dieses Jahr nochmals erheblich verbessern. Nach Berechnungen des Schätzerkreises der gesetzlichen Krankenversicherung werde der Überschuss im Gesundheitsfonds Ende des Jahres 12 Milliarden Euro betragen, berichtet die «Frankfurter Allgemeine Zeitung».


Bild: dpa

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Das wären 3 Milliarden Euro mehr als bei der letzten Schätzung erwartet, hieß es unter Berufung auf Kreise Beteiligter.

Für das kommende Jahr rechnen die Schätzer - Fachleute des Gesundheitsministeriums, der Krankenkassen und des Bundesversicherungsamtes - demnach mit einem weiteren Anstieg der Reserven um nochmals 3 auf dann 15 Milliarden Euro. Gründe seien die andauernd gute Beschäftigungslage und Gehaltserhöhungen, die sich in höheren Kassenbeiträgen niederschlügen.

Fällt bald die Praxisgebühr weg?

In den Zahlen sind die Milliardenüberschüsse der gesetzlichen Krankenkassen nicht enthalten. Die unerwartet guten Zahlen dürften die Debatte über eine Beitragssatzsenkung und den Wegfall der 10-Euro-Quartalsgebühr für Arztbesuche neu entfachen.

Als erste bundesweite große Krankenkasse zahlt nach einem Bericht der «Bild»-Zeitung die KKH-Allianz (1,8 Mio. Versicherte) die Praxisgebühr komplett an ihre Mitglieder zurück. So würden die Versicherten und kostenlos Mitversicherte ab 1. Januar 2013 die Gebühr für Besuche bei Arzt, Zahnarzt und Psychotherapeut bis zu 40 Euro im Jahr bei Einreichen der Quittung erstattet bekommen. Als Bedingung sei allerdings ein Nachweis des jeweiligen Mitglieds über vier gesundheitsbewusste Maßnahmen pro Jahr wie Vorsorgeuntersuchungen oder sportliche Aktivitäten erforderlich.

Ingo Kailuweit, Vorstandschef KKH-Allianz, sagte der «BILD»: «Die Praxisgebühr belastet einseitig kranke Versicherte und hat keinerlei Steuerungswirkung. Das ist nicht gerecht. Wir wollen unsere Versicherten nicht warten lassen, bis auch der Gesetzgeber zu dieser Einsicht kommt und die Gebühr endlich abschafft.»

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17Kommentare
11. Okt 2012 08:07
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Kein wunder das die Kassen überschuss haben obwohl sich die Kosten der selbstverwaltung mehr als verdoppelt haben dürften in den Letzen Jahren.Dafür bekommen die Patienten ja auch immer weniger und dann Thema Praxisgebühr ,ich war  am Sonntag zum Not dienst was ich als erstes los war waren Zehn euro obwohl ich die Praxisgebühr gerade bezahlt hatte also waren es diesen Monat schon 20 Euro die mir für nichts aus der Tasche gezogenn wurden von den hohen Rezeptgebühren gar nicht zu reden war dann monntags bei meinem Arzt waren die Medikamente verkehrt also durfte ich wieder andere holen Wieder Rezeptgebühr wenn ich die fahrtkosten und die Parkgebühr für den Besuch in der Notallpraxis dazurechne war ich die woche schon 50 euro quitt
11. Okt 2012 11:52
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Es ist immer das gleiche ich rechne immer noch um 50,00 € sind 100,00 DM .

 

Die Krankenkassen sollen lieber was zurück zahlen .

 

Die Parteien bekommen den Hals nicht voll genug aber das Volk zahlt lieber

 

als auf die Strasse zugehen . LEUTE ES WIRD ZEIT tuen wir was .

 

Für die EU ist Geld da aber nicht fürs VOLK .

11. Okt 2012 12:25
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Irgendwann und klammheimlich verschwindet das Geld in der Griechenlandhilfe und die Patienten

und Beitragzahler schauen in die Röhre.

11. Okt 2012 11:07
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Unser Betrüger Kartell Staat-Banken-Strom-Versicherungen und Krankenkassen sind schon lange unsere besten Trickbetrüger im Land ..will der EINE weniger nimmt der ANDERE gene mehr..so bleiben die Taschen immer gleich voll....was man hat, hat man....nehmen ist leichter als geben.

