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24 September 2012 | Von dapd

Lukaschenko gewinnt Wahl ohne Opposition in Weißrussland

Minsk - Nach einer Parlamentswahl ohne Opposition besteht in Weißrussland kein Zweifel über ein triumphales Ergebnis für Präsident Alexander Lukaschenko. Die Oppositionsparteien, die die Abstimmung am Sonntag boykottierten, sprachen von einer undemokratischen und nicht transparenten Wahl.


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Mit einer Wahl wie zu Sowjetzeiten ohne Chance für die Opposition hat in Weißrussland der autoritäre Staatschef Alexander Lukaschenko seine Macht gefestigt.

Lukaschenko dagegen lobte die Bürger, die ihre Stimmen abgaben, für "bewusstes politisches Handeln". Den Boykott der Opposition bezeichnete er als ein Zeichen ihrer Schwäche.

Nach Angaben der Wahlkommission lag die Beteiligung bei rund 66 Prozent. Vorläufige Ergebnisse wurden im Laufe des (heutigen) Montags erwartet. Die Vereinigte Bürgerpartei und die Weißrussische Nationale Front hatten sich von der Wahlkommission von den Stimmzetteln streichen lassen. Sie kritisierten die Behandlung von politischen Gefangenen und wiesen auf viele Möglichkeiten für Wahlbetrug hin.

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Opposition spricht von einer Farce

"Wir fordern die Wähler auf, diese Wahlfarce zu ignorieren und zu boykottieren", sagte der Vorsitzende der Bürgerpartei, Anatoli Lebedko. 33 von 35 Kandidaten der Partei wurden zuvor von der Fernsehberichterstattung ausgeschlossen. Die staatliche Presse weigerte sich, ihre Wahlprogramme zu veröffentlichen. Etwa 40 Kandidaten von kommunistischen und linken Gruppen waren zur Wahl angetreten. Insgesamt hatten sich 293 Kandidaten um die 110 Mandate beworben.

"Wahlen, die langweilig sind und friedlich verlaufen, sind gut für die Bürger und die Regierung", sagte Lukaschenko, nachdem er im Beisein seines sieben Jahre alten Sohnes seine Stimme abgab. Er drohte aber auch, der Frieden werde nicht halten, sollte die Opposition protestieren. Die Vorsitzende der Wahlkommission, Lidija Ermoschina, lobte unterdessen laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Interfax das Verhalten der weißrussischen Wähler als vorbildlich. Betrugsvorwürfe wies sie zurück, der Wahlverlauf entspreche den Vorgaben der weißrussischen Gesetzgebung, sagte sie.

Die Grünen-Politikerin Marieluise Beck bezeichnete die Parlamentswahl auch als eine "Farce", etliche demokratische Standards seien verletzt worden. Eine echte Wahl habe es nicht gegeben, sagte sie. "Die Opposition wurde zu den Wahlkommissionen praktisch nicht zugelassen. Eine unabhängige Kontrolle der Auszählung ist deshalb unmöglich", erklärte sie. So sei absehbar, dass ein Lukaschenko genehmes Wahlergebnis verkündet werde.

Nur Anhänger von Lukaschenko im Parlament vertreten

Im Parlament waren bislang ausschließlich Anhänger der Regierung vertreten, seit die letzten drei Abgeordneten der Opposition 2004 ihre Sitze verloren hatten. Präsident Lukaschenko versuche nicht einmal, der Wahl eine demokratische Fassade zu geben, sagte der Oppositionspolitiker Vitali Rimaschewski, der bei der Präsidentschaftswahl 2010 gegen den Amtsinhaber antrat. "Er kennt schon die Namen der neuen Parlamentsmitglieder."

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5Kommentare
24. Sep 2012 11:28
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Wenn dieser Despot Öl hätte, wäre er ein Mann von Ehre und bevorzugter Freund der BRD.
24. Sep 2012 17:03
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Nun,in Deutschland gewinnt seit dem Krieg auch nur immer eine Partei - die Kapitalistische...ob dies am Ende jedoch noch der Fall ist,ist wage ich zu bezweifeln...
24. Sep 2012 17:14
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Die Wahlleiterin hat allen gezeigt das alles in Ordnung war.
Die Oppositionellen haben sich nicht zur Wahl gestellt,
weil sie keine Chance hatten. Sie hätten nur paar Stimmen
bekommen. Die meisten Einwohner Weißr..... wollen Luk.... .
Ich verstehe nicht warum sich von außen eingemischt wird.
Den Leuten dort geht es doch gut wenn sie nicht zum Umsturz
aufrufen. Umstürzler will kein Land der Welt haben.
Wenn in D. oder Am..... jemand die Demokratie abschaffen
wollte, was würden wohl die Länder dagegen tun?
Nun ja, wir sind Demokratie.
Bei uns darf jeder alles, oder was?








24. Sep 2012 22:58
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da schien mir nichts gefälscht. wäre es anders herum gelaufen und lukaschenko in der position der chancenlosen opposition, würden die deutschen medien und diverse grüne "gutmenschen" einen dreck auf das wahlergebnis geben.


24. Sep 2012 17:55
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warum regt man sich drüber noch auf,  es ist der gleiche Betrug wie in Moskau und da kräht kein Hahn danach, weil die deuchte Regierung uind damit auch die netten Lobbyisten zu kreuze kriechen.Auch wenn sie kein Oel haben das sie uns verkaufen können, so können sie sich doch der zustimmung aus moskau sicher sein und warum sollte dann eine westliche Regierung sich darüber aufregen.

 

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