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31 Juli 2012

Klagen um Flugrouten des Berliner Airports BER gescheitert



Klagen um Flugrouten des Berliner Airports BER gescheitert (© dapd)
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Leipzig/Berlin, 31. Juli (AFP) - Das Genehmigungsverfahren für dennoch in Bau befindlichen Berliner Großflughafen BER muss nichtnochmal aufgerollt werden. Das entschied dasBundesverwaltungsgericht in einem am Dienstag in Leipzigverkündeten Urteil. Demnach dürfen die beiden Startbahnen entgegender ursprünglichen Planung mit abknickenden Flugrouten betriebenwerden, weshalb sich zusätzlich tausende Anwohner auf Fluglärmeinstellen müssen. (BVerwG 4 A 7001.11 - 7003.11)

Betroffene Bürger und die Gemeinde Kleinmachnow hatten geklagt, weil die im Planfeststellungsbeschluss von 2004 vorgesehenen Flugrouten nach dessen Inkrafttreten geändert worden waren. In dem Beschluss waren die Flugrouten der beiden Startbahnen noch gradlinig dargestellt worden. 2010 wurde dann bekannt, dass die Schneisen für einen unabhängigen Bahnbetrieb aus Sicherheitsgründen abknicken müssen und damit mehr Menschen von Fluglärm betroffen sein werden.

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Laut Urteil war die Klagefrist gegen den Planfeststellungsbeschluss aber bereits verjährt. Eine Klage sei nur noch zulässig, wenn die Kläger damals "arglistig" über die Planung der Flugrouten getäuscht worden wären. Dieser Nachweis war den Klägern nicht gelungen. Laut Urteil wurden die Flughafenplaner zwar bereits 1998 von der Deutschen Flugsicherung (DFS) darüber informiert, dass der zeitgleiche Betrieb beider Startbahnen aus Sicherheitsgründen nur mit abknickenden Flugrouten möglich sei. Dass die Betreiber diese Information nicht offen gelegt hatten, führe aber nicht zur Aufhebung des Planfeststellungsbeschlusses, da abknickende Abflugrouten in ihm "nicht ausgeschlossen" worden waren.

Die Bürgerinitiative "Schützt Potsdam" erwägt nun eine Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe. Das Urteil sei "schockierend, weil es den Behörden einen Freifahrtschein für Täuschung und Mogelei bei Infrastrukturprojekten ausstellt", sagte der Sprecher der Initiative, Markus Peichl, der Nachrichtenagentur AFP. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) erklärte, es sei "von Beginn an klar" gewesen, dass exakte Flugrouten nicht "für viele Jahre im Voraus festgelegt werden" könnten. Durch Kritik daran könne "aber nicht immer wieder ein ganzes Industrieprojekt in Frage gestellt werden".

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) und die Flughafenbetreiber begrüßten das Urteil ebenfalls. Die Entscheidung bringe nun "Sicherheit für alle Beteiligten", erklärte BDL-Präsident Klaus-Peter Siegloch. Flughafenchef Rainer Schwarz zeigte sich zuversichtlich, "dass wir trotz der aktuellen Probleme den Flughafen zum Erfolg führen werden". Schwarz spielte damit auf die Verschiebung des Starttermins für den BER wegen Planungspannen auf März 2013 an. Die Mehrkosten für die rund neunmonatige Verschiebung liegen Wowereit zufolge bei über einer Milliarde Euro.

Die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB) wies "auf die enorme Bedeutung des größten Infrastrukturprojektes Ostdeutschlands" hin und fordert die Betreiber auf, den Eröffnungstermin zu halten. Die Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus forderte die Flughafengesellschaft auf, nun "endlich die strengen Schallschutzvorgaben umzusetzen, die jüngst vom Oberverwaltungsgericht (OVG) bestätigt wurden". Ähnlich äußerte sich die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Renate Künast.

