München gilt als eine der sichersten Metropolen der Welt. Jahr ein, Jahr aus belegen uns das etliche Kriminalitätsstatistiken. Und dennoch: Das Böse lauert überall – auch in der bayerischen Hauptstadt. Unter dem Schutzmantel der Postkartenidylle lauert auch im urbanen Mikrokosmos dieser Stadt Lug und Trug, Mord und Totschlag, Raub und Terror.
Schon allein die Gründung Münchens beruht auf einem kriminellen Akt. Heinrich der Löwe, Herzog von Sachsen und Bayern, hatte die Stadt 1157 mit dem Bau einer Brücke über die Isar gegründet, um sich durch Zölle auf den passierenden Salzhandel zu bereichern. Im Rahmen dieses Gründungsaktes überfiel der Welfenherzog die Mautstation des Bischofs von Freising, brannte dazu dessen Isarbrücke nieder und errichtete weiter flussaufwärts die eigene Zollbrücke.
Seit diesem ersten kriminellen Akt haben sich in und um München weitere spektakuläre Verbrechen ereignet. Diese hat Martin Arz in seinem Buch "Todsicheres München - Die spektakulärsten Kriminalfälle" (Hirschkäfer Verlag) zusammengetragen. Es handelt sich um Kriminalfälle, die durch Bücher, Filme und Theaterstücke auch heute noch präsent sind. Dazu gehören der Mord an Ministerpräsident Kurt Eisner, der erste Bankraub in der Geschichte der Bundesrepublik, der Terroranschlag auf die 20. Olympischen Sommerspiele von 1972, das Oktoberfest-Attentat sowie die Morde an den beliebten Münchner Promis Walter Sedlmayr und Rudolph Moshammer.
In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen die spektakulärsten Münchner Verbrechen.




























