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Spektakuläre Aufnahmen aus der Tierwelt
Nach dem Tod des philippinischen Riesenkrokodils Lolong beansprucht sein Rivale Cassius in Australien den Titel als größtes in Gefangenschaft lebendes Krokodil zurück.
Riesenkrokodil Cassius will seinen Titel zurück
Unmittelbar nach dem Bekanntwerden der Neuigkeit vom Ableben Lolongs sei der australische Park Marineland Melanesia vom Guinness-Buch der Rekorde kontaktiert worden, sagte einer der dortigen Wärter, Billy Craig, der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag. "Sie haben uns gesagt, dass der Rekord wieder an uns zurückgeht. Das ist auf jeden Fall gut für's Geschäft."
Das 5,48 Meter lange Reptil Cassius hatte den Titel vor 17 Monaten an Lolong abtreten müssen, als dieses im Agusan-Sumpf auf der philippinischen Insel Mindanao gefangen worden war. Das Salzwasserkrokodil Lolong war Sonntagnacht aus bislang unbekannter Ursache gestorben. Das laut Guinness-Buch der Rekorde 6,17 Meter lange und mehr als eine Tonne schwere Reptil soll mindestens zwei Menschen gefressen haben, bevor es im September 2011 gefangen wurde. Seitdem kamen umgezählte Besucher in den Krokodilpark von Bunawan auf Mindanao, um Lolong zu sehen
Seebär tötet vier Blauhaie
Wer bisher glaubte, Haie befänden sich an der Spitze der Ozean-Nahrungskette, der irrt offenbar. Das beweisen diese spektakulären Bilder aus Südafrika, die den Vorfall erstmals überhaupt Unterwasser dokumentieren. Gemacht wurden sie von Chris Fallows. Der Fotograf besitzt eine Tauchschule am Cape Point, einem Kliff am Südende der Kap-Halbinsel. Bei einem Tauchgang wurde er Zeuge dieser atemberaubenden Begegnung unter Wasser.
"Das war furchtbar mitanzusehen"
Ein Südafrikanischer Seebär attackiert ohne zu Zögern eine Gruppe Blauhaie. Die sind mit ihren 1,50 Metern verhältnismäßig klein (normalerweise erreichen sie um die 3,50 Meter) und somit offenbar leichte Beute. Im Handumdrehen schnappt die Robbe sich erst einen und dann einen zweiten Hai. Doch der Appetit ist scheinbar noch nicht gestillt. Unglaubliche vier Haie verspeist sie innerhalb kürzester Zeit.
Chris Fallows: "Das war furchtbar mitanzusehen. Die Robbe verschlang lediglich die Innereien und die Leber der Haie und zog dann weiter. Ich denke, dass dies die energiereichsten Körperteile der Haie waren. Aus diesem Grund wird sich die Robbe nur darauf konzentriert haben. "Nach einer Stunde verirrte sich dummerweise ein weiterer Hai in das Territorium der Robbe. Mit ihm machte sie auch kurzen Prozess. Wir suchten uns für unseren Tauchgang dann ein anderes Fleckchen. Dieses Massaker wollten wir nicht länger mit ansehen.“
Im südafrikanischen Winter (Juli/August) wird der Spieß umgedreht. Dann beginnt die Jagdsaison der Weißen Haie. Auf deren Speisekarte steht bevorzugt Robbe.
Orcas sitzen im Eis fest

Reuters
Im Januar waren unter einer dicken Eisdecke in der Hudson Bay in Kanada zwölf Orcas eingeschlossen worden. Die Wale nutzten eine kleine Öffnung im Eis, um Luft zu holen. Drei Tage kämpften die Killerwale so ums Überleben. Letztlich erfolgreich: Winde hatten die Eisdecke aufgerissen, so dass die Tiere einen Weg in die Freiheit fanden.
