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Das ändert sich zum 1. August
Zum 1. August treten mehrere Gesetzesänderungen in Kraft. Sie betreffen unter anderem Geschäftsabschlüsse im Internet, Organspender, die Lkw-Maut und arbeitsuchende Ausländer. Neu ist zudem ein Mindestlohn für die Aus- und Weiterbildungsbranche. Auch die Pressefreiheit wird gestärkt.
ORGANSPENDE:
Unabhängig von der laufenden Aufarbeitung des Organspendeskandals werden Transplantationen durch neue gesetzliche Regeln flankiert. Eine bei der Bundesärztekammer angesiedelte Prüfungskommission nimmt nun Transplantationszentren und Entnahmekliniken genauer unter die Lupe und informiert bei Verstößen gegen das Transplantationsgesetz die zuständigen Länderbehörden. Entnahmekrankenhäuser müssen zudem Transplantationsbeauftragte bestellen.
Lebendspender haben jetzt Anspruch gegen die Krankenkasse des Organempfängers auf Krankenbehandlung, Vor- und Nachbetreuung, Rehabilitation, Fahrtkosten und Krankengeld. Im Falle der Arbeitsunfähigkeit erhalten sie auch Lohnfortzahlung. Die Kosten muss die Krankenkasse des Organempfängers übernehmen. Bekommt der Spender gesundheitliche Probleme im Zusammenhang mit der Organübertragung, steht dafür nun die Gesetzliche Unfallversicherung ein. Der Startschuss zur außerdem vorgesehenen Befragung der Bürger über ihre Bereitschaft zur Organspende im Todesfall fällt erst Anfang November.
MAUT:
Auch auf gut ausgebauten Bundesstraßen wird für größere Lastwagen nun Maut fällig - und zwar bundesweit auf Strecken mit einer Gesamtlänge von rund 1000 Kilometern. Davon erhofft sich das Bundesverkehrsministerium jährlich 100 Millionen Euro zusätzlich für den Straßenbau. Wie auf den rund 13 000 Kilometern Autobahnen muss die erweiterte Maut - im Schnitt 17 Cent pro Kilometer - für Lkw über zwölf Tonnen bezahlt werden. Der Bundesrat hatte bereits im Mai vergangenen Jahres den Weg zur Ausweitung der Maut freigemacht. Die Verhandlungen mit dem Maut-Betreiber Toll Collect zogen sich jedoch in die Länge. Manche Kommunen haben Angst, dass die großen und lauten Brummis nun auf die Hauptstraßen ihrer Orte ausweichen, um Geld zu sparen.
VERBRAUCHERSCHUTZ:
Für Verkäufe im Internet müssen Anbieter jetzt eine Schaltfläche "Zahlungspflichtig bestellen" einrichten - nur wenn diese vom Kunden angeklickt wird, kommt ein Vertrag zustande. Mit dieser sogenannten Button-Lösung soll versteckten - und teuren - Kostenfallen im Internet ein Riegel vorgeschoben werden. Die Anbieter müssen außerdem Preise, Lieferkosten und Mindestlaufzeiten anzeigen. Denn Verbraucher sind bislang massenweise auf Abo-Fallen im Internet und auf versteckte Preisangaben hereingefallen, die über die tatsächlichen Kosten hinwegtäuschen.
ZUWANDERUNG:
Hochqualifizierte von außerhalb der EU können sich jetzt leichter als bisher in Deutschland niederlassen. Zuziehen darf, wer einen Job mit mehr als 44 800 Euro Jahresverdienst vorweisen kann. Für Berufe mit vielen offenen Stellen - etwa Ingenieure - liegt die Schwelle bei 35 000 Euro. Die Aufenthaltsgenehmigung gab es bislang erst ab einem Jahresgehalt von mindestens 66 000 Euro. Die sogenannte Blue Card berechtigt zum Bleiben auf Zeit. Nach drei Jahren gibt es eine unbefristete Niederlassungserlaubnis nur bei fortbestehendem Arbeitsvertrag. Wer gute Deutschkenntnisse hat, bekommt die Erlaubnis ein Jahr früher. Neu ist, dass Ausländer mit Hochschulabschluss und genug Geld zum Leben auch schon zur Arbeitsplatzsuche für sechs Monate einreisen können. Ausländische Studenten haben nach einem Abschluss an einer deutschen Hochschule 18 statt 12 Monate Zeit zur Jobsuche.
