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2 Juli 2010 | Von afp

Ukrainischer Präsident bringt Drogen zur Regierungssitzung mit



ap

KIEW, 1. Juli (AFP) - Der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch hat seiner Kritik am unzureichenden Kampf gegen Drogen mit einer besonderen Geste Ausdruck verliehen: Zu einer im Fernsehen übertragenen Regierungssitzung brachte Janukowitsch am Donnerstag Kokain, Marihuana und illegale Medikamente mit, die seine Mitarbeiter in den vergangenen Tagen angeblich problemlos im Internet kaufen konnten. "Von welcher Arbeit können wir überhaupt sprechen, wenn jeder die ganze Palette an Rauschmitteln in Internetshops kaufen kann?", sagte der Präsident vor mehreren Ministern, führenden Ordnungskräften und dem Generalstaatsanwalt. Der Kampf der Sicherheitskräfte gegen Drogenhandel sei "unzureichend und vielleicht sogar kriminell". Die Opposition unter der früheren Ministerpräsidentin Julia Timoschenko kritisierte die Aktion Janukowitschs und forderte strafrechtliche Konsequenzen. Bis zu zehn Jahre Gefängnis seien möglich, sagte ein Sprecher von Timoschenkos Partei der russischen Nachrichtenagentur Rosbalt. Der Präsident verteidigte sich mit den Worten, strafbar sei nur der für den Konsum oder den Handel bestimmte Besitz. Zum Zeichen dessen verbrannte er in einem Innenhof umgehend sämtliche mitgebrachte Drogen noch am Donnerstag in einem Mülleimer.

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