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Erstellt am: 2 Dezember 2012 | Von dpa, dpa-infocom

CDU ringt um Profil

Mit einem Signal an die Konservativen in der CDU geht Kanzlerin Angela Merkel in den Bundesparteitag in Hannover. Die Parteichefin empfahl den Delegierten, die steuerliche Gleichbehandlung homosexueller Paare abzulehnen.


CDU ringt um Profil

In der Messehalle 13 in Hannover laufen die Vorbereitungen für den CDU-Parteitag. Foto: Julian Stratenschulte

Weiteren Zündstoff bergen Anträge zur Frauenquote und zu höheren Renten für ältere Mütter. An diesem Montag kommen Bundesvorstand und Präsidium zur Vorbereitung des zweitägigen Kongresses zusammen. Am Dienstag soll Merkel zum siebten Mal zur CDU-Vorsitzenden gewählt werden. Generalsekretär Hermann Gröhe und der Chef der Jungen Union, Philipp Mißfelder, riefen die Partei zu einem Signal der Geschlossenheit vor dem Wahljahr 2013 auf.

An die FDP appellierte Merkel, beim Thema Mindestlohn einzulenken. Die CDU spricht sich für eine von den Tarifparteien ausgehandelte, branchen- und regionalspezifische Lohnuntergrenze aus, lehnt aber einen gesetzlichen Mindestlohn, wie ihn die SPD fordert, ab.

Trotz der FDP-Schwäche in allen Umfragen will Merkel den Koalitionspartner bei der Bundestagswahl 2013 nicht mit Leihstimmen unterstützen. Sie wolle «keine Zweitstimmenkampagne, sondern eine möglichst starke CDU», sagte die CDU-Vorsitzende der «Bild am Sonntag». Zugleich unterstrich sie aber, dass ihre Partei die christlich-liberale Regierung fortsetzen wolle.

Merkel sagte der «Bild am Sonntag» zum Thema Ehegattensplitting: «Ich persönlich möchte die steuerliche Privilegierung der Ehe beim Splitting-Tarif erhalten, weil unser Grundgesetz die Ehe in unmittelbarem Zusammenhang mit der Familie sieht und beide unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung stellt.»

Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) rechnete in der «Süddeutschen Zeitung» damit, dass der Parteitag Merkels Haltung einnehmen werde. Auch Niedersachsens CDU-Ministerpräsident David McAllister teilt Merkels Position, mahnte aber in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur: «Ich würde der deutschen Politik in jedem Fall empfehlen, abzuwarten, was das Bundesverfassungsgericht hier für grundsätzliche Anmerkungen macht.»

Mehrere Bundesländer sowie eine Gruppe von Unionsabgeordneten im Bundestag pochen auf eine rasche Ausweitung des günstigen Ehegattensplittings, durch das die Steuerbelastung von Paaren gesenkt wird, auf Lebenspartnerschaften. Das letzte große Steuerprivileg der Ehe ist nach zahlreichen Gerichtsurteilen ins Wanken geraten.

Mehr als die Steuerfrage für Homo-Ehen spaltet aber der Streit über höhere Renten für ältere Mütter die CDU. Die Frauen-Union besteht auf einer Besserstellung von Müttern, die vor 1992 Kinder bekommen haben. Sie bekommen einen Rentenpunkt, Jahrgänge danach drei Punkte für die Kindererziehung. Führende CDU-Politiker wiesen am Wochenende jedoch erneut auf die dadurch entstehenden Milliarden-Kosten hin. Gröhe sucht noch mit einer eigenen Initiative nach einer Lösung. Darüber entscheidet der Bundesvorstand am Montag.

Die Vorsitzende der Frauen-Union, Maria Böhmer, sagte der «Passauer Neuen Presse»: «Es kann nicht sein, dass wir mit einem Prüfauftrag abgespeist werden. Wir wollen die feste Zusage, dass noch in dieser Legislaturperiode ein Gesetz zur besseren Anerkennung von Kindererziehungszeiten beschlossen wird.» Ein striktes Nein kam von der rheinland-pfälzischen CDU-Chefin Julia Klöckner, die in Hannover zur Vize-Bundesvorsitzenden gewählt werden will. «Heute müssen wir zugeben: Wir können rückwirkend höhere Renten schlicht nicht bezahlen», sagte sie dem Magazin «Focus».

McAllister sagte: «Ich glaube, es gibt für die Forderung viel Sympathie. Aber derzeit gibt es wohl nicht die finanziellen Spielräume, es umzusetzen. Daher ist es gut, so ein Thema mit einem Prüfauftrag zu versehen, damit es in der politischen Diskussion bleibt.» Mißfelder sagte der dpa: «Das Anliegen der Frauen-Union, das von vielen geteilt wird, ist richtig. Wir müssen aber auch an die junge Generation denken.»

Familienministerin Kristina Schröder (CDU) setzt sich auf dem Bundesparteitag - unterstützt von Merkel - für eine Flexi-Quote für Frauen ein. Unternehmen sollen sich freiwillig verpflichten, Vorstände und Aufsichtsräte mit mehr Frauen zu besetzen. Schröder lehnt den Vorstoß von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zu einer festen 30-Prozent-Quote ab. «Die starre Quote ist nicht das richtige Mittel, von der Stahlindustrie bis zur Medienbranche alle Unternehmen über einen Kamm zu scheren», sagte sie der dpa. «Das wird beim Parteitag sicher noch einmal spannend werden.»

Nach der Bundestags-Entscheidung für weitere Griechenland-Hilfen schloss Merkel am Wochenende einen späteren Schuldenschnitt für Athen nicht aus. Zunächst aber müsse das Rettungsprogramm umgesetzt werden, sagte sie der «Bild am Sonntag». «Wenn Griechenland eines Tages wieder mit seinen Einnahmen auskommt, ohne neue Schulden aufzunehmen, dann müssen wir die Lage anschauen und bewerten. Das ist nicht vor 2014/15 der Fall, wenn alles nach Plan läuft.»