11. Okt 2012 14:11
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Wo für brauchen wir so viele gesetzliche Krankenkassen ? 2 bis 4 tun es auch !! Denn jede Krankenkasse hat eine große Verwaltung, die bezahlt werden muß. Oder sind das Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen auf Kosten der Kranken ? Es hängt vieles schief in diesem Staat .
11. Okt 2012 12:00
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früher wurde sowas Verbrecher genannt tue was für deutschland wander aus ;=))

 

11. Okt 2012 19:45
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Ich hab mich mit Ärzten und Krankenkassenmitarbeitern beruflich über das Thema "Anzahl der Kassen" unterhalten.

Einhellige Meinung: Wenn wir morgen statt über 200 Kassen nur noch eine Krankenkasse hätte, könnte die Beiträge auf einen Schlag mehr als 50% sinken. Die Ärzte würden das begrüßen, weil sie nicht mehr über kassenärztliche Vereinigung mit den Kassen kommunizieren müssten. Die Leistungen sind doch eh fast alle gesetzlich festgeschrieben.

Überhaupt gehört eine Grundversorgung nicht in die Hände Gewinnorientierter Unternehmen: Post, Bahn, Strom, Gas, Kraftstoffe, Gesundheit, Wasser, Abwasser usw.

11. Okt 2012 18:25
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Die Verwaltungen der gesetzlichen Kassen kosten zu viel, deren Anzahl könnte drastisch reduziert werden, in der Schweiz sind es 6. Sind die Gehälter der Geschäftsführer eigentlich öffentlich? Die Leistungen werden ständig reduziert, die Gehälter dagegen sicher mindestens im gleichen Verhältnis angehoben.
11. Okt 2012 21:15
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In was für einen Verbrecherstaat leben wir eigentlich?

Vor Jahren haben uns die privaten Versicherungen und die Politiker den Finanzkollaps der Krankenkassen propagiert und nun? Nun sind die Kassen voll, es ist anders gekommen als noch vor 5 Jahren vorhergesagt. Die Arbeitgeber wurden mit diesem Argument entlastet, die Krankheit wurde zur gewinnorientierten Ware und Krankenkassen gibt es mehr als genug. Hunderte Wasserköpfe werden bezahlt, "Privatisierung" ist die heilige Kuh.

Nun wird uns schon seit einiger Zeit für die Renten- und Pflegeversicherung der Kollaps vorhergesagt und? Und Leistungen beschnitten.

Das ganze hat System.

Die Bevölkerung wird weiter verdummt und verarmt.

Wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen?

Die Versicherungsmafia scheint bei uns Gesetze machen zu dürfen um deren Taschen zu füllen.

Mit sozial hat dieser Raubtierkapitalismus nichts am Hut.

Aber so lange Versicherungen und andere Abzocker die Gesetze schreiben, so lange wird uns Politik hier und da zu Gunsten des Kapitals schröpfen bis nichts mehr zum Schröpfen da ist.

Wehren wir uns.

Die Kassen sollten die Überschüsse sicher anlegen, so könnten wir bald von den Zinsen unser Gesundheitssystem finanzieren, aber da werden Bankster und Versicherer nicht mit machen.

12. Okt 2012 10:18
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Ich verstehe den Gesetzgeber nicht, wieso müssen Krankenkassen Gewinne horten. Sie kommen weder den Ärzten noch den Versicherten zugute und ebenfalls nicht den Krankenhäusern. Bin ich wirklich mal im Krankenhaus, was "Gott lob" bisher sehr selten vorgekommen ist, werde ich bereits nach kurzer Zeit entlassen mit der Aufgabe, meine Wunde, und wenn sie noch so groß ist, bei meinem Hausarzt weiter behandeln zu lassen. Ich meine, das ist geradezu nicht nachvollziehbarer Leichtsinn. Und was kosten uns z.B. die Leiter der Krankenkassen und ihr ganzes Gefolge, ganz zu schweigen von den Räumen, die Unterhaltung und das viele Personal.
Es gehörte als allererstes die Praxisgebühr wieder abgeschafft, sie nützt doch im Endeffekt niemandem und eine Steuerung daraus ist auch nicht zu erkennen. Und noch etwas, die wirklich zahlungsschwachen Patienten überlegen sich schon, ob sie sich den Arztbesuch leisten können, weil bereits € 10,-- eine Menge Geld für diesen Personenkreis ist und hinzu kommt ja auch noch die Zuzahlung für jedes medikament. Jeder in dieser Schleife verdient am Versicherten, dann sollte man wenigstens nicht auch noch Beiträge horten, die lediglich zum Wohlstand der Versicherungen beitragen.

12. Okt 2012 14:50
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Ich bin dafür das der Überschuss der Krankenkassen in die Rentenkasse überwiesen wird !!

Wer ist auch dafür ???
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