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Tödlicher Kriegsschrott im Inselparadies Peleliu
Jede Menge Kriegsschrott mitten im Urlaubsparadies: Bunkeranlagen, Panzer und ein Flugzeug locken Jahr für Jahr Touristen an. Doch der Besuch ist gefährlich: Auch Jahrzehnte nach Kriegsende sind längst nicht alle Reliquien des Kriegs geborgen und noch lange nicht jede verborgene Munition entschärft. "Gerade jetzt nach über 60 Jahren rosten die Sicherheitsmechanismen langsam weg", warnt Steve Ballanger auf "Spiegel online". Der ehemalige britische Soldat leitet ein Team, das seit 2009 rund 6500 Waffen und Munitionsreste entfernt hat. Insgesamt neun Tonnen Schrott! Von Spaziergängen durch den Dschungel rät der Experte weiter ab - viel zu gefährlich!
Die Schlacht um Peleliu fand im Jahr 1944 statt und dauerte insgesamt drei Monate. Im Mittelpunkt der Kämpfe stand der Flugplatz von Peleliu, den die Japaner errichteten. Codename für den Krieg war Operation Stalemate II. Sowohl auf Seiten der Amerikaner als auch Japaner gab es Tausende Tote.
Die Einheimischen wurden von den Kämpfen weitgehend verschont - sie wurden nämlich kurz vor den Kämpfen auf eine andere Insel evakuiert. Peleliu und Angaur waren die einzigen Inseln des Palaueanischen Archipels, die während des Krieges von den Amerikanern besetzt wurden. Die damalige Hauptinsel Koror blieb bis zum Ende des Krieges in japanischer Hand. Heute befindet sich auf Peleliu der Verwaltungssitz der gleichnamigen Provinz.
Die auf der Insel errichteten Mahnmale werden noch heute von Veteranen, deren Angehörigen und Touristen besucht. Erhalten geblieben ist auch das von den Japanern im Süden des Landes angelegte Flugfeld, das mit knapp zwei Kilometern Länge die längste und breiteste Startbahn Palaus ist. Die Insel ist heute auch bei Tauchern beliebt: Vor der Nordwestküste befinden sich beeindruckende Tauchplätze.
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Und leute, krieg ist nunmal schmutzig, ob ihn nun amerikaner oder eskimos führen :P ;-). Also wird sowas nie ausbleiben. Krieg ist Krieg mit all seinen folgen.
Der Krieg in Asien hatte seine Holocaust (in China und den Philippinen), ihre Politik der verbrannten Erde (Sankō Sakusen), seine Dresden, ihre Stalingrad, seinen Hunger und Folterung von Gefangenen, seine Vergewaltigung, seinen Blitzkrieg, seine wahlloses Töten; Aber trotzdem war es nicht das Gleiche wie der Krieg in Europa. Dieser Krieg wurde mit größter Grausamkeit gekämpft, auf beiden Seiten, bis zum Sieg und Vernichtung die gleiche Sache wurde.
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