78Kommentare
25. Jun 2011 10:22
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Egal ...Job in oder her... er hat Leben gerettet.... chapeau!
12. Mai 2012 09:01
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Ob er nun seinen  Doktor geschrieben oder mit den Kindern gespielt hat, ist letztlich egal. Es bleibt die Tatsache, dass ein großer finanzieller Schaden und ein Imageverlust entstanden ist, weil die zur Aufsicht bestellten und hoch dotierten Personen offensichtlich ihren Job nicht richtig gemacht haben, ob aus Nachlässigkeit oder Unvermögen kann ich nicht beurteilen. Sie werden ihr Honorar trotzdem nehmen, ohne dafür auch nur rot zu werden. Nein, ich neide niemand seine Bezüge, wenn sie angemessen sind, aber wer derart versagt hat, sollte diese zumindest gekürzt bekommen.
12. Mai 2012 16:02
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Da gab es mal eine Angestellte die wegen einer gegessenen Boulette entlassen wurde.
Vor Gericht hatte sie auch verloren.Man kann ja sagen Pechgehabt aber in einem Staat wo die Kinder der Richter wieder Richter werden und keiner aus den unteren Schichten die Chanche hat
aufzusteigen,werden diese Richter immer wider so urteilen.Die kleinen Leute werden doch in diesen Staat immer beschissen.Dieser Herr Körtgen wird dagegen eine feine Abfindung bekommen und den Wowereit.............Wie war das eigentlich mit dem Herrn Esser von der Mann-
mann A:G.Als dank das er die die Firma in den Sand gesetzt hat bekam er doch 6Mio €.Na geht doch in diesen Staat,war doch bloß eine Firma,eine Boulette hat ja auch ein ganz anderen Wert.FDP,CDU,Grüneund Sozis sowas soll man wählen?

25. Jun 2011 11:20
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@Charles Bronson:
klar nen Arzt der das Leben deines Kindes rettest sagste ja auch.:
Egal der macht nur seinen Job.
Ein Polizist denn  nen Serienmörder fast auch.
Ein Feuerwehrmann der eine Familie aus einem brennenden Haus rettet, macht auch seinen Job.
Hat er dafür keine Anerkennung verdient?
Wenn das eine "zivile" Person macht hat "MEHR"  Anerkennung vedient?

Leben wurden gerettet und dieses sollte auch erwähnt werden.




26. Feb 2012 23:09
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tja was sagen wir  Flugzeugabfertiger in Berlin arbeiten für 8,50 Brutto  !!!!

Ich bin nicht gegen Lohnerhöhung wenn Hungerlöhne gezahlt werden.
8,50 Brutto ist deutlich zu wenig für diesen Job.
Aber wenn ein ungelernter Arbeiter schon an die 4000 Euros bekommt und dann fast das Doppelte haben will. Dann frage ich mich schon ob das nicht übertriebene Forderungen sind. Immerhin sind das kurz angelernte Jobs. Das wären Löhne was gerade mal ein guter Facharbeiter im Metallgewerbe bekommt der schon lange in einer Firma ist. 

 
28. Feb 2012 10:11
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Einen schönen guten Morgen. Als erstes möchte ich mal klar stellen, das die Fluglotsen am "Boden" mindestens 4000 Euro Brutto im Monat haben.
Ich weis das, weil ich seit 15 Jahren am Frankfurter Flughafen tätig bin. Es gibt einige kleine Gruppen an Mitarbeitern am Frankfurter Flughafen, die sehr wichtig für den Flugbetrieb sind.
Die verdienen deutlich weniger als die genanten 4000 Euro. Von denen hört man aber nichts. Ich finde das maßlos übertrieben was die da abziehen.
Was ist zum Beispiel mit den Flugzeugtankwarten? Die verdienen auch "nur" zwischen 2500 und 3000 Euro im Monat Brutto. Also stellt euch vor, die würden mal anständig streiken, es würde kein einziges Flugzeug rollen.