RECHT:
Journalisten sind künftig besser vor dem Zugriff der Justiz geschützt. Sie können bei Veröffentlichung von zugespieltem Material nicht mehr wegen Beihilfe zum Geheimnisverrat verfolgt werden. Dieses Material kann nur noch beschlagnahmt werden, wenn der betroffene Journalist dringend als Mittäter verdächtig ist. Die Novelle geht auf das "Cicero"-Urteil des Bundesverfassungsgerichts zurück, das eine Razzia bei der Zeitschrift "Cicero" im Jahr 2005 als grundgesetzwidrig beanstandete. Durchsuchungen und Beschlagnahmen sind danach immer dann verfassungswidrig, wenn sie allein dem Zweck dienen, die undichte Stelle in einer Behörde zu finden. Im konkreten Fall war aus einer "Verschlusssache" des Bundeskriminalamts zitiert worden.
MINDESTLOHN:
Auch die rund 26 000 Beschäftigten der Aus- und Weiterbildungsbranche profitieren nun von einer Lohnuntergrenze. Der für allgemeinverbindlich erklärte Tarifvertrag sieht für die Beschäftigten im pädagogischen Bereich eine Mindeststundenvergütung von 12,60 Euro im Westen und 11,25 Euro im Osten sowie einen Mindesturlaubsanspruch von 26 Tagen vor. Der Tarifvertrag gilt für Pädagogen, die überwiegend Arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen aus- und weiterbilden.
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Ich verstehe es nicht...
wenn sich hier ausschliesslich gebildete Einwanderer mit Hochschulabschluss und (bisher) 66.000 € Jahresgehalt niederlassen können, woher kommen dann die ganzen ungebildeten und hochaggressiven Leute die nicht mal meine Sprache sprechen ?
Kann es mir bitte einer erklären ?
Nun sind wir seit 23 Jahren ein vereinigtes Deutschland und unsere Politik hat das immer noch nicht gemerkt, oder?! Leider auch einige MSN User nicht. Unterschiedliche Löhne, Solidaritätszuschlag, unterschiedliche Gebühren. Warum muss im Osten für alles weniger bezahlt werden und warum gibt es im Westen höhere Löhne? Ich Denke dass unsere Politik das bewusst macht um eine Spannung zu erzeugen. Denn wenn sich alle in Deutschland verstehen würden, wäre das Volk zu mächtig für die Politiker. Also, hackt mal schön weiter aufeinander rum, unsere Politiker freuen sich. Tretet mal lieber den richtigen in den A…. und nicht euch gegenseitig.
Die Maut ist ja schoen und gut auf der Autobahn. Aber wie waere es mal mit einer PKW Maut auch fuer auslandische Autos so wie in Oesterreich???!!!! Wuerde sicherlich mehr Geld einbringen anstatt nur die LKWs mit der MAUT verpflichten.
Bezuglich des mindestlohn: Was zum **** soll der west und Ost unterschied wir sind seit 23 Jahren nun ein vereinigtes Deutschland warum immer noch diese unterschiede machen??? ES wird nie einen einheitlichen Verdienstgeben wenn nicht der Staat langsam die Loehne angleicht und ein Mindestlohn waere wohl doch der perfekte Anfang dafur!!!
@sommerwind123
es ist schade, dass dieser irrglaube sich weiterin verbreitet. wir ossis zahlen genauso unseren solibeitrag, die mieten sind schon lange angeglichen, die nebenkosten nicht weniger - nur die löhne und gehälter - die nicht ! und das wir weniger verdienen sollen, weil es bei uns schön ist ??? schon mal über ne karriere in der politik nachgedacht ?
über 20 jahre mauerfall, und wir werden noch immer wie stiefkinder behandelt - ein tolles gefühl^^
zumal es "landsleute" gibt, die das auch noch gutheissen - so bekommt man die mauer in den köpfen nicht weg
in diesem sinne
einen schönen tag allen wessis und ossis
hallo,
diese wessi iund ossi kommentare werden es immer geben und Preis leistungs unterschiede auch leider.
Aben unsere Regierung dürfte dieses nicht mit neuen Tarifen die per Gesetz Auserarbeitet werden und beschlossen sind nicht Unterstreichen und untermauern.
Wir sind ein deutschland und das andere ist Geschichte dafür können wird nichts was der sogenante Osten und der Westen" WAR".
Schönen Gruß
an Alle ossi und wessi ???
Warum werden nur immer die LKW`s zur Kasse gebeten?
In allen Ländern Zahlen die PKW, Motorräder und so weiter auch die Maut.
Warum geht das In Deutschland nicht?
Durch die Maut für LKW`s werde alle Produkte immer Teurer da die Unternehmen die Maut aof die Transportkosten aufschlagen und somit an denn Handel weitergeben, dieser giebt es an seine Kunden weiter, somit braucht man sich nicht über die Preisentwicklung in Deutschland wundern und die Löhne oder Arbeitslosengeld steigt nicht mit.
Nicht falsch verstehen, ich bin durchaus für die neuen Regelungen, die ab dem 1. August geltend gemacht wurden.
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