Schlammiges Spektakel - Büffelrennen in Indonesien
Ein schlammige sSpektakel nennt sich in der indonesischen Landessprache „Pacu Jawi“. Es hat seit vielen hundert Jahren Tradition im Inselstaat. In Tanah Datar, einer indonesischen Region im Westen der Insel Sumatra, finden auch heute noch diese spektakulären Büffelrennen statt. Nach der anstrengenden Reisernte werden die Felder mit Wasser überflutet. Das bietet ideale Bedingungen für das matschige Sport-Event. Mehrere Wochen lang werden in vier verschiedenen Bezirken der Region (Pariangan, Rambatan, Lima Kaum und Sungai Tarab) die traditionellen Wettkämpfe abgehalten.
Andri Mardiansyah kommt aus der Region und fotografierte eines der Rennen: „Mehrere hundert Bauern und ihre Büffel nehmen an dem Wettkampf teil. Alles ist mit Schlamm bedeckt und überall ist das Gebrüll der Bauern zu hören. Dieses Spektakel ist schon etwas ganz Besonderes.“
„Wirkliche Gewinner gibt es bei dem Rennen nicht. Es geht in erster Linie darum, die Menschen zu unterhalten. Büffel, die sich ganz besonders gut schlagen, können jedoch später zu einem deutlich höheren Preis von bis zu 4000 US-Dollar verkauft werden.“
Gepard klettert auf Touristen-Jeep
Wenn die Touristen nicht zum Geparden kommen, dann muss der Gepard eben zu den Touristen kommen. Im Massai Mara Reservat in Kenia wollte sich diese Geparden-Dame eine einzigartige Fotogelegenheit nicht entgehen lassen und sprang kurzerhand auf das Dach eines Jeeps voller erstaunter Touristen. Der türkische Arzt Dr. Serhat Demiroglu (44) war auf eine solch nahe Begegnung nicht vorbereitet: "Ich konnte förmlich ihren Atem fühlen. Der Gepard war sehr friedlich und ließ sich in aller Seelenruhe von uns fotografieren. Zuvor hatte ich Bilder von ihr und ihrem Jungen gemacht. Ganz plötzlich sprang die Gepardin auf uns zu und kletterte auf unser Dach."
Anfangs habe er sein Glück gar nicht fassen können, so Demiroglu. "Dann erinnerte ich mich an meine Kamera und begann endlich damit, Fotos zu machen. Die ganze Zeit über fragte ich mich, ob wohl jemals schon jemand vor mir Fotos von einem Geparden aus diesem ungewöhnlichen Winkel geschossen hatte.“
Volle 20 Minuten posierte die geduldige Gepardin für die Kameras der begeisterten Touristen. Danach machte sie sich auf zum nächsten Wagen. Nachdem auch hier zahlreiche Fotos geschossen wurden, verschwand das gutmütige Tier in den Sonnenuntergang. "Unser Fahrer beteuerte, dass ihm so etwas in zehn Jahren noch nie widerfahren sei", sagte der sichtlich beindruckte türkische Arzt.
Gebrüll und Zähnefletschen
Dass Großkatzen jedoch für gewöhnlich keine Schmusekatzen sind, beweisen zwei andere Exemplare. Bei diesen Leoparden handelt es sich nicht, wie vielleicht auf den ersten Blick vermutet, um zwei Männchen, die um das Recht des Stärkeren kämpfen. Im Gegenteil: Das Weibchen kämpft hier um die Aufmerksamkeit ihres Auserwählten, einen 90 Kilogramm schweren Leoparden namens Kashane. Dafür weist sie ungebetene Konkurrenz gerne in die Schranken. Dabei schreckt sie auch vor männlichen Artgenossen nicht zurück: Auf den Fotos kämpft die toughe Dame sogar mit einem Männchen, das sich ungebeten nähert. Die Aufnahmen sind Fotograf Rudi Hulshof (35) im Sabi Sand Game Reservat in Südafrika gelungen.
