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22 Juli 2012 | Von afp

Toter und Schwerverletzter bei Erdrutschen in Österreich

Wien - Bei einem durch heftige Regenfälle ausgelösten Erdrutsch ist in Österreich ein Mann ums Leben gekommen. Der 47-Jährige wurde am Freitagabend in Thörl in der Steiermark von den Erdmassen mitgerissen, wie die Rettungskräfte am Samstag mitteilten. In dem Dorf St. Lorenzen im Paltental wurde ein Mensch durch eine Schlammlawine schwer verletzt, die Rettungskräfte mussten mit Hubschraubern rund 20 Bewohner der Ortschaft in Sicherheit bringen.


Toter und Schwerverletzter bei Erdrutschen in Österreich (© REUTERS/Herwig Prammer)
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Toter und Schwerverletzter bei Erdrutschen in Österreich

Der 47-Jährige war zu Fuß in Thörl unterwegs, als sich die Erdmassen oberhalb der Straße lösten und den Mann unter sich begruben, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete. Seine Leiche konnte erst am Samstagmorgen geborgen werden.

In St. Lorenzen wälzte sich am frühen Samstagmorgen eine meterhohe Schlammlawine durch die Straßen und riss laut APA Autos, Garagen und Brückenteile mit sich. Ein schwerverletzter Mann wurde demnach in der Schaufel eines Baggers geborgen, bevor er ins Krankenhaus gebracht werden konnte. In dem Dorf war teilweise die Strom- und Wasserversorgung unterbrochen. Im Nachbardorf Schwarzenbach mussten bis zu 150 Menschen in Sicherheit gebracht werden.

In Kärnten kam es vermutlich aufgrund der starken Regenfälle zu einem Felssturz auf der bei Touristen beliebten Burg Hochosterwitz. Dabei wurden fünf Menschen verletzt, mindestens einer davon schwer, wie das Rote Kreuz mitteilte. Nach Angaben der Feuerwehr hatten sich fast 100 Kilogramm Steinbrocken gelöst und waren auf den Zugangsweg zu der Burg gestürzt.

Zahlreiche Straßen in der Steiermark waren nach den schweren Gewittern in der Nacht zu Samstag blockiert, hunderte Feuerwehrleute im Einsatz. Wegen der starken Regenfälle wurde die Auftaktpartie der österreichischen Fußball-Bundesliga zwischen dem Wolfsberger AC und Austria Wien vier Stunden vor dem geplanten Spielbeginn abgesagt, wie die Nachrichtenagentur APA berichtete. Der Regen hatte den Platz unbespielbar gemacht.

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3Kommentare
22. Jul 2012 12:40
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Hätte man nicht so ein Raubbau an der Natur betrieben für Skilifte und dergleichen, würde es weniger Erdrutsche geben, denn so hat der Boden keinen Halt und wird bei Regen einfach weggespült. Was halt zählt ist der Provit und kein Menschenleben.
22. Jul 2012 13:21
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So untertunnelt wie Österreich ist fragte ich mich schon, wieso keine Wohnungstüren seitlich der unterirdischen straßen sind.
23. Jul 2012 07:07
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Die Erdrutsche haben mit der Masse an Regen zu tun. In den letzten Jahren haben die Wolken  mehr Wasserdichte durch den beschleunigten Verdunstungsprozess bekommen. Die Erderwärmung lässt grüßen. 
Klaar ist der Raubbau an der Natur das schlimmste, dazu brauchen wir uns nicht äußern..
aber wenn wir schon unser Klima verändern ,sollten wir wenigstens Umdenken und mit den Naturgewalten aus kommen und uns Anpassen. 
Wir schaffen es nicht das E Care auf die Straße zu bekommen,???, so wird uns die Atmosphäre das zeigen was sie für Richtig hält....
Denken wir um , es wird Zeit.....
schauen wir uns die Welt an, so erkennen wir das größte Problem aller Zeiten... der Klimawandel 
Nachhaltiges Denken ist der Sinn...... Siehe Homepage

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