28. Feb 2012 10:58
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Ich bin der Meinung, hier sollten mal präzise Zahlen genannt werden. Und wenn es so ist, dass die Vorfeldeinweiser lediglich angelernte Arbeiter sind und keine Berufsausbildung benötigen, dann weiß ich nicht,  wozu wir alle mit viel Zeitaufwand und Kosten einen ordentl. Beruf erlernt haben und niemals Forderungen in diesem Umfang stellen können.

Die Gewerkschaft betont, dass bei Streikausweitungen mit Unterstützung der Fluglotsen die Verhältnismäßigkeit gewahrt bliebe......Das kann ich nicht nachvollziehen!!!

19. Feb 2012 17:21
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Jedes Jahr das gleiche Theater um das liebe Geld.
Immer diese Erhöhungen in den Geschäften und das Nachziehen müssen der Löhne.
Nun frage ich mich was diese Leute von Fraport überhaupt wollen?
So viel ich informiert bin bekommen die jetzt im Durchschnitt 4000 Euros im Monat.
Nun wollen sie ca. 60 % mehr. Ich kann das nicht verstehen. Bekommen die den Schlund nicht voll? Mehr als 8000 Euros im Monat wären doch zu viel für das bisschen Flugzeuge auf dem Rollfeld herum zu karren.



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Egal was ein Vorfeldarbeiter verdient,mit Streik auf Kosten der Fluggaeste eine Vorderung zu erpressen,ist eine Unverschaemtheit.So langsam habe ich das Gefuehl meinen Landsleuten geht es zu gut.Jammern auf hohem Niveau und wenn es nicht funktioniert dann schnell noch die Fluglotzen dazuholen ?? Erbaermlich ! Hier in Spanien waere jeder froh ueber einen Job auch mit etwas weniger Geld.Ich selbst bekomme eine Rente von 238.- € im Monat fuer 16 Jahre Arbeit in Deutschland.Ein Bundespraesident der sein Amt nach 3 Monaten hinschmeist bekommt Lebenslang an die 20.000.- € plus Bodygard,Wagen ect. soll das Gerecht sein ? Armes Deutschland.
27. Feb 2012 12:07
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Muss man es verstehen, wenn 200 Beschäftigte einen ganzen Flughafen lahmlegen wollen?
Eine gerechte Bezahlung ist sicher ein berechtigter Anspruch, aber ich habe den Eindruck, dass hier doch evtl. die Relationen etwas verloren gegangen sind.

12. Mai 2012 13:26
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weg mit der  ganzen oberen etage, die nur schaden anrichten und sich nur um ihre eigenen
belange kümmern 
15. Feb 2012 19:05
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es ist ja nicht die rede davon das der pilot etwas hatte ,

vielmehr stellt sich doch die frage , wie wir heut zutage unserer arbeit nachgehen .

gerade wurde veröffentlicht  ,das stress und mobbing am arbeitsplatz in der ellenbogen gesellschaft zu -nehmen . und die folge davon sind seelische krankheit , unwohlsein

herzrasen bis hin zum tod

 

