Bei Tarifverhandlungen mit ihren Arbeitnehmern rufen Spitzenmanager immer wieder zu Mäßigung auf – bei sich selbst waren sie im letzten Jahr allerdings mal wieder nicht so knausrig: Die Vergütungen der deutschen Top-Manager sind 2006 wieder kräftig gestiegen. Im Schnitt verdienten die Vorstände der 27 Dax-Unternehmen, die bislang ihre Bilanzen veröffentlicht haben, 16,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit erhöhten sich die Bezüge fast im gleichen Maße wie die operativen Gewinne, die um durchschnittlich Prozent 18,33 Prozent zulegten. An der Spitze gab es keine Überraschungen: Josef Ackermann von der Deutschen Bank führt die Liste, wie im letzten Jahr auch, an.
2005 hatten die Vorstandsbezüge nur um 5,84 Prozent zugenommen, bei einem durchschnittlichen Gewinnplus von 26,42 Prozent. Grund für den Anstieg ist nach Experten-Meinung die zunehmende Flexibilisierung der Bezüge.
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