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27 September 2012 | Von Dapd, MSN

Merkel verteidigt vor U-Ausschuss Erkundung von Gorleben

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Kritik an ihrem Vorgehen bei der Suche nach einem geeigneten Endlager während ihrer Zeit als Bundesumweltministerin in den 1990er Jahren zurückgewiesen. Darüber hinaus sprach sie sich für eine Weitererkundung des niedersächsischen Salzstocks Gorleben als potenzielles atomares Endlager aus.


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Bundeskanzlerin Angela Merkel im Gorleben-Untersuchungsausschuss des Bundestags.

Vor dem Gorleben-Untersuchungsausschuss hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gegen Vorwürfe zur Wehr gesetzt, sie habe in ihrer Zeit als Umweltministerin in den 1990er Jahren einseitig auf Gorleben als möglichen Standort für ein atomares Endlager gesetzt. Alle Mutmaßungen und Unterstellungen, die damalige Bundesregierung sei nicht nach Recht und Gesetz vorgegangen, weise sie zurück, sagte die Kanzlerin bei ihrer Vernehmung im Bundestag. Die damalige Regierung unter Bundeskanzler Kohl (CDU) habe sich die Entscheidungen nicht leicht gemacht. "Auch ich nicht", betonte Merkel.

Gorleben

Merkel war von 1994 bis 1998 Bundesumweltministerin und damit zuständig für die Suche nach einem Endlager für radioaktiven Müll.

Einseitige Festlegung auf Gorleben?

Die Mitglieder des Untersuchungsausschusses hatten Auskunft darüber gefordert, warum Merkel eine Studie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe als Bestätigung für Gorleben als möglichen Standort für ein atomares Endlager wertete, obwohl der Salzstock gar nicht Gegenstand der Untersuchung war.

Die Opposition wirft Merkel vor, sich einseitig auf den niedersächsischen Standort Gorleben festgelegt zu haben. Merkel betonte am Donnerstag jedoch, dass sie sich bemüht habe, "zu einem Konsens in der Endlagerfrage zu kommen". Gespräche darüber seien jedoch 1995 gescheitert. Die Eignung des Salzstocks Gorleben als Atommüllendlager sei zudem bis heute nicht widerlegt worden. Sie habe ihre Entscheidung auf Grundlage fachlicher Einschätzungen getroffen. Außerdem sprach sie sich für eine Weitererkundung des niedersächsischen Salzstocks als potenzielles atomares Endlager aus. "Ich kann nach wie vor nicht einsehen, warum man einen Standort, den man schon so lange erkundet hat, nicht endlich mal zu Ende erkundet", sagte die Kanzlerin.

"Merkel hat die Öffentlichkeit getäuscht"

Die Grünen hatten die Bundeskanzlerin vor Beginn des Untersuchungsausschusses scharf kritisiert. Fraktionschef Jürgen Trittin und Atomexpertin Sylvia Kotting-Uhl werfen Merkel vor, in den 90er-Jahren die Öffentlichkeit in der Debatte über das beste atomare Endlager getäuscht und aus politischen Gründen den Salzstock im niedersächsischen Gorleben bevorzugt zu haben.

Trittin sagte der "Passauer Neuen Presse", die Wissenschaftler hätten sich "mit Händen und Füßen dagegen gewehrt", dass ihre Ergebnisse von Merkel benutzt wurden, um Gorleben als alternativlos darzustellen. "Angela Merkel hat die Öffentlichkeit getäuscht", urteilte der Fraktionschef.

Zudem habe es kein atomrechtliches Genehmigungsverfahren für die Nutzung des Salzstocks gegeben. "Angela Merkel hat mit ihren Entscheidungen 1994 einen Schwarzbau in Gorleben auf den Weg gebracht", sagte Trittin. Die atompolitische Sprecherin der Grünen, Kotting-Uhl, warf Merkel ebenfalls vor, die Öffentlichkeit getäuscht zu haben. Sie unterstellte Merkel und der damaligen Bundesregierung politische Motive für ihr Vorgehen. "Man wollte an Gorleben festhalten", sagte Kotting-Uhl. Die Endlagerfrage habe damals "so schnell wie möglich und so billig wie möglich" gelöst werden sollen.

Im November vergangenen Jahres hatten sich Bund und Länder auf einen Neustart bei der Endlagersuche verständigt. Seitdem wird um die Details gerungen. Das letzte Spitzentreffen hatte Ende April noch unter Leitung des früheren Umweltministers Norbert Röttgen (CDU) stattgefunden. Ein Streitpunkt ist, ob Gorleben Teil der Standortsuche sein soll.

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51Kommentare
27. Sep 2012 08:43
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Warum die Aufregung,das wir von dieser Regierung immer wieder aufs neue Belogen werden ist nichts neues,anscheinend gefällt es aber der Bevölkerung sonst würde man sich laut Umfrage keine große Koalition wüunschen.Schwarz war schon immer eine Unternehmer orientierte Partei und daran wird sich auch nichts ändern.Warum nimmt man nicht die AKW Betreiber in die Pflicht,das ganze bleibt doch wieder am Steuerzahler hängen. 
27. Sep 2012 15:05
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warum eigentlich solch ein Spektakel ... niemand wird hergehen und der Merkel eine rein flicken .. wie all die anderen Politiker ist sie unantastbar ... in dieser achso tollen Republik haben die Politiker das grosse Los gezogen ... scheisse bauen noch und nöcher und niemand kann haftbar gemacht werden ...
27. Sep 2012 09:53
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Tu du was unrechtes und du hast sofort ein grosses problem !
Tun die was unrechtes dann haben die sofort eine fette Rente .

