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26 August 2013 | Von Kathrin Wiesmann

Drama in Nymphenburg: 18-Jähriger nach Sprung ins flache Wasser gelähmt

Ein Sprung, der wahrscheinlich sein ganzes Leben verändern wird: Am Samstag ist ein 18-jähriger Schüler kopfüber von der Brücke Menzinger Straße in den Schlosskanal gesprungen - vermutlich, um sich abzukühlen. Ein fataler Fehler, denn das Wasser ist an dieser Stelle nur einen halben Meter tief. Mit dem Kopf schlug der Junge so hart auf dem Boden auf, dass er wohl für immer gelähmt bleibt.


Drama in Nymphenburg: 18-Jähriger nach Sprung ins flache Wasser gelähmt (© imago)

Der Schlosskanal in Nymphenburg ist ein seichtes Gewässer. Das wurde am Wochenende einem 18-jährigen Moosacher zum Verhängnis.

München (msn/kw) - Einen leichtsinniger Sprung mit schwerwiegenden Folgen: Kopfüber stürzte sich ein Junge am Samstag gegen 10.15 Uhr von der Brücke an der Kreuzung Menzinger Straße in den Schlosskanal. Das Gewässer ist an der dortigen Stelle nur ca. 50 Zentimeter tief. Die Höhe der Brücke über dem Wasser dagegen beträgt etwa zwei Meter. Er schlug sofort auf dem Grund des Kanals auf. Bei diesem Aufprall verletzte der Schüler sich derart schwer an der Wirbelsäule, dass er sich nicht mehr bewegen konnte. Passanten zogen ihn aus dem Wasser und bewahrten ihn laut "Abendzeitung" so vor dem Ertrinken.

Als Begründung für den Sprung gab er an, dass er sich in dem Wasser nur etwas abkühlen wollte. Dafür spricht auch die Badehose, die er nach Informationen der "AZ" getragen haben soll. Freunde sollen nicht dabei gewesen sein - es habe sich also vermutlich nicht um eine Mutprobe gehandelt. Zudem gebe es keine Hinweise darauf, dass der Junge alkoholisiert war.

Bleibt der Schüler für immer gelähmt?

Er wurde mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht, wo er sofort an der Wirbelsäule operiert wurde. Dennoch: Die Verletzungen scheinen so schwer zu sein, dass der Verdacht auf eine Querschnittslähmung besteht. Ein schwerer Schlag für den 18-Jährigen, der laut "AZ" ein sportlicher und vielseitig interessierter junger Mann sei. Einen kleinen Hoffnungsschimmer gebe es allerdings noch: Falls es sich doch nur um eine Wirbelsäulen-Verstauchung handeln sollte, wären die Nervenstränge unverletzt. Das bedeutet zwar starke Schmerzen, auf einen Rollstuhl wäre der Schüler aber nicht dauerhaft angewiesen.

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