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18Kommentare
2. Dez 2012 21:10
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Die IM Erika arbeitet darauf hin die CDU kaputt zu machen und nennt Sie dann um in NSED.
3. Dez 2012 00:13
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Altfreifen, die kein Profil haben, gehören entsorgt !

 

2. Dez 2012 22:46
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Tante Angela, es gibt sehr, sehr viele gleichgeschlechtliche Paare in Lebensgemeinschaften und
wenn Du ein bisschen weiter schauen würdest.... das sind Wähler(Stimmen) die Du gewinnen könntest, aber nicht mit Deinen Ansichten, mal sehen ob Guido was in die Waagschale werfen kann.... den kleinen Leuten Steuervorteile verwehren aber den Bossen ganz oben die Schlupflöcher offenhalten.... gilt ja auch für die Absahner in der Regierung.

3. Dez 2012 15:53
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für diesen satansbraten  gibt es kein schimpfwort mehr   ,,,,das ist abschaum  tiefste schublade 
3. Dez 2012 15:54
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aber mich wundert es das mSN uns nicht blockt  .   doch komisch 
3. Dez 2012 14:14
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die brauchen nicht um ihr Profil ringen  .....
die können nächstes jahr um ihr leben laufen  .....

sowas hat es nach den 2ten weltkrieg  biss Kohl und Merkel kam  in deutschland noch nicht gegeben  ......

aber nicht nur die CDU / CSU     nein die SPD  ist auch so ein schweinehaufen

3. Dez 2012 18:15
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Was denn für ein Profil..

unter FDJ-Merkel gibt es kein Profil  !!!

3. Dez 2012 17:12
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Aufnahmen aus dem Bundesarchiv in Berlin von 2007: Dieser Antrag belegt die NSDAP-Mitgliedschaft des ehemaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Hans Filbinger. Neue Nachforschungen der Bundesregierung haben ergeben, dass alleine 26 Bundesminister und Bundeskanzler Mitglied in einer nationalsozialisitischen Organisation waren.
(Foto: dpa)
3. Dez 2012 18:23
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Das schönste Gesicht der ,,DDR'' war Kahtarina Witt...
nun ja....

Aber die schönste RACHE der ,,DDR'' ist Frau MERKEL....!!!

Seid IHR denn blöde gewesen...ihr ,,WESSIS'' das zuzulassen..????

Ich bin ja ein  ,,OST'' Kater....aber die eigenen Kricher und Schleimer ,im eigenen Land ...hat man schon erkannt.
...so und nun fresst der Merkel weiter.....ihren Suppentopf....

...ich geh erstmal kotzen.






3. Dez 2012 23:40
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Schwerträger:

Sie haben vor kurzen Ihr Geburtsjahr mit 1925 angegeben, da kann ich nur sagen "Nur die dümmsten Kälber wählen Ihre Metzger selber".

Ziat:

Angesichts steigender Kosten will die Koalition die immer häufigeren Operationen unter anderem an Hüfte und Knie eindämmen. Umgehend erhebt sich am Donnerstag eine Welle des Protestes gegen die Pläne. Senioren - so die Sorge etwa der SPD - bekämen künftig seltener künstliche Hüft- und Kniegelenke auf Kassenkosten.

Die Fraktionen von Union und FDP haben sich mit Bahr am Mittwoch auf eine Verschärfung bei den Abschlägen für Mehrleistungen in den Kliniken geeinigt.

Der Chef der jungen Union, Philipp Mißfelder, sagte der "Bild": "Die Ehrlichkeit von Gesundheitsminister Bahr ist ehrenwert, aber nicht genug." 2003 hatte Mißfelder mit einem Vorstoß gegen künstliche Hüften für Senioren einen Aufschrei provoziert. Mehr als 80 Prozent der Patienten von Knie- und Hüftprothesen sind laut "Bild" über 60. Der Kieler Gesundheitsökonom Thomas Drabinski forderte in "Bild" mehr ambulante Behandlungen statt Operationen.

 

3. Dez 2012 15:25
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Komisch, dass der "Stürmer" immer noch Anhänger hat.
Damals ging es nicht um die "Stasi-Schrulle", sondern um juden.
Wie sich doch die Zeichen  ähneln!
Aber an ihren Zeichen und ihrem Wortschatz wird und kann man sie erkennen.
Ein altes Sprichwort: "Ein schlechter Baum hat immer auch schlechte Früchte".
Und wer Mist sät, wird einen Misthaufen ernten.
4. Dez 2012 15:46
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Das Profil der CDU lautet : wir kriechen der Parteivorsitzenden in den A.......!  Wer macht mit ?
4. Dez 2012 11:19
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schwertträger

"Nur die dümmsten Kälber wählen Ihre Metzger selber".

Ist ein Sprichwort das ich zitiert und verallgenmeinert habe und nicht direkt auf Sie bezogen.

4. Dez 2012 10:29
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walmasch
Wo Sie Recht haben, da haben Sie einfach Recht.
Aber mit einem Jahrgang 25 gehört man wohl kaum noch zu den Kälbern.
Da hat man wenigstens noch "Manieren" gekannt.
Also, lassen Sie die "Kälber" sich um Hüftgelenke streiten und dem dazugehörigen 
Metzger!
Aber schlimm wird es, wenn die Kälber schlauer werden oder sein wollen,  als die 
Kuh oder der Ochse.

Was so die Katze und auch Susi-Kätzchen so von sich geben, ist mehr als Kälberei!!!!!!!!!
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