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15 August 2012 | Von msn, dpa

Mutierter Fukushima-Schmetterling aufgetaucht

London/Tokio - Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat offenbar Spuren bei den dort heimischen Schmetterlingen hinterlassen. Forscher entdeckten noch in der dritten Generation Mutationen bei einer Art, die sie im Umfeld des Unglücksorts gesammelt hatten.


Ein mutierter Bläuling (© Joji Otaki, dpa)
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  • Ein mutierter Bläuling (© Joji Otaki, dpa)
  • Bläuling in freier Natur (© imago)
  • Arbeiter vor dem zerstörten Atomreaktor in Fukushima (© afp)
  • Ein Arbeiter vor dem zerstörten Atomreaktor in Fukushima (© afp)
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Bedingt flugtauglich: Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat offenbar Mutationen bei den dort heimischen Schmetterlingen hinterlassen.

Wenige Monate nach der Katastrophe waren bei einigen Schmetterlingen (Zizeeria maha) etwa Form und Farbmuster der Flügel verändert. Das schreibt das Team von Atsuki Hiyama und Chiyo Nohara von der Universität von Ryukyu in Okinawa im Online-Journal «Scientific Reports». Die Schmetterlinge gehören zur Familie der Bläulinge.

«Wir folgern, dass künstliche Radionuklide aus der Nähe des Atomkraftwerks von Fukushima physiologische und genetische Schäden bei dieser Spezies verursacht haben», schreiben die Wissenschaftler. Schmetterlinge sind bei Experten als eine Art Bioindikator («Zeigertierchen») bekannt - wenn sie auf die Umwelt reagieren, könnte das Veränderungen im jeweiligen Ökosystem anzeigen.

Das Team sammelte Mitte Mai 2011 insgesamt 144 Schmetterlinge an zehn Orten im Umfeld von Fukushima, die während des Unglücks noch Larven gewesen waren. Die meisten Tiere sahen auf den ersten Blick normal aus, doch bei genauerem Hinsehen zeigten sich leichte Veränderungen, schreiben die Wissenschaftler. Sie entdeckten abnorme Merkmale wie kleinere Flügel bei insgesamt 12,4 Prozent der Tiere.

Die Forscher untersuchten auch die zweite Generation der eingesammelten Tiere. Hier stieg die Zahl der Auffälligkeiten sogar auf 18,3 Prozent. In einer dritten Generation - die die Forscher durch Kreuzung von veränderten Tieren und gesunden züchteten - wiesen sogar 33,5 Prozent Veränderungen auf. Darunter waren etwa missgebildete Fühler. Offenbar waren einige Defekte vererbt worden.

Im September 2011 ging die Gruppe erneut auf die Suche. Sie sammelten 238 Schmetterlinge, von denen insgesamt 28,1 Prozent Schäden aufwiesen. «Wir beobachteten häufige Missbildungen der Beine und Flügel sowie Anomalien im Farbmuster der Flügel», schreiben die Wissenschaftler. In der zweiten Generation dieser Insekten stieg die Zahl auf 59,1 Prozent - und war damit mehr als doppelt so hoch.

Am 11. März 2011 war Japan von einem gewaltigen Erdbeben der Stärke 9,0 erschüttert worden. Ein dadurch ausgelöster Tsunami riss mehr als 15 800 Menschen in den Tod. Im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi kam es damals zum Größten Anzunehmenden Unfall (GAU). Weite Gebiete nahe der Atomruine sind noch immer stark verstrahlt. Kritiker meinen, die Regierung spiele mögliche Folgen der Strahlung herunter.

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10Kommentare
15. Aug 2012 16:46
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Ich bin mal gespannt wie die mutierten Kreaturen aus dem Meer aussehen werden.
15. Aug 2012 18:57
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'Keine Gefahr für Mensch und Tier'
Für wie blöd halten die AKW-Befürworter uns eigentlich?

mfg
15. Aug 2012 18:27
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@ RWStolberg

Warum wohl,sperrt MSN Kommentarfunktionen zu Dummziger und anderen Statisten ?
Warum wohl,sperrt MSN in letzter Zeit Kommentarfunktionen zu allem möglichem ?