27. Sep 2012 08:53
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Bis heute ist nicht einer, der für die Schweinerei in Gorleben verantwortlich war, zur Rechenschaft gezogen worden.  Und da waren Umweltminister der CDU, SPD und der Grünen zwischenzeitlich am Werk.

Bis heute ist nicht geklärt warum da unten radioaktiver Müll ist, von dem angeblich keiner was weiß, und das bei "schärfster Kontrolle"??

Korruption, Unfähigkeit und Verlogenheit hat viele Gesichter und Farben!

 

Frau Merkel hat das wenigstens bei der FDJ bis 1984 (und wer weiß beim wem noch?!) richtig gelernt, die anderen waren und sind Naturtalente!!!

27. Sep 2012 18:54
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Nach der Bundestagswahl 2013 Frau Merkel in Gorleben entsorgen.........Sie hat dann eine
"strahlende Zukunft " vor sich.

27. Sep 2012 10:39
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Das man von dieser "Bundeskanzlerin" belogen, betrogen und über den Tisch gezogen wird ist doch nichts neues, un da soll ich sowas noch wählen. Sie sollte bei der Entsorgung mitbezahlen und ihr Gehalt auf Hartz4 herabgesetzt werden.
27. Sep 2012 19:51
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Also wenn es danach geht,wieviel Merkel schon gelogen und betrogen hat(die Wähler) dann dürfte sie von dem Stuhl im Untersuchungs ausschuß gar nicht mehr aufstehen!
27. Sep 2012 10:33
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Und wer wirt die Welt mal wieder retten ! Natürlich wie immer der dumme dumme Steuerzahler .
27. Sep 2012 10:40
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Diese Dame (Merkel) hat damals schon die Wähler für dumm verkauft und tut es heute immer noch...siehe Soli....altes ossi Fosil...sie wird sich nie ändern.....
27. Sep 2012 10:06
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Die machen langsam aber sicher unsere die Welt kaputt ,und werden nicht einmal dafür bestraft ,
Wenn aber unser einer einmal im garten eine platik flache ins feuer schmeist wirt er bestraft .

27. Sep 2012 12:43
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Merkel hat damals die deutsche Bevölkerung über den Zustand der Endlagerung für Atommüll arglistig getäuscht, doch leider hat dieses unverschämte Verhallten keine Folgen für die jetzige Kanzlerin.

Sollte doch in naher oder ferner Zukunft ein Unglück betreff ihrer fahrlässigen Politik geschehen, muss Sie und ihre freunde von der Atomlobby die moralische Verantwortung tragen.
Diese Kanzlerin sollte sich schämen für ihre verantwortungslose Politik.
27. Sep 2012 16:14
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Früher hatten wir einen Kaiser und heute eine MERKEL
27. Sep 2012 09:49
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Hey ,

 

Natürlich die Grünen !

 

Wenn Merkel schon Mist gebaut haben soll , warum haben die Grünen dann zu Ihrer Regierungszeit nicht Alles in Ordnung gebracht ???

Schließlich war ja Trittin 4 Jahre Umweltminister , hat Er es vergessen ? ? ?

 

Er hatte 4 Jahre Zeit Gorleben und Asse auf die Reihe zubekommen ! Was ist passiert ??? Nichts !

Dosenpfand !!!

 

Nach dem Super Trittin kam dann Gabriele auch 4 Jahre Umweltminister und was ist mit dem Entlager für Atommüll passiert ??? Wieder Nichts !!!

 

8 Jahre blankes Versagen von Rot / Grün , aber heute das maul aufreissen !

 

Es ist nur blödes Pack !!!

Man sollte Trittin und Gabriele in Asse an die Fässer binden !

 

Gruß Harry

27. Sep 2012 17:07
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Der Tag ist nicht mehr fern....Hoffe keiner ist so blöde und wählt DIE wieder.......auch bitte nicht aus Verzweifelung,weil keiner weiß was ER wählen soll.

Deutschland geht unter...und die EU-Länder lachen uns aus!!!!!

Raffgieriges und Geldverschwender Pack

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Wieviel Dummheit passt in ein menschliches Gehirn ??
27. Sep 2012 21:40
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Was haben wir eigentlich von der FDJ Frau zu er warten nichts.Sie schiebt alles auf andere und wäscht ihre Hände in Unschuld,denn das hat sie ja von Erich und Helmut gelernt hoffentlich ist der Albtraum in nächsten Jahr vorbei.
27. Sep 2012 19:36
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Wieso müssen nicht die ATOM-MAFIA als Betreiber und Hersteller von ATOM-ABFÄLLEN für die ENTSORGUNG zahlen?
27. Sep 2012 19:50
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Hat hier irgendjamand irgendwas anderes erwartet?
Na also... dachte ich mir´s doch.
27. Sep 2012 12:45
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Die ganze vorgehensweise ist eine reine Farce, den alle und da ist es egal welcher Parteipoliischer Couleur daran beteiligt waren und immer noch sind, gehören in jeder Beziehung angeprangert. Das alle nicht in der Lage sind und waren und immer noch sind, sich vorher Gedanken zu machen wohin mit dem Atomabfall ist einfach eine Schande ersten Grades.

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