Seltene Aufnahmen erhaschte auch Fotograf Sjoerd van Berge Henegouwen. Ihm lief eine Herde Gnus auf ihrer jährlichen Wanderung vom Serengeti-Nationalpark in Tansania zum angrenzenden Masai Mara Naturschutzgebiet in Kenia vor die Linse. Beim Überqueren des Flusses Mara schlug plötzlich ein drei Tonnen schweres Flusspferd zu. Es attackierte ein Gnu, das sich von der Herde entfernt hatte. "Es wurde am Hinterbein unter Wasser gezogen. Wir sahen es leider nicht wieder auftauchen", erzählt der 45-Jährige und spekuliert:“ Vielleicht hatte das Hippo gerade Junge und war bei der Verteidigung seines Reviers besonders aggressiv."
Taucher trifft auf Anaconda
Auch in den Gewässern des brasilianischen Bundesstaates Mato Grosso do Sul lauern tödliche Gefahren. Diese acht Meter lange Anakonda ernährt sich zwar größtenteils von Nagetieren, kleinen Vögeln und Fischen. Doch sie kann auch dem Menschen gefährlich werden. Der Schweizer Taucher Franco Banfi trotzt dieser Gefahr und wagt es, der Schlangengattung aus der Familie der Boas zum Greifen nahe zu kommen. Dabei entstanden diese atemberaubenden Aufnahmen. Banfi: "Bei diesen Schlangen ist alles möglich. Dennoch glaube ich wirklich nicht, dass sie mich angegriffen hätten."

Er sei den Anakondas unglaublich nahe gekommen und hätte sie sogar berühren können. "Zehn Tage lang waren wir in der Region. In dieser Zeit begegneten uns sechs verschiedene Weibchen", erzählt der 53-Jährige und gesteht, "ein bisschen Angst" habe er durchaus gehabt. "Nach einer Weile habe ich jedoch erkannt, dass keine Gefahr von den Anakondas ausgeht, solange man sie respektiert", so Banfi. Seit seiner Begegnung ist er sicher: "Kleine, giftige Schlangen jagen mir nach wie vor einen viel größeren Schauer über den Rücken.“

hgm-press
Hai attackiert Fotografen
Fotograf David Caravias wurde ganz schön mulmig zumute, als sich ein fast fünf Meter langer Hai auf seinen Köder stürzte - und gleich auch nach ihm schnappte. Die waghalsige Aktion hat sich dennoch gelohnt: Diese spektakulären Bilder, die Ende September 2012 in der Shark Alley vor der Küste Südafrikas entstanden sind, sieht man nicht alle Tage.
Tigerin verhaut Tiger

Auch Tierfotograf Dhritiman Mukherjee wurde Zeuge einer spektakulären Beute-Verteidigung. Nur sieben Sekunden dauerte der Kampf, der durchaus auf Leben und Tod hätte sein können. Mit ihrem ganzen Körpergewicht hatte sich die Tigerin auf den Dieb gestürzt und ihm einen kräftigen Hieb mit der rechten Tatze verpasst. Der Tiger war durch die plötzliche Gegenwehr so perplex, dass er verängstigt die Flucht ergriff. Dazu der 37-jährige Fotografin: "Das Tiger-Weibchen wollte seine Beute einfach nicht aufgeben. Direkt vor unseren Augen begannen die Beiden einen Kampf bis aufs Blut. Das Weibchen hätte dabei wahrscheinlich den Kürzeren gezogen und wäre ums Leben gekommen. Doch das Männchen war von der Gegenwehr so überrascht, dass es sich lieber zurückzog."
Löwin kämpft gegen Krokodil
Auch Tierfotografin Pia Dierickx gelangen spektakuläre Aufnahmen mit einer Raubkatze. Die 48-jährige Belgierin aus Antwerpen erinnert sich: "Gleich mehrere Löwen überquerten die Wasserstelle. Dort lauerte bereits ein Krokodil auf seine Beute. Es wollte sich wohl eines der Jungen schnappen. Mit dem bloßen Auge konnte man eigentlich nur eine riesige Fontäne erkennen."
