Risse in Kernreaktor bei Antwerpen vermutet
Brüssel, 10.08.2012 (dapd) - Nach der Entdeckung möglicher Materialschäden an einem belgischen Atomkraftwerk hat das Bundesumweltministerium zumindest hierzulande Entwarnung gegeben. "Wir können ausschließen, dass dieser Typus in einem laufenden deutschen AKW verbaut ist", sagte ein Ministeriumssprecher auf dapd-Anfrage am Freitag und fügte hinzu: "Insofern können wir definitiv Entwarnung geben." Noch offen sei indes, ob die mutmaßlich schadhafte Reaktorkonstruktion in einem bereits stillgelegten Meiler auf deutschem Boden zum Einsatz gekommen sei. Auch in diesem Fall bestünde allerdings kein Sicherheitsrisiko mehr, versicherte der Sprecher.
Die belgische Atomaufsichtsbehörde AFCN hatte bei einer Routinekontrolle am Block 3 des bei Antwerpen gelegenen Kernkraftwerks Doel im Juni Unregelmäßigkeiten festgestellt. Bei eingehenden Messungen mit einer neuen Ultraschall-Methode seien "zahlreiche Hinweise" gefunden worden, die auf feine Risse in der Stahlsubstanz des Reaktorbehälters hindeuteten. Doel 3 wurde daraufhin bis mindestens Ende August stillgelegt.
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Nach Angaben der belgischen Regierung besteht keinerlei Gefahr für Bürger oder Mitarbeiter des AKW, zumal der Brennstoff aus dem betroffenen Reaktor entfernt worden sei. Innenministerin Joëlle Milquet versprach aber "extreme Wachsamkeit" bis zum Abschluss der laufenden Untersuchung. Vor deren endgültigem Ergebnis werde auch keine Entscheidung über eine mögliche Reaktivierung des bereits in den 70er Jahren konstruierten und 1982 in Betrieb genommenen Druckwasserreaktors getroffen.
Unterdessen haben die belgischen Behörden auch potenziell betroffene Drittstaaten über den Vorfall informiert. Nach Angaben der AFCN gibt es weltweit 21 weitere Reaktoren des gleichen Bautyps. In welche Länder diese geliefert wurden, sei aber nur schwer nachzuvollziehen, da die niederländische Herstellerfirma heute nicht mehr existiert. Nach einem Bericht der französischen Zeitung "Le Monde" gingen unter anderem zwei Fabrikate nach Deutschland. Nach Angaben von EU-Kommissionssprecherin Marlene Holzner wird nun geprüft, inwiefern Reaktoren des gleichen Typs in den 15 anderen EU-Ländern verbaut wurden, die Atomkraft nutzen. Für Donnerstag hat die AFCN zudem ein Expertentreffen zum Austausch erster Erkenntnisse anberaumt.
Sicher ist, dass ein baugleicher Reaktor auch im 30 Kilometer südwestlich von Lüttich gelegenen Atomkraftwerk Tihange steht. Der betroffene Block 2 wird deshalb ab Mitte August ebenfalls untersucht, Resultate erwartet die AFCN für Ende September. Die drei zu Tihange und vier zu Doel gehörenden Reaktorblöcke bilden zusammen Belgiens einzige Kernkraftwerke. Der nun stillgelegte Block Doel 3 mit einer Leistung von 1.000 Megawatt ist rund 13 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 4,40 Meter sowie 20 Zentimeter dicke Wände. Die gesamte Konstruktion wiegt etwa 330 Tonnen.
In Brüssel gibt man sich trotz der vorsichtshalber eingeleiteten Sicherheitsvorkehrungen gelassen. "Dieser Vorfall ist momentan ein eher kleiner und kein Grund zur Sorge für die Bevölkerung", hieß es in EU-Kreisen. Sollten allerdings schwerwiegende Materialschäden bestehen, wäre eine Reparatur des Reaktorbehälters nach Einschätzung der AFCN "praktisch unmöglich". Auch ein Austausch sei "extrem schwierig" und wegen der erhöhten Strahlung weltweit noch nie gewagt worden. Offen ist daher noch, was eine vorzeitige Stilllegung des Reaktors für die Pläne der belgischen Regierung bedeutet, alle Blöcke zwischen 2015 und 2025 vom Netz zu nehmen.
So sind sie, unsere Staatsdiener. Will ich etwas schlimmes verdecken,bilde ich erst mal ein paar Arbeitsgruppen, da kann ich dann ganz getrost wichtige Entscheidungen bis zum "jüngsten Gericht" verzögern. Weiter so, es geht ja NUR um unsere Gesundheit und um der unserer Kinder.
"Die Geister, die ich rief, werde ich nicht mehr los"
Alternative Energien haben meisthin den Nachteil, weil nicht immer verfügbar. Um sie aber dauerhaft verfügbar zu machen, muss man sie zwischenlagern. Was ist gemeint, den zum Beispiel durch Windkraft erzeugten Gleichstrom wandeln wir in einem chemischen Prozess in Wasserstoffgas um, das anschließend nach dem 'Haber-Bosch-Verfahren' verflüssigt wird. Wobei mit dieser Methode 1cbm Gas zu 1ltr. Flüssig-Wasserstoff räumlich geschrumpft wird. Jetzt kann das Ganze in thermoisolierten Tanks platzsparend gelagert werden, was auch unterirdisch geht. Somit stünde uns diese Energie dann bedarfsgerecht zur Verfügung.
