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26 August 2012 | Von DAPD, DPA, AFP, MSN

Gedenken an ausländerfeindliche Ausschreitungen in Rostock von 1992

In Rostock sind die Veranstaltungen zum Gedenken an die ausländerfeindlichen Krawalle vor 20 Jahren fortgesetzt worden. Schon am Tag vor der offiziellen Gedenkfeier für die Opfer der ausländerfeindlichen Übergriffe 1992 im Stadtteil Lichtenhagen hatten mehrere Tausend Menschen in Rostock gegen rassistische Gewalt demonstriert.


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Teilnehmer der Kundgebung des Bündnisses "20 Jahre nach den Pogromen - Das Problem heisst Rassismus!" gingen am Samstag in Rostock durch den Stadtteil Lichtenhagen.

Seit heute erinnert eine Mahneiche an die rassistischen Übergriffe auf das Asylbewerberheim der Stadt im Jahr 1992. Der etwa zwanzig Jahre alte Baum wurde anlässlich der Gedenkfeier in der Nähe jenes Hauses gepflanzt, das damals tagelang von einem Mob belagert und schließlich angezündet wurde. Hier hatten 1992 rechte Randalierer unter dem Applaus von Anwohnern mit Brandsätzen ein Ausländerwohnheim angezündet.

Bei einer Feierstunde mit Bundespräsident Joachim Gauck auf dem Platz vor dem damaligen Asylbewerberheim wird den Opfern der Belagerung gedacht. Mehrere Tausend Gäste kamen zu der Feier, darunter auch einige der damals Verfolgten.

Demonstrationszug durch Rostock

Mit einer Kundgebung in Rostock haben bereits am Vortag zahlreiche Menschen der ausländerfeindlichen Ausschreitungen im Stadtteil Lichtenhagen vor zwanzig Jahren gedacht. Nach Polizeiangaben versammelten sich am Samstag rund 4.500 Teilnehmer vornehmlich aus dem linken Spektrum vor dem "Sonnenblumenhaus", deren ausländische Bewohner 1992 angegriffen worden waren. Ein Sprecher der Organisatoren bezifferte die Zahl der Demonstranten auf 6.500, die aus dem gesamten Bundesgebiet angereist seien.

Die Demonstranten waren zuvor in einem langen Zug vom Rostocker Rathaus durch die Stadt gezogen. Auf Transparenten waren Parolen wie "Das Problem heißt Rassismus" zu lesen. Am Rathaus brachten Demonstranten dem Sprecher zufolge eine Gedenktafel an.

"Rassismus ist kein Randphänomen"

Bei der Gedenktafel handelt es sich um das Replikat einer Tafel, die im Herbst 1992 eine Gruppe französischer Juden in Begleitung der deutsch-französischen Journalistin Beate Klarsfeld an derselben Stelle anbringen wollte. Sie waren seinerzeit von der Stadtverwaltung und der Polizei daran gehindert worden. Die Tafel erinnert an die Lichtenhagener Ausschreitungen und an die Ermordung von 300 Juden, Sinti und Roma 1944 im NS-Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Unter den 1992 in Lichtenhagen angegriffenen Asylsuchenden waren zahlreiche Sinti und Roma.

Die Initiatoren der Gedenkveranstaltung erklärten, Rassismus sei "kein Randphänomen". Er sei 1992 "in der Mitte der Gesellschaft" gediehen und "von bürgerlichen Parteien und Medien geschürt" worden. Sie kritisierten zudem die deutsche Asylpolitik und die Unterbringung von Asylsuchenden.

Sellering fordert Verbot der NPD

Im August 1992 hatten Jugendliche und Erwachsene in Rostock die überfüllte Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber und ein benachbartes Heim für vietnamesische Arbeiter mit Steinen und Brandsätzen tagelang angegriffen, ohne von der Polizei wirksam gestoppt zu werden. Aus der Menge der Schaulustigen bekamen sie dafür immer wieder Applaus. Die Ausschreitungen hatten weltweit für Empörung gesorgt.

Als Konsequenz aus den ausländerfeindlichen Angriffen in Rostock-Lichtenhagen forderte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) ein Verbot der rechtsextremen NPD. "Die NPD ist eine verfassungsfeindliche Partei, die gegen Ausländer hetzt und die Demokratie und Freiheit bedroht. Eine solche Partei gehört verboten", schrieb Sellering zum Jahrestag der Ausschreitungen in einem Gastbeitrag in der "Bild am Sonntag".

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10Kommentare
26. Aug 2012 17:58
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Wieso schreibt ihr nicht die Wahrheit warum es in Rostock- Lichtenhagen zu Ausschreitungen kamm.

Der Grund war doch weil sich die sogenannten Asylanten nicht anständig benommen hatten.

Sie klauten orinierten überall hin und hinterließen überall ihr Dreck im Kiez und Bewohner die sich darüber aufregten wurden Opfer von Beleidigungen und Anfeindungen das ist doch die Wahrheit.