29. Feb 2012 05:52
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Kleiner Hinweis an die, die meinen der Job müsste wegen der hohen Verantwortung so gut bezahlt werden: Schon mal n Busfahrer mit einem Gehalt von 4000 Euro Brutto gesehen ? Ich nicht, obwohl er genauso viel Verantwortung hat.
28. Feb 2012 10:59
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Alle die jetzt streiken einmal nachdenken von wessen Geld sie sich denn die
Sonntagsbrötchen kaufen können ! Ihr schädigt euren Arbeitgeber, dass ist euch doch klar.
Wie bei allen wichtigen Entscheidungen die von zwei Parteien getroffen werden müssen -
zusammensetzen, Kompromiss finden, es gibt KEINE andere Lösung.
Stures verhalten, einfach " den Strom abstellen " wie jetzt von der Gewerkschaft ist
schlichtweg einfach nicht nachzuvollziehen. Ja, man kann es auch Nötigung nennen.
Ich werde nächste Woche bei Frasec in die § 5 Prüfung gehen, freue mich schon auf
diesen Job. Loyalität zu  meinem vielleicht zukünftigen Arbeitgeber  ist für mich
Grundvoraussetzung ( schon mal ohne Job gewesen ? ) deshalb werde ich auch keiner
Gewerkschaft beitreten. Man kann bei guter Leistung im Berufsleben auch so auf
normalem Weg Gehaltsgespräche führen. 
R.W.
1. Mrz 2012 17:27
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"Der Unterhehmer heisst Unternehmer weil er was unternimmt, der Arbeiter heisst Arbeiter weil er arbeitet - würde der Arbeiter was unternehmen, müsste der Unternehmer arbeiten."

Um das zu verhindern fällen in letzter Zeit in Deutschland immer mehr "unabhängige " Gerichte verschiedener Instanzen Urteile im Sinne der Unternehmer, Was ist mit dem unantastbaren Streikrecht ? Genauso wie viele ander bürgerliche Freiheiten werden sie immer schneller und unverfrohrener demontiert.

Wie lange lassen wir uns das eigentlich noch gefallen ?

Noch nie  vorher hat eine Regierung so offen im Interesse der Banken und der Monopole gaarbeitet wie die Merkelregierung ? Aber immer nur meckern hilft nicht. Streiken, Dienst nach Vorschrift und...und...und bis es weh tut ist das einzige was hilft.

1. Mrz 2012 15:18
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@mike x

Deinen Bericht finde ich sehr gut. Du scheinst ein guter Chef zu sein.
Das Problem in der heutigen Gesellschaft ist, dass die Menschlichkeit verloren gegangen ist. Das ist nicht nur bei Chefs der Fall sondern auch generell unter menschen. Es müsste keine Gewerkschaften usw. geben wenn Chefs in Ordnung wären. Ein guter Chef würde von sich aus sagen die Arbeiter helfen mir das mein Laden läuft und deshalb bezahle ich sie gut. Ich hatte früher in so einer Firma gearbeitet. Der Chef war voll in Ordnung. Wir haben überdurchschnittlich verdient und dann war es keine Frage auch mal Samstag, Sonntag oder auch in den Abend hinein zu arbeiten. Das haben wir dann gerne getan. Das half der Firma und wir hatten am Monatsende noch mehr in der Lohntüte. Niemand musste auf den Anderen neidisch sein denn alle waren mit dem Gehalt mehr als zufrieden.
Wo das Geld stimmt ist auch das Arbeitsklima in der Firma optimal.
 
28. Feb 2012 13:24
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Mei liu

So eine blöde Stellungnahme habe ich seit langen nicht gelesen kein Wunder das deutsche

Arbeitskräfte bzw, Arbeitslöhne bald das chinesische Niveau erreicht.

In Deutschland wird alles jeden Tag teurer siehe Spritpreise und da sollen die Leute

Ruhig bleiben? Die Mieten werden Mangels Sozialwohnungen immer teurer was sollen sich

die Menschen noch alles gefallen lasse? Wanderarbeiter werden und auf der Straße leben wie in China? Nein danke.

Wenn ich die Bewertungen sehe die hier abgegeben werden kann ich nur sagen  armes

Deutschland . Arbeitsplätze werden ausgelagert nach China und chinesische Gesinnung

Importiert. Denk ich an Deutschland in der Nacht bin ich um den Schlaf gebracht.

13. Mai 2012 12:19
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Man sollte mit dem Versager das machen, was er garantiert mit anderen machen wird.....

 

Feuern!

