US-Wahlen
TOTALE TV-PRÄSENZ
Barack Obama kauft sich die perfekte TV-Show
Für eine halbe Stunde am Mittwochabend war Barack Obama beinahe omnipräsent im amerikanischen Fernsehen. Auf mindestens sieben verschiedenen TV-Sendern – teils frei empfangbar, teils im Kabelnetz – hatte der demokratische Präsidentschaftskandidat Zeit gekauft, um seine Botschaft an die Wähler zu bringen.

Mehr Infos zu den US-Vorwahlen

ATTACKEN VERSCHÄRFT
Palin rückt Obama in die Nähe von Terroristen (Foto: AFP)
Einen Monat vor den US-Präsidentschaftswahlen haben die Republikaner ihre Attacken auf den demokratischen Kandidaten Barack Obama verschärft. Die republikanische Vizepräsidenten-Kandidatin Sarah Palin warf ihm vor, mit Terroristen in Kontakt gestanden zu haben.
    VORTEIL OBAMA
    McCain kapituliert in Michigan

    Angesichts von Umfragen, die den demokratischen Bewerber in Michigan klar vorn sehen, überlässt der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain das Feld in Michigan seinem Rivalen Barack Obama. Es ist das erste Mal in diesem Wahlkampf, dass einer der beiden Kandidaten einen bislang heiß umkämpften Staat aufgibt.

    TV-DEBATTE MIT BIDEN
    Palin setzt auf Volkstümlichkeit und meidet neue Pannen
    Hinter Sarah Palin lagen die schwierigsten vier Wochen ihrer politischen Karriere, als sie am Donnerstagabend auf die Debatten-Bühne der Washington-Universität in St. Louis trat. Palins erste TV-Interviews als Überraschungskandidatin der US-Republikaner für die Vizepräsidentschaft waren desaströs verlaufen, sie hatte Wissenslücken offenbart und sich in sinnfreien Bandwurmsätzen verloren, in der Partei machte sich Unbehagen breit.
    MANGELNDES VERTRAUEN?
    John McCain und der unkalkulierbare Palin-Faktor (Foto: AFP)
    Eine Reihe von Blamagen in TV-Interviews zeigt, dass Vize-Kandidatin Sarah Palin in vielen nationalen Fragen alles andere als standfest ist. Ausgerechnet am Tag vor Palins großem TV-Duell gab es keine Schützenhilfe von McCain. Der Präsidentschaftskandidat kam ins Schlingern, als er zu ihren Qualitäten befragt wurde.
      ERSTES TV-DUELL
      Nach dem TV-Duell: Kein klarer Sieger (Foto: afp)
      In einer ersten TV-Debatte ohne echte Höhepunkte und ohne klaren Sieger haben die beiden US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama (Demokraten) und John McCain (Republikaner) ihre Positionen zum Thema Irak, Iran und in der Wirtschafts- und Finanzpolitik bekräftigt.
      GESCHEITERTER RETTER
      Finanz-Krisengipfel wird zur Blamage für McCain (Foto: Reuters)
      Als Retter in der Not wollte sich der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain in der Finanzkrise präsentieren. Doch bei dem Krisengipfel im Weißen Haus konnte er sich nicht hervortun. Schlimmer noch: Teilnehmer aus dem Lager der Demokraten werfen ihm vor, er habe dem Prozess geschadet.
        "RETTE SIE VOR SATAN"
        Sarah Palin ließ sich vor Hexerei schützen (Foto: ap)
        Sie steht in der Mitte, den Kopf gebeugt, zwei Männer legen ihr die Hände auf die Schultern. Sarah Palin hat sich von einem kenianischen Pastor vor Hexerei schützen lassen. "Rette sie vor Satan" ruft der Pastor auf dem jetzt aufgetauchten Video. Ein Jahr später wurde Palin Gouverneurin von Alaska.
          WEGEN FINANZKRISE
          McCain will TV-Duell gegen Obama absagen (Foto: dpa)
          Der Republikaner John McCain unterbricht wegen der Finanzkrise seinen Wahlkampf um das Präsidentenamt. Statt sich mit seinem demokratischen Rivalen Barack Obama beim TV-Duell zu streiten, will er lieber gemeinsam mit ihm für ein Rettungspaket der US-Wirtschaft kämpfen. Obama sieht das allerdings anders.
            AMTSMISSBRAUCH
            Sarah Palins Ehemann verweigert Aussage (Foto: afp)
            In Alaska untersucht ein Ausschuss Vorwürfe des Amtsmissbrauchs gegen Sarah Palin. Ihr Mann, Todd Palin, gilt in dem Verfahren als "zentrale Figur". Doch er verweigert die Aussage. Die Untersuchung sei parteiisch und werde gegen alle Regeln des Rechts geführt. Auch Sarah Palin zog ihre Unterstützung zurück.
            DATENPANNE
            Privates E-Mail-Konto von Sarah Palin gehackt
            Der Präsidentschaftswahlkampf in den USA wird immer schmutziger. Mehreren Medienberichten zufolge brachen vergangenen Dienstag einige Mitglieder einer losen Hacker-Gruppierung namens „Anonymous“ in das private Email-Konto der republikanischen Vize-Präsidentschaftskandidatin Sarah Palin ein.
            BERUFLICH UND PRIVAT
            Neue Vorwürfe des Amtsmissbrauchs gegen Palin (Foto: afp)
            Die "New York Times" berichtete am Sonntag, dass Palin hoch dotierte Führungsposten in Behörden an Schulfreunde vergeben habe. Das Blatt kam nach Interviews mit 60 demokratischen und republikanischen Abgeordneten sowie Beamten im Bundesstaat Alaska zu dem Schluss, dass die Gouverneurin private und berufliche Angelegenheiten vermenge.
            SURFTOUR ZU ENDE
            Seit die Vize-Kandidatin Sarah Palin den US-Republikanern zu Aufwind in den Umfragen verhilft, macht der demokratische Kandidat Barack Obama immer mehr Fehler (Foto: dpa)
            Noch im August schien ein Wahlsieg von Barack Obama bei den US-Präsidentschaftswahlen am 4. November sicher. Doch seit sein Konkurrent McCain Sarah Palin als Vize-Kandidatin ins Boot geholt hat, scheint sich das Blatt zu wenden. Umfragen sehen McCain vorn und Obama macht erste Fehler.
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            Amoklauf zum Capitol Hill

            John McCain fährt also mit dem Zug zur Arbeit, wenn er es besonders eilig hat. Angesichts der Tatsache, dass der republikanische Präsidentschaftskandidat auch eines seiner zwölf Autos benutzen könnte, ist das in der Tat eine überraschende Nachricht.

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            Frauen, Geld und Macht - auf diesen gemeinsamen Nenner lassen sich die Versuchungen bringen, denen zahlreiche Präsidenten der US-Geschichte erlegen sind.

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            Wer liegt in welchem Bundesstaat vorn? Gelingt es Obama republikanische Hochburgen zu knacken? Verfolgen Sie die Entscheidung in unserer Live-Wahlgrafik.

            Grenzenloser Jubel
            Bilder: Obama-Anhänger feiern den Sieg

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            Umfrage

            1. Wer ist ihr Favorit für die Präsidentschaftswahlen am 4. November?

            Ergebnis ohne abzustimmen

            1. Wer ist ihr Favorit für die Präsidentschaftswahlen am 4. November?
              1. John McCain (Rep.)
                11%
              2. Barak Obama (Dem.)
                89%
            19345 abgegebene Stimmen

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