Weiter, der sauerstoff, welcher bei der Wasserstoffproduktion anfällt, könnte in den Kläranlagen die Methangasproduktion beschleunigen. Auch Methangas ist, wie wir alle wissen, ein
Energieträger. Mit der von mir hier aufgezeigten Idee betreten wir bekanntlich kein Neuland. Ich bringe nur mal so Altbewährtes in Erinnerung. Sicher gibt es hierzu weitere Alternativen der Zwischenlagerung. Die Fähigkeit das umzusetzen ist bei uns vorhanden, ob politischer
Wille, nicht selten durch Lobbyismus belastet, dazu bereit ist, muss man abwarten.
Klagen darf bei uns jeder depp wegen allen Möglichen, selbst gegen Gartenzwerge. Also haben auch die Konzerne das Recht dazu, auch wenns noch so dreist ist. Da kann man nur hoffen, das die Richter Ihren Job auch ernst nehmen.
Aber so sieht man wieder, wie Konzernhörig unsre Regierung ist. "Dem deutschen Volke..." war sicher ein Versprecher, gemeint war wohl "den deutschen Konzernen"...
Die einzige Reaktion sollt ein: Sämtliche Nebenkosten der Kernenergie sollen die Konzerne selbst tragen - von der Endlagerung (Malermeister Pinsel darf seine Farbreste ja auch nicht in ein Erdloch kippen) bis hin zu den Kosten der der Kastortransporte etc...
Der Steuerzahler ist nicht dazu da, die Ansprüche von Aktionären etc zu befriedigen, Also kein Geld oder Unkosten mehr für Konzerne, nicht nur im Energiesektor!
stelle ich mal die Frage....was das denn alles so soll---bei MSN...???ß
Entweder man darf seine Meinung sagen....oder last doch die scheiße...und blockt EUCH doch selber.
Ihr seid das ...was man in der DDR -Kontrolle-Stasi- nannte.
Bloß keine Fragen...und wenig Antworten.
Habt IHR denn soviel Angst ??? -Ihr Admins...dann stellt EUCH doch mal den Usern...
Und jetzt auf das Thema...das gesperrt ist.
SICHERHEITSVERWAHRUNG...für Vergewaltieger und ähnliche ...liebe Mitbürger''
Wer entschädigt die Opfer...ihr penner vom MSN....
Ich hoffe nur das EURE Töchter mal in den ,, Genuss'' von so-etwas kommen...
Vielen Dank...für einen Staat der solches duldet....
Der Kapitalismus pur.
Die Konzerne kassieren die Gewinne, aber die Folgekosten tragen die Steuerzahler und Verbraucher. So verdienen die Konzerne doppelt und es wird ihnen noch das Geld von der Politik in den Rachen geworfen.
Hauptsache die Aktionäre werden bedient, sie bekommen den Hals nicht voll genug. 7% Rendite bei Windkraft, wer bezahlt es? Wir mit unseren Stompreisen. Toll.
Dem, der hat, wird gegeben und den anderen genommen.
Energie ist eigentlich staatliche Fürsorge und sollte gewinnlos sein.
Aber wir haben eben Kapitalismus pur.
Beim Endlager Asse II wusste man vor Beginn der Einlagerung um die Gefahr von Wassereinbrüchen. Man weiß seit Langem, dass die Gefahr von Wassereinbrüchen durch bergmännische Tätigkeit steigt. Dennoch hieß es: "Beherrschbar - kein Problem - bedeutungslos". Dann wurde radioaktiver Müll eingelagert, dann nahmen die Wassereinbrüche zu, radioaktive Lauge trat aus, und nun wird der ganze Mist auf Staatskosten (2-6 Mrd. €) wieder rausgeholt.
Und dann gibt es keine "keine technisch begründeten Argumente, die gegen Gorleben sprechen"?!?!
So kennt man die Energiewirtschaft: Lobbyisten bezahlen, die
- sich breitarschig vor die Mikrofone hinsetzen,
- rotzfrech mit väterlicher Miene die Bevölkerung belügen und
- von irgendwelchen Gutachten faseln.
- Und wenn die Sintflut kommt, sind die Herrschaften weit weg und
- schicken ihre Rechtanwälte ins Feuer.
Na klasse! Ein neues Amt muss her.Gibt es nicht schon ein Bundesumweltamt und ein Ministerium, das für die atomrechtliche Aufsicht zuständig ist?
Hinzu kommen doch die ebenfalls zuständigen Landesbehörden. Reicht das nicht?
Nicht zuletzt muss die Frage erlaubt sein, ob es da vielleicht bisher zu wenig Aufsicht gab, wenn jetzt plötzlich eine neue Behörde her soll.
Seltsam. Sehr seltsam.