29. Feb 2012 15:52
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oh doch es gibt Recht! in Recht- sparteien , in Recht- sstaat, auf unseren Talern steht das drauf und unseren Gesetzen zum bsp dem Grundgesetz das diese Bundesregierung mit Füßen tritt

Recht bekommt man nur wenn man recht viel Geld hat oder gesinnungsgleiche Verbrecher kennt

oder es mit der Faust durchsetzt wie in Russland unter Putin

......und dann noch das Recht die Schnauze zu halten außer zum amen sagen und zum kratzen und kriechen....... untertanen sind immer gern gesehen!

13. Mai 2012 18:57
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@emil09: Ich vermag auf Grund der wenigen Sachinformationen, die der Artikel gibt, nicht zu beurteilen, ob der Herr durch die Promotion seinen Hauptberuf vernachlässsigt hat und ob deshalb der Flughafen nicht wie geplant seinen Betrieb aufnehmen kann; aber eines weiß ich: Sie sind definitiv ein im Leben zu kurz gekommener giftiger kleiner Neidhammel. Was machen Sie denn in Ihrer Freizeit: saufen, Kegeln, Kartenspielen? Wie würden Sie es finden, wenn das jemand im Internet kritisieren würde? M. E. kann jeder Mensch in seiner Freizeit (!) machen, was ihm beliebt. Und während sich die Mehrheit der dummen kleinen "Ekel Alfreds" eben am liebsten nach Feierabend auf 'ne Molle und 'n Korn trifft (was ok ist), bilden sich manche in ihrer Freizeit lieber weiter.

 

Und was die Leier vom "kleinen Mann" angeht: Ich habe Abitur und fünf Jahre studiert (zwei Hochschulabschlüsse im Steuerrecht, einen davon berufsbegleitend unter großen finanziellen Einbußen erworben, und eine "sauschwere" Staatsprüfung mit der Gesamtnote "gut"  hinter mich gebracht) - Trotzdem werde ich auch nicht gerade üppig bezahlt. Sollte ich irgendwann mal mehr verdienen, dann habe ich das auf jeden Fall nur meiner eigenen Arbeit und Anstrengung zu verdanken. Wenn ich Ihr fehlerstrotzendes "Präkariats-Deutsch" schon lese, weiß ich allerdings sofort, was Phase ist. Typen wie Sie waren es, die die intelligenten Kinder wie mich auf der Volksschule immer vermöbelt und bis aufs Blut gepiesackt haben, weil sie selbst für die Grundschule zu blöd waren. Und später: Disko, Rumsaufen, Mädels. Immer nur "Spaß haben", und wenn Sie dann später mit einem durchschnittlichen Hauptschulabschluss keinen super bezahlten Job bekommen und vielleicht in 'ner Fabrik am Band arbeiten müssen, dann sind natürlich "die da oben" schuld. Nein, mein lieber Freund, da machen Sie es sich, fürchte ich, zu einfach. Solch dämliches Gewäsch von gewissen faulen, bildungsverweigernden Angehörigen der "hässlichen" deutschen Unterschicht hängt mir ebenso zum Hals raus wie das Gejammere bestimmter Angehöriger der türkischen Minderheit über ihre angebliche Diskriminierung. Wohlstand und dauerhafte soziale Sicherheit erreicht man allenfalls durch Leistung und Integration, wobei es eben eine Tatsache der heutigen globalisierten Welt ist, dass selbst der allereifrigste ungelernte Arbeiter eben auch schlechte Karten hat, weil man von denen einfach nicht so viele gebrauchen kann. Wer aber nicht gerade geistig zurückgeblieben ist, meine ich, von dem kann man verlangen, dass er sich auch diesen Herausforderungen stellt und z. B. - statt zum Angeln oder in die Muckibude zu gehen - nebenbei einen höheren Schulabschluss nachholt, sich auf einen stärker nachgefragten Beruf umschulen lässt, wenn er arbeitslos geworden sein sollte, usw.

 

Denken Sie darüber mal nach.

 

MfG

H. Buse

Bremen

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