Weil dieser Verein hier kontrolliert und gesteuert  wird.Pro Verdummung..contra Wahrheit !
Sobald man gegen Unsere Kasper-Politik,Idiot​en Wannabe "Stars",oder gegen Us-Rael
angeht...wird die Kommentar_Funktion abgeschaltet !
MSN ist der selbe Bullsh*t wie die Bild und RTL.Voll mit Zensur,Desinformatio​nen und Verdummungstaktiken !

Nochmal zu Dummziger...Selber Schuld,wenn Sich diese Unlustige dumpfbacke mit Verdummungssendern einlässt ! Hoffentlich hat Sie nichts am Kopf geprellt,sonst
wird Sie in Zukunft noch mehr scheisse labern..;D

16. Aug 2012 12:01
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ich bin doch einigermassen erstaunt drüber diesen Bericht hier zu lesen. Information gibt es scheinbar nur, wenn sie nicht uns selbst betreffen. Als mitte der 70er Jahre der Block A des Kernkraftwerkes Gundremmingen eine Totalhaverie hatte, hat es niemanden interessiert, welche Folgen die Radioaktivität für die Umwelt hatte. Mein Onkel, welcher in der Nähr von Günzburg lebt, hatte in den Folgejahren einen Totalausfall seiner Kirschernte. Grund: Alle Kirschen waren so verkruppelt, das sie nicht verkauft werden konnten. Hat da irgendjemand wasin  der Presse von gelesen?
18. Aug 2012 17:09
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Ich finde es geht allen nur um Geld!!!!!
Mögliche Schäden für die Natur und für die Umwelt sehen die meisten Menschen nicht.
Den  ganzen Politikern geht es auch nur um Geld!!!

15. Aug 2012 18:11
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No Risk, no Fun.

Ein paar Pfund mehr, dann tuts halt nicht so wehhhh.

Das wollen die Spezis (Zuschauer) von RTL doch sehen.

 

 

17. Aug 2012 23:48
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Es gibt nicht nur in Fukushima Mutationen.

Hier wird mal wieder STimmung gemacht, Hauptsache die eigenen Meinung wird untermauert, egal mit welchem Blödsinn.

Ohne Mutationen gäbe es keinen Menschen (wäre sicher besser für die Welt wenn ich an das Unrecht denke, daß Menschen ständig unter seinen Mitgeschöpfen anrichtet; übrigens auch Öl verbrennen anstatt Kernenergie; letztere ist sicher weniger problematisch für die Tiere als die vielen Millionen (Milliarden?) toter Fische durch jeden Tankerunglück, Shell...)

26. Aug 2012 10:00
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Also ich hätte nix dagegen mir so nen kleinen Gozilla (aus dem Amerikanischen Film) als Haustierchen zu halten .....

LOL
Aber is schon krass was sich so alles bei so eine Katastrophe entwickeln kann .... Ich finds krass

15. Aug 2012 16:56
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Geht doch.

Da bin ich auf der Seite wo Frau Hunziker sich übernommen hat.

Und da ist die Seite geschlossen.

Was ist denn da los bei MSN ??

Ich denk mir mal meins.

Also wenn Sie die Frau Hunziker mit nem richtigen Kerl spielen muss, nur zu.Das tut schonmal weh. :)

Abgesehen davon , wer braucht schon ein Supertalent.

Wir haben dioch schon genug im Bundestag sitzen.

15. Aug 2012 15:41
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Jaja, hatten wir in Tschernobyl auch schon...bis sich dann herausstellte, dass es sich um eine aus Sibirien eingewanderte neue Art handelte.
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