Bundesumweltminister Norbert Röttgen will die Atomindustrie bei der Endlagersuche auch weiterhin zur Kasse bitten.
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Und das ist Richtig so.Aber gibst eine schwieriges Problem. Diese Geld für Entsorgung giftige Müll und für Umwelt Schutz, Unternehmer und Regierung bezahlen nicht-Alles bezahlen aus die Tasche Steuerzellar.
Und diese Geld für Entsorgung Giftige Müll und Umweltschutz verschwendet in die Tasche diese Unternehmer,in die Regierung Tasche und in die Umweltschurz Organisation.
Das genau so passiert mit die Geld Steuerzellar wann Krise Kamm. Und wer diese Krise geschafft hat nicht nur Geld bekommen aus die Tasche Steuerzahler,aber dazu noch gewinne in die Millionen Euro bekommen.
Und wie kann man weiter Vertrauen schenken für solche Regierung Angebote?! NOCH EINE BETRUG?!
es ist sehr lustig hier zu lesen das so viele gegen Atomstrom sind!!! Klar sind die Konzequenzen sehr hoch aber diese Dinger stehen ja nun mal schon in Deutschland!!! Solarstrom wird selbst wenn jedes Gebäude in Deutschland damit zu gebaut werden würde nicht ausreichen!!! Auch alle Windkrafträder nicht selbst wenn wir die vorhandenen verzehnfachen!!!!!! Am allerlustigsten finde ich aber das hier ahnungslose Leute schreiben Gaskraftwerke oder Kohleweke zu bauen!!!!!! Lustig lustig ihr ahnungslosen!!!!
Noch gibt es keine alternative zu Atomstrom!!! Die ganze Welt baut neue ganz Europa baut in den nächsten 5 Jahren 50!!!!!! neue damit die Bürger den Strom bezahlen können!!!!!
Wenn der Strompreis für 100% sauberen Strom bei 1€ pro kw liegt wo er in echt liegen müßte würde denn niemand mehr haben wollen!!!!
In 10-30 Jahren sind wir eventuell in der Lage eine Alternative zu Atomstrom zu finden aber das wird weder Wind noch Sonne in Deutschland sein!!!!
innaspace:
schon als Kinder haben wir gelernt : Mars bringt verbrauchte Energie sofort zurück....
Bis heute sind ca 300.000 Tonnen hochradioaktiver Müll produziert worden, rund 12.000 to kommen jedes Jahr dazu. Dazu ist da noch jede Menge mittel- und schwachstrahlender Müll .Fukushima mahnt:alle AKW stilllegen und endlagern. Umgehend!
Alternativestrom!?
Lach mich wech, trommel auf dem Boden.
AKW Sind gefählich, wech damit.
Gas-Kohlekraftwerke verschmutzen die Umwelt, wech damit.
Windkraftwerke stören 99% der Bürger, wech damit.
Staudämme zerstören die Umwelt, wech damit.
Was denn nu? Ach ja, der Strom kommt aus der Steckdose, klar.
Ach nee, dann lieber doch zurück auf die Bäume, ihr Affen.
Oh Mann! das ist doch wirklich nicht so schwierig:
fakt1: es gibt kein sicheres Enlager für Atommüll auf dieser Erde; ihre geologische Struktur ist dafür nicht geeignet. Die Kruste ist zu dünn und ständig in Bewegung, darunter ist es zu heiß.
fakt 2: es gibt keinen billigen Atomstrom;die Entscheidung für AKWs war und ist eine politische, keine wirtschaftliche. Müßten die AKW-Betreiber ihre Kosten selbst tragen, würde sich kein Unternehmer für dieses Geschäftsmodell entscheiden.Alles zahlt der Steuerzahler:Forschung, Entwicklung, Bau ( Subventionen), Betrieb, Entsorgung, Rückbau nach Stillegung und Entsorgung der Ruinen.
Frau Merkel ist z.Zt die beliebteste Politikerin in Deutschland(DeutschlandTrend ZDF) ; sie ist Physikerin, war Umweltministerin und kennt alle Gefahren und Risiken dieser Technologie. Ihr, der Pfarrerstochter ,sollte die Erhaltung der Schöpfung mehr als eine blöde, leere, wirklichkeitsfremde Parole sein. Aber wichtiger ist ihr und ihren Christlich Demagogischen Umtreibern der Tanz mit den Mächtigen dieser Welt. Oder könnte man sich vorstellen, dass diese wirklich an eine Wiedrauferstehung glauben in eine plutoniumverseuchte Welt, die sie sehenden Auges in ihrem früheren Leben hinter sich gelassen haben????
fakt3: nach der Abschaltung von 6 Reaktoren nach der " Ausstiegsentscheidung" im lezten Jahr hat Deutschland so viel Strom wie nie zuvor exportiert und kein einziges Lichtlein ist bei uns ausgegangen.
Wer Verantwortung übernehmen will für seine Nachkommen kann das nicht auf Dauer und ohne Folgen ignorieren.
Oder wir machens so, wie unsere Freunde jenseits des Teichs:Abschaffung der Todesstrafe ist leider nicht möglich , weil damit der Arbeitsplatz des Henkers gefährdet wäre.....
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