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Geburtskirche von Bethlehem wird Weltkulturerbe
St. Petersburg - Israel hingegen, das sich gegen die Form des Dringlichkeitsantrags ausgesprochen hatte, wertete das Votum des Weltkulturerbe-Komitees als "politische Entscheidung".
Die Entscheidung, den "Geburtsort von Jesus" als Weltkulturerbe einzustufen, fällte das Komitee in St. Petersburg eindeutig mit 13 Ja- und sechs Nein-Stimmen bei zwei Enthaltungen. Die Palästinenser hatten einen Dringlichkeitsantrag gestellt und dies mit dem zunehmenden Verfall des Bauwerks begründet, das nach ihren Angaben seit rund 50 Jahren nicht mehr restauriert wurde. Die Kirche wurde im vierten Jahrhundert unter dem römischen Kaiser Konstantin errichtet und gilt als eines der ältesten und heiligsten Gotteshäuser des Christentums.
"Anerkennung der Rechte des palästinensischen Volkes"
"Wir freuen uns im Namen von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, Palästinas und des palästinensischen Volkes", erklärte der palästinensische Delegierte. Dem Volk sei sein "Recht auf kulturelle Selbstbestimmung" gegeben worden. Die kulturellen Stätten seien durch die israelische Besetzung und Sanktionen seitens Israels von der "totalen Zerstörung" bedroht.
"Diese globale Anerkennung der Rechte des palästinensischen Volkes ist ein Sieg für unsere Sache und für die Gerechtigkeit", erklärte Abbas' Sprecher. Sajeb Erakat, der palästinensische Unterhändler im Nahost-Friedensprozess, sprach von einem "historischen Tag". Die Entscheidung der UNESCO sei ein "weiterer Schritt auf dem Weg zur internationalen Anerkennung eines Palästinenserstaates in den Grenzen von 1967" mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt.
USA sind "zutiefst enttäuscht"
Israel hatte sich zwar nicht gegen die Aufnahme der Geburtskirche in die Liste ausgesprochen, jedoch das Dringlichkeitsverfahren kritisiert. Damit werde angedeutet, dass Israel die heilige Stätte nicht schütze. Israels Delegierter sprach nach dem Votum in St. Petersburg daher von einer "politischen Entscheidung". Sie schade dem Ansehen der UNESCO-Liste.
Auch die USA erklärten, sie seien "zutiefst enttäuscht" angesichts der Entscheidung. Zwar würdigte die US-Vertretung bei der UNESCO die religiöse Bedeutung der Kirche. Das Dringlichkeitsverfahren aber müsse extremen Ausnahmefällen vorbehalten bleiben, etwa, wenn eine Stätte von akuter Zerstörung bedroht sei, hieß es.
Weitere Entscheidungen stehen noch aus
Die Geburtskirche im Westjordanland zieht Pilger aus aller Welt an und ist das wichtigste Reiseziel in den Palästinensergebieten. Im vergangenen Jahr kamen gut zwei Millionen Besucher in die Stadt. Zu der Kirche und damit nun auch zum Weltkulturerbe gehört auch der Pilgerweg.
Die Palästinenser waren Ende Oktober 2011 nach heftigem Streit als Vollmitglied in die UN-Kulturorganisation aufgenommen worden. Das Votum der UNESCO-Vollversammlung löste damals massive Proteste Israels und der USA aus.
Im Rennen um das Weltkulturerbe-Label sind noch 32 andere Kandidaten, darunter zwei aus Deutschland. Die fränkische Stadt Bayreuth möchte ihre Markgräfliche Oper als "einzigartiges Monument barocker Theaterkultur" zum Weltkulturerbe erklärt bekommen, das baden-württembergische Schwetzingen seine fürstliche Sommerresidenz aus dem 18. Jahrhundert. Die Sitzung des UNESCO-Komitees dauert noch bis zum 6. Juli.
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Ich als Katze denke man sollte unsere Unbeschreibliche ,,Kanzlerin'' auch als Weltkulturerbe berücksichtigen....Das ,, mädel'' von Onkel Kohl --grg--
Denn diese ,, Kanzlerin'' ist das schlimmste was dem Deutschen Volk ( nach der Wende) aufgepasst---ich schreibe nach DER Wende !!! passiert ist.--PUNKT
Also ernennen WIR ,,SIE'' zum Weltkulturerbe....
Sie wird unvergessen ...bleiben ...in den Herzen...der Deutschen
...die noch etwas von Ehre und Anstand haben...
Denn ---DAS--- fehlte ...ja leider ...
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