Machtdemonstration der ägyptischen Muslimbrüder in Kairo

Khaled Elfiqi
Neue Proteste auf dem Tahrir-Platz. Foto: Khaled Elfiqi
Unter dem Motto «Gesetzlichkeit und Scharia» forderten sie einen größeren Einfluss des islamischen Rechts auf den Alltag in Ägypten.
Nach Angaben der Muslimbruderschaft - aus deren Reihen Mursi kommt - riefen 23 Parteien und Bewegungen zu der Veranstaltung für «Gesetzlichkeit und Scharia» auf, neben anderen auch die Salafisten. Viele Anhänger der Islamisten wurden in Bussen zum Kundgebungsort vor der Kairoer Universität gebracht. Auf Transparenten und Plakaten stellten sie sich hinter den neuen Verfassungsentwurf und die Entmachtung der Richter. Demonstranten forderten: «Säubere das Land - und wir sind mit Dir, unser Führer» und stellten klar: «Der Koran ist unsere Verfassung.»
Bundesaußenminister Guido Westerwelle äußerte sich besorgt über die Lage am Nil. Der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» sagte der FDP-Politiker, dass der «Verfassungsprozess derzeit Gefahr läuft, die Gesellschaft zu spalten statt zu einen». Es sei problematisch, dass sich wichtige gesellschaftliche Gruppen wie Säkulare und Christen außen vor fühlten. Grundlage für eine dauerhafte und friedliche Entwicklung in Ägypten könne nur eine «pluralistisch angelegte Verfassung» sein.
Gegner des Staatsoberhauptes setzten derweil in geringerer Zahl ihren Protest auf dem zentralen Tahrir-Platz auf der anderen Seite des Nils fort. In der Hafenstadt Alexandria kam es nach Angaben der ägyptischen Tageszeitung «Al-Masry Al-Youm» zu Zusammenstößen zwischen Anhängern und Gegnern Mursis. Laut Bericht wurden zehn Menschen verletzt.
Der Streit um die künftige ägyptische Verfassung und Mursis autoritärer Führungsstil haben das Land zutiefst gespalten. Am frühen Freitagmorgen hatte die von Islamisten beherrschte Verfassungsgebende Versammlung im Schnellverfahren alle 234 Artikel eines Entwurfs gebilligt, mit dem die Rolle der islamischen Religionsgelehrten bei der Gesetzgebung gestärkt werden soll. Kritiker befürchten eine strengere Auslegung des islamischen Rechts, der Scharia, die weiterhin wichtigste Quelle der Gesetzgebung bleibt.
In einem Referendum sollen die Ägypter innerhalb von zwei Wochen über die Verfassung abstimmen, die in Abwesenheit der christlichen Parlamentarier sowie vieler liberaler und linker Abgeordneter erarbeitet wurde. Diese hatten das Gremium zuvor aus Protest gegen die islamistische Dominanz verlassen.
Über den Kurznachrichtendienst Twitter erklärten die Muslimbrüder, sowohl die Gegner des Verfassungsentwurfes als auch die Befürworter hätten sich laut und deutlich geäußert. Nun sei die Zeit, das Volk an der Wahlurne entscheiden zu lassen, in welche Richtung das Land gehen solle. Einer Mehrheit für den Entwurf der Islamisten gilt als sicher.
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Zitat: Bundesaußenminister Guido Westerwelle äußerte sich besorgt über die Lage am Nil.
Der Herr ist ja nur Aussenminister geworden, weil er in Deutschland die Karre als Vize neben Merkel und der FDP in den Mist gefahren hat. So hat er wenigsten seine Ruhe und kann unbeobachtet seine Kontozahlen schick machen, ohne Kontrolliert zu werden. Mutti hat ihn eh nicht mehr auf dem Zettel.
Wahrheitssucher :
Ich habe das Empfinden, daß diesem Mursi sein Volk eher so ziemlich egal ist------ob er Ägypter oder andere durch seine Muslimbrüderschaft manipulieren kann----er nutzt die nur als mittel zum Zweck aus für seine radikalen Ziele und liebt seine Leute keineswegs.
Die Muslimbrüderschaft hat nach der Machtübernahme sehr schnell die Maske fallengelassen und geht nach dem Motto vor----wer nicht für mich ist, ist gegen mich------
Das ausgerechnet die Rechtsprechung in Ägypten erstes Ziel der Muslime ist, ist bezeichnend. Wenn der damit durchkommt, wird der dickste Brocken von denen zu schlucken sein----das militär
mal sehen, wie das dann geht
Die ca. 15 % Christen und juden in Ägyten können einem Leid tun. Unter dem Diktator Mubarak hatten sie es gewiss auch nicht leicht, doch unter Mursi seinen ultra-konservativen wird sich die Benachteiligung deutlich verschärfen.
Mehr Scharia wird sich wahrscheinlich auch negativ auf den wichtigsten Wirtschaftszweig auswirken, den Tourismus. Kurzfristig kann die Regierung Mursi diese fehlenden Steuereinnahmen möglicherweise durch forcierten Abbau von Bodenschätzen ausgleichen (Öl, Phosphat, etc.). Doch die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt blieben negativ.
Ägypten ist ein Bevölkerungsreicher Staat. Wenn sich dort die Lage weiter zuspitzt, kann es schnell Millionen Tote geben.
jedes märchen beginnt --es war einmal....
Eine Brd in der Eu
Es lebten in der Brd am Anfang viele deutsche Bürger
Dann kamen die Politiker auf die Idee das viele Fremde hier gebraucht werden---aufschwung--
heute Leben hier viele Fremde wie in Ihren Ländern wo Sie herkommen --nur viel besser--
Denn in der Brd bestimmen die Fremden wie es zu laufen hat.
WAS GUCKST DU MICH SO AN----???Ich bin schwarz-arm--ehrlich--gut--gebildet--handele nicht mit Rauschgift und bin immmer lieb--ich bin Rümäne --sinti --roma-- zum klauen wurde ich erzogen und übe meinen Beruf heute in den westlichen Ländern --mit großem Erfolg aus--
Alle verschließen die Augen--Das ist keine Politik--das ist scheiße---
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