Ein Blick auf die Einzelbilder der Kamera zeigt, wie die Löwin ohne Rücksicht auf ihre eigene Sicherheit das Krokodil attackiert und der Gruppe dadurch Zeit verschafft, sich in Sicherheit zu bringen. Doch das angriffslustige Reptil gibt sich
keinesfalls so einfach geschlagen. Es kämpft erbittert mit der Löwin und beißt ihr sogar in die Nase. "Die Bilder spielen sich alle innerhalb von wenigen Sekunden ab. Zum Glück hatte das Krokodil keine Chance, die Löwin unter Wasser zu ziehen. Sie setzte ihre Vorderbeine so geschickt ein, dass es dem Angreifer unmöglich war, sein Maul aufzureißen."
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NIcht der Hai attackiert den Fotografen.... umgekehrt ist es .....Schreiben Sie doch lieber:
"Fotogarfen gelingen einmalige Aufnahmen" Mit der Überschrift "Hai attackiert Fotografen" schuren Sie nur noch mehr Hass gegen diese wirklich wundervollen Tiere. Aber wahrscheinlich verkauft sich Ihre Formulierung besser.
Die Anakonda jedoch befindet sich wohl in der Angriffsposition (S-Zeichen) und wer das nicht erkennt, kann ggfs. doch eine negative Erfahrung erwarten. Waehrend der Haeutung sind Schlangen grundsaetzlich passiv. Es ist also kein Kunststueck, sich ihr zu naehern....
Zum Thema Loewen kaempft gegen Krokodil - reiner Mutterinstinkt, sie riskiert ihren Einsatz zur Verteidigung der Familie. Tja, alle Tiere haben eben mehr Charakter als menschen.
Die Pferde werden solange zum kämpfen getrieben bis sie nicht mehr können z.b. das kleine Braune Pony muss allein auf diesen Bildern 4mal Kämpfen. Nur zur Menschenbelustigung!!!
DIE ARMEN PFERDE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :(
Und dann der Tietel -Ekelhaft und Egoistisch- warum dann Bitteschön spektakulär?!
Ich würde da nicht hingehen auch nicht als Fotograph ich mein wer ist so egoistisch NUR FOTOGRAPHEN UND LEUTE AUS CHINA?! Also ich nicht -wiederliches ego-!
Solange er nicht am Spieß hängt finde ich das gar nicht so schlimm.
Die Hengstkämpfe in China sind etwas worüber ich mich aufrege
Diese Bilder dann noch als Spektakulär zu deklarieren ist doch echt das Letzte.
In diesem Sinne,
chamberletti
wellensittiche sind für sie bestimmt auch "der tod von oben" nicht wahr?
schon gewusst? fakten die man wissen sollte:
- haie lebten schon zur zeit der dinosaurier.
- hunde stammen vom wolf ab.
- wild lebende tiere töten nur wenn sie müssen (hunger oder verteidigung)
- der mensch hat bereits mehrere tausend tierarten ausgerottet - nur weil das fell so schön war.
weitere infos erhalten sie durch eigene mühen und einen funken verstand.
*G*
Aber interessant sind die Aufnahmen tatsächlich, der Hai sieht in der einen Einstellung richtig süß aus, die kleinen Löwen auch, und die Schlange ganz langgestreckt im Wasser ist einfach nur beeindruckend.
Bei solchen Aufnahmen muß einfach darauf geachtet werden, die Tiere nicht zu sehr zu stören. Aufhören sollte das Eindringen in Lebensräume aber auf keinen Fall komplett, nur wer die dortigen Zusammenhänge kennt, kann Lebensräume optimal erhalten und schützen.
Zu China kann man leider nur sagen, daß viele Menschen einfach dumm sind und nicht nachdenken, das zieht sich durch sämtliche Kulturen...
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