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14 August 2012
Deutschland aktuell

Trittin will Spitzenkandidat der Grünen für Wahl 2013 werden



Trittin will Spitzenkandidat der Grünen für Wahl 2013 werden (© Foto: Markus Scholz/dpa)
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Berlin, 12. August (dpa) - Als zweiter Grünen-Politiker nach Parteichefin Claudia Roth hat sich der Fraktionsvorsitzende Jürgen Trittin für die Spitzenkandidatur zur Bundestagswahl 2013 in Position gebracht. «Ich trete an und möchte einer der beiden Spitzenkandidaten von Bündnis 90/Die Grünen sein», sagte er dem «Spiegel». Er habe sich das Ganze gründlich überlegt. «Ich stehe für einen Wahlkampf, der darauf abzielt, die CDU/CSU und die FDP vollständig abzulösen. Das ist die schlechteste Regierung, die Deutschland seit Jahrzehnten hatte», so Trittin.

Die Grünen wollen voraussichtlich mit einem Spitzenduo aus einer Frau und einem Mann in die Bundestagswahl ziehen. Anfang September soll anhand der dann vorliegenden Bewerbungen entschieden werden, ob dieses von den Mitgliedern per Urwahl bestimmt wird. Wenn sich nur zwei Kandidaten melden, kann auch der Parteitag im November das Duo wählen. Parteichefin Roth hatte schon im März angekündigt, dass sie antreten wolle. Im Gespräch sind auch Fraktionschefin Renate Künast und Bundestags-Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt.

Trittin wollte sich nicht festlegen, welche Grünen-Politikerin er als zweite Spitzenkandidatin favorisiert. «Mit allen Frauen, über deren Kandidatur bisher spekuliert wird, kann ich gut zusammenarbeiten.» Jede Kandidatin müsse sich aber wie er einem demokratischen Votum der Partei stellen, etwa durch eine Urwahl, sagte Trittin. Für diesen Fall schloss er auch sein eigenes Scheitern nicht aus: «Vielleicht will die Partei auch zwei Frauen an der Spitze. Ich bin als Mann nicht gesetzt.»

Der Grünen-Fraktionsvorsitzende erteilte einer schwarz-grünen Koalition nach der Bundestagswahl 2013 eine klare Absage. «Für eine solche Koalition gibt es keine Basis», sagte er. «Im September 2013 gibt es entweder eine eigene Mehrheit von SPD und Grünen, oder es gibt eine Rückkehr zur großen Koalition. In dieser Klarheit wird die Auseinandersetzung verlaufen.»

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