Warum laßt ihr euch von Politikern manipulieren die eigentlich die Schuldigen sind weil Sie nähmlich

vorher nichts gemacht hatten obwohl Sie davon wußten. Die müßte man eigentlich öffentlich an den Pranger stellen stattdessen laufen die da heute rum und feiern sich selbst. Das ist doch die eigentliche Schande.

Und das dort Leute heute von überallher aufkreuzen und demonstrieren ist die zweite Schande .Haben

die dort damals gewohnt oder mußten die das ertragen was Asylanten dort gemacht haben. Erst richtig  nachprüfen und dann schreiben MSN sonst sind sie manipulierbar wie in diesen Beitrag .Vieleicht hätten Sie mal mit den Bewohnern reden sollen bevor sie solch ein Unsinn hier

im Forum ablassen.Und leider ist nun mal so das wenn Deutsche sich über Ausländer aufregen als

nazis denunziert werden.Wer hat da wohl ein Intresse dran.Fragen se mal bei der Politik nach.

Das was in Rostock passierte wurde von Leuten gemacht die dort wohnten und keinen anderen Ausweg sahen weil sich die Politik einen Dreck drum scherte was dort vorher schon passierte.

 

 

26. Aug 2012 18:15
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Unser  BP  hat ja in Rostock auch eine Rede gehalten zum Gedenken.

Er ist doch Rostocker Pastor zu dieser Zeit gewesen u. hat doch angeb-

lich so vorbildlich für "RECHT und FREIHEIT" gekämft. Ganz Deutsch-

land hat diese Bilder doch gesehen,nur er nicht,oder.

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Ich möchte in meinem Heimatland keine Ausländer haben die hier nicht hinpassen. Das zu fordern ist mein gutes Recht !
27. Aug 2012 08:48
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 Sie kritisierten zudem die deutsche Asylpolitik und die Unterbringung von Asylsuchenden

 

Grenz bzw.Ausländerbehörden leiten ------ohne Vorprüfung-----die Asylsuchenden und deren Anträge an das Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchlinge ( BAFI ) weiter.

ausfühliche Antragsstellung beim Bundesamt

Durchführung eines Vorverfahrens; Erläuterung der Lebenssituation, der Fluchtgründe und des Fluchtweges.

eigentliches Verfahren; Anhörung des Flüchtlings vor einem 3-köpfingen Anerkennungsausschuss

bei Ablehnung des Asylantrages ist ein verwaltungsinterner Widerspruch möglich

bei Zurückweisung des Widerspruchs durch das BAFI kann die Klage beim Verwaltungsgericht eingereicht werden.

Berufungsmöglichkeiten vor dem Verwaltungsgerichtshof, falls eine Klage vom Verwaltungsgericht

abgewiesen wurde.

als letzte Möglichkeit bleibt die Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht.

der Aufenthalt ist während des gesamten Verfahren gesichert, Sozialhilfe und Kindergeld werden

gewährt und die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ist gestattet.

nach rechtskräftigen Ablehnung des Asylantrages steht der Person auf einem zweiten Verfahrensweg die Möglichkeit einer Entscheidung über den Antrag einer Aufenthaltsgenehmigung zur Verfügung.

 

und das alles bei jedem Asylantrag, was sollten wir denn jetzt noch besser machen ?

schönen Tag noch

 

 

28. Aug 2012 21:34
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Warum demonstriert denn eigentlich keiner für die  vielen deutschen Schüler, Lehrer Polizisten usw., die von meist jugendlichen Migranten tagtäglich beleidigt, bedroht und gemobbt werden, weil sie einen Haß gegen Deutsche und auch juden pflegen; und das auch noch öffentlich sagen dürfen?.

Diese Demo, die zum einen Teil wichtig ist, für die oben genannte Zielgruppe aber ein Schlag ins Gesicht ist, wenn sie mit den obigen genannten Problemen jeden Tag zu kämpfen haben. Warum gibt es keine "Mahnwachen" und "Lichterketten" für die deutschen Opfer, die durch ausländische Täter umkamen? Warum werden sie mit keinem Wort gewürdigt? Es wird immer nur auf die eine Seite "rumgehackt", die andere findet keine Erwähnung.

27. Aug 2012 07:24
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Die Linken Genossen !

Hatten nie etwas gegen Stasimorde und haben die Abschlachtung durch 

Abtreibung für die eigenen verarmenden Bevölkerung eingeführt !

Endlich demonstriert Jemand gegen Unmmenschlichkeit !

Oder sind das linke arschgesichter die nichts gegen linke Mörder haben ?

Honecker ließ die eigene Bevölkerung umbringen .

Rote Armee Fraktion (RAF)  : Brachte Menschen aus der eigenen Bevölkerung um !

             Breivik                      :                                   II                                                  !

 

Einige Zwikauer und Rostocker sind ausländerfeindliche Schwachköpfe  !

 

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